Linzerschnitte - tagged with social-media http://linzerschnitte.at/feed en-us http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sweetcron michael.kamleitner@gmail.com GetGlue – Die Empfehlungsmaschine http://linzerschnitte.at/items/view/7260/getglue-die-empfehlungsmaschine

Geo-location basierte Services wie Foursquare und Gowalla sind ja derzeit in aller Munde. Wer nicht weiß, was das ist: diese Dienste erlauben es den Usern anzugeben, wo sie sich gerade befinden. Für jeden dieser Check-ins gibt es Punkte, zusätzlich werden virtuelle Medaillen – sogenannte Badges oder Pins – verliehen. Aber was, wenn ich meinen Freunden und Freundinnen auch mitteilen will, was ich gerade lese, esse, trinke, ansehe oder anhöre? Oder welche Bands, Filme, Musik oder Themen ich mag (oder auch nicht)? Nun, dafür gibt es GetGlue.

Ursprünglich ein Plugin für Firefox, ist GetGlue mittlerweile ein Service mit eigener Website, Profilen der User und sogar einer Applikation für das iPhone (an der Applikation für Android wird gerade gearbeitet). Die Basisfunktion ist leicht erklärt: Nach der Registrierung und der Installation des Plugins für Chrome, Firefox oder Internet Explorer, erscheint beim Besuch einer von GetGlue unterstützten Seite eine Leiste am unteren Bildrand. Unterstützte Dinge sind z.B. Bücher, Filme, Musik, Restaurants, Weine und durch die Integration von Wikipedia auch sogenannte Topics, das heißt alle Dinge die einen Eintrag auf Wikipedia haben. Auf dieser Leiste, der sogenannten “Gluebar”, lassen sich diese Dinge dann liken oder disliken, ein Konzept, das allen Usern von Facebook schon etwas vertraut sein sollte. Zusätzlich zeigt die Gluebar auch an, welche anderen User dieses Produkt schon besucht, geliked oder kommentiert haben. Und obwohl diese Funktionalität allein schon ausreichen würde, GetGlue zum perfektesten Zeitfresser der Social Media Welt zu küren, hält der Service noch etwas für uns parat: Suggestions. Auf Basis der Aktivität der User, also welche Dinge mit Likes oder Dislikes versehen wurden, schlägt Getglue Usern vor, welche Dinge sie noch interessieren könnten. Sollten sie diese Dinge dann liken, werden wieder neue vorgeschlagen, etc. Nich zuletzt durch die Integration von Wikipedia ergibt sich da ein nie enden wollendes Spiel an Likes, Suggestions, Likes, Suggestions usw.

Ganz neu ist auch die Möglichkeit, sich einzuchecken. Das kann direkt über die Webseite gemacht werden, oder über die iPhone Applikation. Wer also gerade eine Episode von Dexter sieht, und dies mit seinen Freunden oder der Welt teilen will, kann das ganz einfach tun, und bekommt vielleicht sogar den Dexter Sticker verliehen! Sticker sind übrigens virtuelle Medaillen, die nach und nach für die unterschiedlichsten Dinge verliehen werden. Das hier sind einige davon:

Neben Stickern hat GetGlue auch noch ein weiteres Belohnungsmodell für sehr aktive User: Guru-Giveaways. Guru einer Sache wird man durch das Abgeben eines Kommentars, das Antworten auf Kommentare Anderer oder durch die Bewertung der eigenen Kommentare durch andere User. Einmal wöchentlich werden dann Bücher, CDs, DVDs oder Tickets für Kinofilme unter den Gurus verlost. Partner dabei sind diverse Verlage, TV- oder Filmstudios. Und natürlich birgt GetGlue auch für Unternehmen so einiges Potential. Das Hinzufügen von Unternehmen an sich ist zwar noch nicht möglich, außer es handelt sich um Restaurants oder diverse Marken (was derzeit eben noch davon abhängig ist, ob diese Marken auch in der englischen Ausgabe der Wikipedia aufgeführt sind). Vorzeigebeispiel in Österreich ist hier das Restaurant Reisinger’s am Salzgries. Obwohl in Österreich noch vergleichsweise wenig Person registriert sind, ist um die Guru-Vorherrschaft des Restaurants bereits ein erbitterter Kampf ausgebrochen. Gerade dieser spielerische Umgang ist es auch, der schlussendlich das Identifizierungspotential der User voll ausschöpfen kann. Wem das nun alles zu theoretisch war, der registriert sich am besten sofort, fügt andere User über die automatische Integration von Twitter und Facebook hinzu und beginnt seine Lieblingsalben, Lieblingsfilme, etc. zu liken. Kleiner Tipp noch: Wer keine Lust hat, seinen Twitter- und Facebookstream mit Nachrichten über neu erworbene Sticker zu spammen, nimmt in den Einstellungen besser die entsprechenden Häkchen weg.

