Poken ohne online zu sein

July 10 2009, 7:18am

Nein, ich verkaufe hier keinen 2-Meter-datenschmutz-Fanstick mit konischer, aber ungefährlicher Plastikspitze, den man Unbekannten in der U-Bahn in die Bauchgegen rammen kann (”Real world Poke”). Gegenstand dieses aktuellen ATV-Beitrags von Marian Kallinger (@merrymarian auf Twitter) sind die lustigen kleinen Plastikfiguren, auf denen wir unsere IDs speichern, um das lästigen Visitenkarten-Abtippen zu ersparen – kurz aneinandergehalten, und schon kennt man die Web CI des Gesprächspartner. Und diese Dinger heißen Poken:

Den Clip findet man übrigens auch im brandneuen ATV Channel… ups. Jetzt hätte ich fast zuviel verraten – mehr dazu am Montag! Primäre Anwendungsgebiete der Poken: sexuell (Single-Partys) und geschäftlich (Networking-Events) motivierte Zusammenkünfte mehrere Menschen, die eine Aversion gegens stupide Abtippen von Kontaktdaten haben. Wie bei allen Netz-Medien steigt der praktische Wert ganz enorm mit der Zahl der User – also nix mit künstlicher Verknappung. Mir gefällt die Idee, aber ich denke nicht, dass meine Moocards allzu rasch obsolet werden
Nähere Details und reichlich Gelegenheit, den 64-Kontakte-Speicher zu füllen gibt’s Mitte Juli bei der ersten Wiener Poken-Party: Blögger lädt zusammen mit dem Wirtschaftsbund am 16.7. um 19:00 Uhr zum Blogtail featuring Poken im Adria Wien. Für alle Pokenbesitzer gibt es kostenlose Cocktails und wer noch keinen Poken hat kann einen bei der Verlosung um 20:30 Uhr gewinnen.