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Fri, 23 Jul 2010 10:06:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/7260/getglue-die-empfehlungsmaschine
So „Social Media“ ist ATV! http://linzerschnitte.at/items/view/7103/so-social-media-ist-atv

Eine Nacht mit den Saturday Night Fever Stars Molti, Spotzl & Pichla, selbst als Bundespräsident kandidieren oder seinen eigenen TV-Kanal gestalten. Seit nun mehr als einem Jahr ist ATV im Web 2.0 anzutreffen und betreibt aktiv mehrere Facebook Pages und Twitter Accounts sowie die eigene Video-Community auf atv.at! Wir, die Online Redaktion, sowie unsere Moderatoren und ATV-Reporter hämmern in die Tasten und versorgen euch (hoffentlich, wenn nicht, dann schnell liken und followen!) mit Backstage-Infos, Sneak Peeks, exklusivem Bonusmaterial zu den Sendungen und News rund um das Programm von ATV. ATV setzt auf Interaktion! Social Media Kanäle verstehen sich aber nicht nur als Informationsplattformen für ATV. Die wöchentliche Sendung Am Punkt mit Sylvia Saringer setzt auf die interaktive Einbindung des Zusehers via Facebook, Twitter und Online-Streaming am Blog. Im Zuge der Bundespräsidentenwahl tauchten Anfang April zahlreiche potenzielle Kandidaten im Netz auf. Als Teaser zur Wahlsendung „Meine Wahl – Der Präsident“ mit Heinz Fischer wurde ein personalisiertes Video viral verbreitet. Das Ergebnis: 18.000 individuelle Videos wurden von den Usern erstellt und verschickt, und die Videos erreichten in Summe mehr als 170.000 Zugriffe aus ganz Österreich. Zum Video!

Auch bei Meine Wahl konnten Zuseher Fragen via Facebook, Twitter und ganz „altmodisch“ via e-mail an Heinz Fischer stellen und auch während der Sendung live mitdiskutieren. User generated Content in der ATV Video-Community! Die Community auf atv.at wurde im März 09 mit der Video-Community erweitert. D.h. registrierte User können Videos uploaden und so einen eigenen Fernsehkanal betreiben. Andere User können diesen Kanal abonnieren, und mit Mitgliedern kommunizieren und natürlich, wie in jeder Community, befreundet sein. Also her mit deinen Videos und auf atv.at uploaden! Neuestes Baby: Die Facebook Fanpage von Bauer sucht Frau Erfolgreiche Formate wie ATV Life und Meine Wahl informieren über eigene FB und Twitter Accounts mit zusätzlichen News zu den Sendungen. Vor kurzem hat die neue Facebook Fanpage von Bauer sucht Frau das Licht der Welt erblickt. Als Goodie schickt ATV das neueste Meisterwerk ins World Wide Web: Bauer Fritz (aus der 6. und wieder dabei in der kommenden 7. Staffel) von Bauer sucht Frau hat sich musikalisch verausgabt. Das Ergebnis: Der Waldgeist-Mix. Enjoy! Waldgeist-Mix auf ATV.at Bist du schon Fan von ATV oder Bauer sucht Frau auf Facebook? Willst du Updates, News, Bonusmaterial uvm. über Facebook und Twitter? Hier alle „Social–URLs“ die du brauchst! Bewegt.atv.at Blog.atv.at/ampunkt Facebook.com/atv.at Facebook.com/ampunkt Facebook.com/bauersuchtfrau Facebook.com/ATVlife Facebook.com/meinewahl Twitter.com/atv Twitter.com/ampunkt Twitter.com/atvlife Twitter.com/meinewahl Youtube.com/atvbewegt Myspace.com/atvbewegt

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Mon, 05 Jul 2010 15:00:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/7103/so-social-media-ist-atv
I LIKE bewegt.atv.at http://linzerschnitte.at/items/view/7061/i-like-bewegtatvat

Heiß und frisch eingetroffen: Der LIKE (dt. Gefällt mir) und SHARE (dt. Teilen) Button für Facebook auf unserem Bewegt-Blog! Ab sofort kannst du Beiträge liken und auf Facebook teilen. Wo liegt der Unterschied? Like: Der Artikel erscheint als Posting im Stream und im Profil, kann aber leider nicht kommentiert werden. Share: Erscheint als Posting inklusive Grafik im Stream und ist kommentierbar, Shares können von anderen Usern wiederum geliked werden. Dh. willst du ein Kommentar zu einem Artikel abgeben, der in Facebook erscheinen soll? Dann besser sharen. Willst du deinen Freunden einen Artikel empfehlen, einfach liken! Du musst lediglich im selben Browserfenster bei Facebook eingeloggt sein. Bist du nicht eingeloggt, öffnet sich ein Pop-Up mit dem Facebook Login-Formular. Hier alle URLs die du brauchst! atv.at blog.atv.at facebook.com/atv.at

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Tue, 29 Jun 2010 11:19:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/7061/i-like-bewegtatvat
I LIKE bewegt.atv.at http://linzerschnitte.at/items/view/7062/i-like-bewegtatvat

Heiß und frisch eingetroffen: Der LIKE (dt. Gefällt mir) und SHARE (dt. Teilen) Button für Facebook auf unserem Bewegt-Blog! Ab sofort kannst du Beiträge liken und auf Facebook teilen. Wo liegt der Unterschied? Like: Der Artikel erscheint als Posting im Stream und im Profil, kann aber leider nicht kommentiert werden.

Share: Erscheint als Posting inklusive Grafik im Stream und ist kommentierbar, Shares können von anderen Usern wiederum geliked werden.

Dh. willst du ein Kommentar zu einem Artikel abgeben, der in Facebook erscheinen soll? Dann besser sharen. Willst du deinen Freunden einen Artikel empfehlen, einfach liken! Du musst lediglich im selben Browserfenster bei Facebook eingeloggt sein. Bist du nicht eingeloggt, öffnet sich ein Pop-Up mit dem Facebook Login-Formular. Hier alle URLs die du brauchst! atv.at blog.atv.at facebook.com/atv.at

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Tue, 29 Jun 2010 01:00:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/7062/i-like-bewegtatvat
Sharing vs. Liking http://linzerschnitte.at/items/view/7211/sharing-vs-liking

Mit der Vorstellung von Open Graph und den damit verbundenen Social Plugins, sorgte Facebook für großes Rauschen im Social Media-Blätterwald. Nach der ersten Euphorie sind nun Zahlen zur Verbreitung der Plugins veröffentlicht worden. Innerhalb einer Woche wurden bereits über 50.000 Webseiten mit den Plugins bestückt, immerhin fast 300 neue Seiten pro Stunde. Nachdem in einer ersten Euphorie viele auf den neuen Facebook Zug aufgesprungen sind, mehren sich nun aber auch verhaltenere Stimmen zum neuen “Like Button”. Wir haben Facebooks neuesten Streich einem Vergleich mit der “Share”-Funktion unterzogen. Share Vs. Like Der “Like Button” ist die einfachste Möglichkeit seine (zustimmende) Meinung zu einem Beitrag abzugeben. Im Gegensatz zur “Share”-Funktion besteht aber nicht die Möglichkeit, den Beitrag zu kommentieren und somit sein Anliegen bestimmt auszudrücken. Zwingend notwendig ist ein Kommentar natürlich nicht, es bleibt den Usern überlassen. Eine interessante Bemerkung kann den Wiedererkennungswert einer Nachricht aber durchaus steigern. Zusätzlich lässt sich der Empfängerkreis bestimmen, auch private Nachrichten sind möglich. Zu guter letzt nimmt eine derartige Nachricht auch mehr Platz auf Facebook ein und ist demnach nicht so leicht zu übersehen. Allesamt Funktionen, die “Like” nicht zu bieten hat.

Veröffentlichung auf Facebook Alle Beiträge, ob mittels “Like” oder “Share” kommentiert, finden den Weg auf die Pinnwand des Users. Facebook bevorzugt hier die “Share”-Funktion, derartige Beiträge stehen stets an oberster Stelle des Profils, “Likes” haben hier zumeist das Nachsehen. Ein weiteres Manko des “Like Buttons”: Ist der Beitrag veröffentlicht, kann er weder kommentiert noch weitergegeben werden, ein essentielles Feature der “Share”-Funktion.  ”Like” wird also kaum zum Selbstläufer, vielmehr handelt es sich hier um einen einfachen Link ohne weitere Möglichkeit zur Interaktion. Möchte man den Link wieder entfernen, so ist die Aktion auf die Facebook Community beschränkt, externe Webseiten führen den User bis auf  Widerruf weiter. Das ist nicht weiter dramatisch, aber zumindest ein wenig lästig.

Webseiten die “geliked” werden, sind zusätzlich im Infobereich der Profilseite gespeichert. Derzeit stellt Facebook Kategorien für die Bereiche  ”Musik”, “Bücher”, “Filme”, “Fernsehen” und “Sonstiges”. Letztere umfasst derzeit alle anderen Felder, bei 500 abgespeicherten “Likes” ist bisweilen Schluss. Die Übersicht geht zumeist schon früher flöten. Im Gegensatz zu den bereits genannten Kategorien, lässt sich der Bereich “Sonstige” nicht konfigurieren und bleibt als unübersichtliche Wurst stehen. Hier ist Facebooks Interesse an kommerziellen Produkten und entsprechender Aufmerksamkeit dafür erkennbar. Unter bestimmten Umständen schaffen es einfache “Likes” auch in den (einem größeren Publikum zugänglichen) News Feed. Eine Bedingung ist aber, dass möglichst viele Freunde an der selben Sache gefallen finden. Zumeist ergeben sich solche Nachrichten, wenn eine Profilseite auf Facebook von mehreren Personen “geliked” wird. Beiträge die “geshared” werden, kommen umgehend in den News Feed und sind somit gewichtiger. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Social Plugins bisher gemacht? Verwenden Sie ausschließlich den “Like Button”, oder doch lieber die “Share”-Funktion, womöglich gar beide? Wie kann man seine Inhalte am effektivsten nach Facebook weitertragen, worauf sprechen die Besucher am Besten an? Und vor allem, kannibalisiert die “Like”-Funktion die Möglichkeit Beiträge zu “sharen”?

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Fri, 30 Apr 2010 11:41:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/7211/sharing-vs-liking
Glitch: Flickr’s Stewart Butterfield Explains His Ambitious Online Game http://linzerschnitte.at/items/view/5234/glitch-flickrs-stewart-butterfield-explains-his-ambitious-online-game

Flickr co-founder Stewart Butterfield and five other former Flickr employees are joined by one Digg alum, one games expert and several freelancers in Tiny Speck, a company that’s working on an online game that has a shot at rebooting the stagnating massively multiplayer online game genre.The 2D game — called Glitch — incorporates beautiful illustrations and cutting edge game mechanics, but its most interesting features are its social aspirations and the lessons it learns from the web that its founders mastered at their previous gigs.The game itself is difficult to pin down; it’s some combination of FarmVille, MapleStory, World of Warcraft, MetaPlace and any number of other online games or virtual worlds, but it doesn’t fall anywhere on a spectrum.We spoke with Butterfield at length about the game — here are a few reasons why it’s something to keep an eye on.Rebooting the GenreButterfield hopes Glitch will “do for online gaming what the Wii did for consoles” — greatly expand the audience for a type of product that has recently sold itself short by settling all too comfortably into a niche.For more than two decades, designers of online games ranging from the text-based multi-user dungeons (MUDs) of yore to early graphical experiments like Meridian 59, Underlight and Ultima Online imagined amazing social possibilities for online games. They pictured virtual societies run by the users, with political factions and other organizations appearing organically and giving people a way to socialize in a whole new way outside of the rigid establishment of real life.But that dream never came true, in part because a game called EverQuest introduced a less ambitious and more restrictive model that was arguably the first to comfortably support a business. It did so by appealing narrowly to a niche of hardcore gamers with powerful gaming computers and a lot of time on their hands.The great majority of massively multiplayer online games (MMOs for short) that have come to market since then have closely mirrored EverQuest’s example, including World of Warcraft, the 11-million player phenomenon that has dominated the genre for just over five years. If you watch the industry closely, though, you can see that the model isn’t working well for everybody, and it restricts the genre to a very small segment of users.“A big difference between 2001 or 2002 when the model solidified and now,” Butterfield explained, is that “there are 10 or 20 times more people online so there’s a much, much, much bigger potential audience and you can try something that wouldn’t have worked to attract the hardcore gaming audience.”The hope is that the game will appeal to casual gamers who have been introduced to gaming by FarmVille and restaurant management games on Facebook, but that they’ll like it more because it’s a much deeper experience without losing that accessibility. Butterfield also hopes that the game will appear more to women than other MMOs have.The Juicy Stuff: Integration With Social MediaOne of the most ambitious aspects of Tiny Speck’s plans (and one of the most interesting for Mashable readers) is expansive integration with social media. It’s not clear how much of this is planned at launch and how much will be added over time, but either way it’s ambitious.Tiny Speck plans to integrate several platforms and social networks, including the web, Facebook, the iPhone, SMS text messaging and eventually — maybe — Xbox Live Arcade, Wiiware, and the PlayStation Network. The initial, core experience will be the Adobe Flash-based web game, which will resemble side-scrolling games like Super Mario Bros. and LittleBigPlanet. It will not be a violent game, though; the emphasis will be on social activity, role-playing game elements, and other things typical to casual games that aren’t aimed at the young-male-dominated core video game market.Butterfield says Facebook Connect is part of the plan: “It’d be kind of idiotic for us not to work with it even if it’s just for authentication. It would be very foolish for us to ignore that.”He says he wants it to be “as permeable as possible.” Players should be able to determine how much crossover they want between their in-game socialization and their connections with real-world friends. It goes both ways, too; eventually Tiny Speck plans to offer you the ability to bring your tweets and Facebook status updates to your game profile.Flickr was a pioneer in blog widgets and badges; Butterfield said that Glitch badges could be placed on your blog, and your friends could send you a message using those badges. The message would then appear as a physical note within the game world.Mobile apps are planned at some point, but Tiny Speck’s vision is not to port the entire game to the iPhone or Android devices. Rather, mobile apps would feature mini-games. Playing them would amp up your web game avatar’s abilities. Other options for mobile apps could include managing your in-game robot servants and participating in in-game auctions.SMS interaction would be similarly focused. One example we were given: A game friend might knock on the door of your in-game home. You’d receive a text message letting you know that they’ve arrived. Then you could reply to allow them entry.Butterfield even described a feature that would make the real world a platform for experiencing Glitch. “Imagine you buy a magic box in the game,” he said. “When you buy that magic box, we’ll mail you the Glitch logo on one side and QR code on the other.” If you place that QR code sticker somewhere in your hometown, a person who finds it can photograph it and gain access to your magic box, which you can then use to exchange items with them.How Experiences at Flickr Prepared Tiny Speck for Online Game DevelopmentFlickr parent company Ludicorp was originally founded to work on massively multiplayer games, but the Flickr alums in the Tiny Speck team are informing their development of Glitch with experiences from both Ludicorp’s Game Neverending and Flickr, which has been itself described as a massively multiplayer photo sharing site.When we asked how experience at Flickr prepares key Tiny Speck employees for the online game space, Butterfield said that in addition to having vast experience with open APIs, the people working on the game are skilled in building scalable systems. “We want to make one big world, we don’t want to have shards,” he explained. That one big world will be able to support hundreds of thousands or millions of players.Another claimed advantage: “A bigger and better background in the web and online communities, and how a community can drive the product.”Butterfield finally said that there will be no scheduled maintenance for game updates in normal circumstances. Everyone from coders to writers will be able to define changes to the game and publish them live without interrupting the experience for any of the players. This is in contrast to World of Warcraft, which goes down for several hours each week to apply patches and other upgrades.Will It Be Huge?As exciting as most of the details we heard about Glitch were, we’re forced to ask a few difficult questions.Folks who’ve been following online games might remember that was another project that was all about drawing inspiration from the way the web is built to make virtual worlds — MetaPlace. Unfortunately, MetaPlace failed. It was shut down at the beginning of the year.Butterfield had several good things to say about MetaPlace creator Raph Koster, alternating between calling him a “genius” and a “super idealist.” However, he suggested that MetaPlace struggled because people weren’t as keen as Koster hoped they would be about making their own virtual worlds. “There’s not necessarily a high level of coincidence between the people who have the desire to do it and who can do it really well,” Butterfield said. He said Glitch isn’t trying to do the same thing that MetaPlace was.It’s too early to make predictions as to whether or not this project will be successful; some of the hot features we were told about sounded like they only exist on paper so far. Often games that start out ambitious get scaled down over the course of development. We’re curious to see if Glitch’s vision will be preserved to the end.There’s no doubt that there’s a vast, untapped market of would-be gamers — hundreds of millions of people who’ve never picked up an Xbox 360 controller or played World of Warcraft, but who could become absorbed in an accessible, story-driven experience.If Tiny Speck isn’t doesn’t fully exploit that massive and emerging market, someone else will.Reviews: Android, Facebook, Flickr, Mashable, iPhoneTags: flickr, games, glitch, MMO, online games, stewart butterfield, video games

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Sat, 13 Feb 2010 04:04:00 +0100 http://linzerschnitte.at/items/view/5234/glitch-flickrs-stewart-butterfield-explains-his-ambitious-online-game
ATV: Ein Blick backstage mit Twitter http://linzerschnitte.at/items/view/4614/atv-ein-blick-backstage-mit-twitter

Was macht Sylvia Saringer wenige Minuten vor Sendungsstart, wie geht es ATV-Neo-Moderatorin Jenny Laimer vor ihren ersten Livesendunge? Was geht gerade bei AmPunkt ab? Was meint ATV-Infochef zur Rede des Kanzlers? Und wie entsteht ein ATV Dokument unter der Leitung von ATV Reporter Martin Thür? Wenn dich die Antwort auf diese Fragen schon immer interessiert haben, dann haben wir gute Nachrichten: Dank der neuen Twitter-Integration kannst du ab sofort die Twitterstreams aller “zwitschernden” ATV Mitarbeiter auf ATV.at nachlesen und so hinter den Kulissen von ATV mitlesen! Aber was ist dieses Twitter eigentlich? Twitter, das sind die 140 Zeichen, die seit knapp drei Jahren die Welt bewegen. Obamas Wahlkampf, die österreichischen Studentenproteste unter dem Motto “unibrennt” und viele andere Initiativen und Ereignisse haben das Potential des Microblogging-Dienstes gezeigt und eine neue Lesart und Interaktion in jede Art von Nachrichten in unserer Umgegebung gebracht. ATV twittert bereits seit knapp 1 1/2 Jahren und hat mit dem bimedialen Konzept von “AmPunkt” schon gezeigt, dass die die Zukunft des Fernsehens in medien- und domainüberreifenden Formaten liegt. In diesem Sinne sind die vorhandenen Twitterintegrationen erst der Anfang – more to come! PS: Wenn ihr diesbezüglich Anregungen, Wünsche und Beschwerde habt, lasst es uns bitte wissen!

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Mon, 07 Dec 2009 14:27:00 +0100 http://linzerschnitte.at/items/view/4614/atv-ein-blick-backstage-mit-twitter
Blogistan Panoptikum KW44 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/3953/blogistan-panoptikum-kw44-2009

Nach der urlaubsbedingten Pause geht es heute an dieser Stelle wieder mit dem gemeinsamen Wochenrückblick von Linzerschnitte und datenschmutz weiter. Unvorstellbares hat sich schon wieder zugetragen: Twitter unterstützt mit der neuen Funktion “Lists” ein Komfortfeature, mit dem avanciertere Clients schon lange glänzen, die deutsche Regierung steht zur 2-Klassen-Medizin und die 2. Klasse kriegt zukünftig nur mehr Soylent Green. Aber wir greifen schon wieder davor, dabei sollten wir doch eigentlich zurückblicken!

The revolution has been televised (copyright by @digiom) Facebook wird weniger viral Gemeinsame Feinde verbinden Stehst du auf der Liste? Air 2.0 in Adobes Pipeline Suchergebnis-Reputation-Management Der Post-Journalismus Journalismus Mobile Themes für WordPress.com Blogs Kühe furzen zuviel Keine Alternative zur Schweinegrippe in Sicht Foto der Woche Ritchies Video der Woche: Found Footage: San Francisco 1958 Judiths Video der Woche Lesetipps der Woche

The revolution has been televised (copyright by @digiom) Ja, jetzt ist es endlich soweit: Auch wir Österreicher dürfen bei der Cloud-Revolution mitspielen! Lange haben wir uns leid gesehen, nun darf auf auch hierzulande eine Web 2.0-Revolution exekutiert werden! Mit allem, was zum Web 2.0 dazugehört: Facebook Gruppen, Flickr, Twitter, Hashtags, Blogs, Wikis, Livestreams. Auch würde es Inhalte geben, wurde kolportiert. [/Sarkasmus] Seit 10 Tagen wird das Wiener Audimax besetzt, und was da an Protestinfrastruktur aus dem Boden gestampft wurde ist ziemlich beeindruckend. So sehr, dass die Medienberichterstattung sowohl in Old- als auch in New Media sich mehr um Livestreams, Voküs und Facebook-Gruppen zu drehen scheint, als um Inhalte. Doch darüber sind alle sich einig: Die Uni-Besetzer in ganz Österreich kann man nur unterstützen. Die Zustände an den Unis sind schon lange unerträglich und die Unterzeichnung der Bologna-Erklärung kommt rückwirkend gesehen einem bildungspolitischen Waterloo gleich. Mein persönliches aktuelles Frusterlebnis in Sachen Bologna-reformierte Uni: Die neuen, verschulten Studiengänge schließen berufsbegleitendes Studieren vollständig aus. Genauso tragisch ist der völlige Ausschluß von Studenten und Mittelbau aus sämtlichen entscheidenen Gremien, eine kleine Entdemokratisierung, die uns die schwarz-blaue Koalition vor 8 Jahren bescherte. Und wer so etwas wie das akademische Schlußlicht Europas ist, sollte universitäre Platzprobleme nicht mit Zugangsbeschränkungen lösen. Denn hätte es in den späten 90er Jahren Zugangsbeschränkungen gegeben, hätten wohl viele Jugendliche wie ich, die nicht aus Akademikerfamilien stammen, niemals den Entschluß gefasst, sich das mit dem Studium mal anzusehen. Gegen die Einführung der Studiengebühren hab ich schon vor Jahren demonstriert – dann allerdings meine Meinung revidiert: Nach Einführung der Studiengebühren habe ich (wenn auch zeitversetzt) doch einige merkliche Verbesserungen an den Unis gesehen und würde Studiengebühren kombiniert mit einem entsprechenden Stipendienwesen durchaus für sinnvoll erachten. Zum Thema “Sexismus an Unis” fällt mir fast nur eins ein: Niemals wieder ist mir an einem Ort so wenig Sexismus untergekommen, wie an der Uni – zumindest aus Studentensicht. Davon abgesehen hat dieses Thema mit dem Kern der Debatte wenig bis nichts zu tun. Nichtsdestotrotz ist aber auch die Slacktivism Rate bei #unibrennt ziemlich hoch. Fast 24.000 Unterstützer auf Facebook, 1.300 weitere bei der Gruppe “ArbeitnehmerInnen unterstützen die Uni-Proteste”. Klingt großartig. Bei einer geplanten Kundgebung der “ArbeitnehmerInnen” am Nachmittag des 1.11.2009 sind dann von 130 fix angemeldeten und 200 “maybes” knapp 15 Leute erschienen. Und im Audimax auf etwa 50 weitere Besetzer gestoßen. Nicht verwunderlich, neun Tage Besetzung und Protest fordern ihren Tribute. Aber mal ehrlich: in Österreich gibt es knapp 200.000 Studierende – sind alle bisher zuhause gebliebenen mit den Zuständen an Österreichs Unis zufrieden?! Also, Ärsche hoch, Freunde, so schnell kommt die Gelegenheit nicht wieder, etwas verändern zu können – oder es zumindest zu versuchen. Bleibt nur mehr zu hoffen, dass die Revolution und ihre Basisdemokratie nicht ihre Kinder frisst. Amen. PS: Wer real unterstützen will: http://wiki.unsereuni.at Wer lieber beim Slacktivism bleibt: Facebook Gruppe “Unsere Uni”, Facebook Gruppe “ArbeitnehmerInnen unterstützen Uni-Proteste”, Facebook Page TU Wien brennt Twitter: @ugrazbrennt http://www.unsereuni.at FlickR: Uni brennt, FlickR Gruppe Facebook wird weniger viral Zynga und Playfish, die zwei größten Anbieter von Social Games auf Facebook, haben gut lachen: sie erzielen mit ihren Spielchen Millioneneinkommen, während Host Facebook noch immer keine positiven Cash-Flow generiert. Die diversen Notification-Messages sollen zukünftig gravierend eingeschränkt werden, wie VentureBeat berichtet: Facebook is having one-on-one meetings with some of its larger developers detailing a series of changes that could significantly affect the way applications are spread through the social network. [...] From what we hear, Facebook is reshuffling all the traditional channels like notifications and requests that developers use to reach new users and tucking them away in harder-to-reach parts of the Web site. The idea is to give users more control over the information they see on their homepage. Kurz gesagt Spiele werden sich nicht mehr so einfach viral verbreiten, und mit den nervigen Dauer-Requests dürfte auch bald Schluss sein. VentureBeat kennt noch mehr Details: so sollen alle Notifications mittelfristig in die Inbox wandern. Spielehersteller werden sich zukünftig als verstärkt auf bezahlte Werbung verlassen müssen, um ihr Publikum zu finden. Gemeinsame Feinde verbinden Gerald Wagner hat in der FAZ über Facebook nachgedacht und bringt unter dem mehr als hochtrabenden Titel “Eine Soziologie von Facebook” einige relativ lose Gedanken zum Ausdruck. Von der provokanten Eingangsfrage bis zu ihrer Beantwortung braucht der Autor aber gerade mal einen Absatz: Facebook ist zum neuen Leitmedium des Internets geworden. Lernen wir von Facebook entscheidende Verschiebungen im Sozialen, neue Vergesellschaftungsformen, gar auf Kosten der alten? [...] Sollte Facebook, wie es vielerorts behauptet wird, stellvertretend für eine Kultur der “neuen Verknüpfungsformen” stehen, wäre es eine Verbindung von größter Beliebigkeit mit Folgenlosigkeit. Der Essay ist unbedingt lesenswert, weil er in seiner bemerkenswert verständnislosen Kritik das größte Social Network mit einer Art Personenregister verwechselt und dann zum Schluss kommt, dieses funktioniere nicht so gut wie ein Polizeicomputer: Ist das Insistieren auf dem Recht auf Neuanfänge, auf Häutungen und Brüche im Leben nicht viel zeitgemäßer als das bleischwere Herumwühlen von Facebook in meiner Vergangenheit? Sind wir nicht gerade darum in den Achtzigern nach Berlin gegangen? Nicht bei Facebook. Mit fröhlicher Penetranz zieht es aus entlegenen Winkeln meiner Biographie einen Kronzeugen der Kontinuität hervor. Es gibt kein nachtragenderes Medium. Damit beharrt dieses Netzwerk eigentlich auf einem Leitmotiv der qualitativen Sozialforschung, nämlich von der narrativen Identität der Persönlichkeit auszugehen. Das Netz verspricht, jedem seine Geschichte erzählen zu können. Dass die auf ein paar durchquerte Institutionen und verblichene Gesichter zusammenschrumpft, scheint keinen Unterschied zu machen. Ich jedenfalls habe noch keine Beschwerde darüber gehört, dass ein “Telefonbuch ja bloß Nummern, Namen und Adressen enthält”. Stehst du auf der Liste? Dieser Satz hat nun eine völlig neue Bedeutung: Waren bisher meistens Gratiseintritte zu mehr oder weniger exklusiven Events mit dieser Frage in Verbindung zu bringen, geht es nun darum, auf möglichst vielen Twitterlisten zu stehen – und wenn nicht dass, dann wenigstens möglichst viele Twitterlisten anzulegen. Twitterlists gibt den Usern die Möglichkeit, mehrere Tweeper thematisch zu filtern und diese Listen beliebig zu betiteln. Alle Infos dazu gibt’s am offiziellen Twitter Blog. Tweetdeck und Seesmic Desktop User haben bei den Twitterlists wahrscheinlich eh nur gelangweilt gegähnt, kennen beide Clients das Feature unter der Bezeichnung “groups” ja schon länger. Bald soll auch eine Synchronisation via Twitter API möglich sein. Ach ja, und wer schon immer mal in San Francisco beim coolsten Startup der Welt arbeiten wollte – Twitter is hiring! Air 2.0 in Adobes Pipeline Nicht bloß heiße Luft: AIR hat sich als beliebte Plattform für Social Media Clients fest etabliert, mit der zweiten Auflage wollen die Adobe Labs ihrem Framework neue Features verpassen. ReadWriteWeb weiß, warum effizienterer Umfang mit Speicherressourcen dringend notwendig ist: The New York Times for example, one of the most new-media capable old-school institutions in the US, recently asked its staff to stop using the AIR app Tweetdeck because it’s such a memory hog. That’s probably one of the reasons why Times staff appears to be posting to Twitter less these days. Weiters wird AIR 2.0 Multitouch-Gesten und lokales Audio-Encoding beherrschen – bis zum Release werden aber noch einige Panoptika ins Land ziehen, Adobe plant die erste Jahreshälfte 2010 an. Jede Menge nicht unbedingt nützlicher, aber zumindest hübscher Air-Applikationen findet man übrigens auf refreshingapps.com/. Suchergebnis-Reputation-Management Große neue Erkenntnisse hat der Beitrag im offiziellen Google Blog auch nicht zu bieten – zumindest der Tipp “zuerst nachdenken, dann veröffentlichen” kann getrost als alter Hut gelten: The first step in reputation management is preemptive: Think twice before putting your personal information online. Interessanter ist das schon der Teil übers “proaktive Publizieren”: wenn man lästige Infos schon nicht los wird, weil der Webmaster der Drittseite partout nicht agieren will, muss man eben gegensteuern. Google empfiehlt dazu unter anderem, eine öffentliche Profilseite im eigenen Haus anzulegen: in der Tat eine oft übersehene Funktion, die das Potential hat, mittelfristig Xing und LinkedIn überflüssig zu machen. Der Post-Journalismus Journalismus Doc Searl berichtet über eine Round-Table Diskussion zum Thema “Geld verdienen mit Medien im 21. Jahrhundert”, an der unter anderem Sherry Turkle und Virginia Postrel teilnahmen. Die Zusammenfassung ist unbedingt lesenswert und fasst die Verwobenheit von Technologie, Wirtschaftsorganisation und Medienmodellen sehr gut zusammen: he Net employs a principle called end-to-end. Among other things, it assumes that the bulk of intelligence is at the ends of the network — with people and the devices serving them — rather than in the middle, where the phone companies used to be, back when they thought, as old-fashioned formerly modern industrial companies, that most of the network’s intelligence should reside, and make decisions for us. Mobile Themes für WordPress.com Blogs WordPress.com Blogs sind ab sofort standardmäßig mit Mobile Themes ausgestattet, wie ReadWriteWeb berichtet. Zwar kommen moderne Smartphone mit leistungsfähigen Browsern, doch allein schon aufgrund des kleineren Displays und der schnelleren Ladezeiten empfehlen sich optimierte Templates. Wer sein Blog selbst hostet, hat die Qual der Wahl zwischen dem iPhone-optimierten WPTouch und Carrington Mobile. Beide Themes kommen als Plugins daher und lassen sich in Windeseile konfigurieren. Denn: From the slow emergence of mobile reading and publishing to the unwillingness of carriers to solve bandwidth problems, it’s clear that the mobile web is still in its very early stages. For now, little things like this make a very big difference. Kühe furzen zuviel So manches langgezogene “Muhhhh!” könnte in Wahrheit ein klimaschädigender Darmwind sein, glaubt man Lord Stern, einer der “führenden Experten für Klimawandel” (wobei ich mir sicher bin, wodurch genau sich Expertentum in diesem Bereich auszeichnet). Als er jung war, gab’s noch lustige Promille-Straßenrennen, bald wird einem die Polizei den Führerschein auch ab 0,5 Gramm tierischem Eiweiß in der Atemluft abnehmen: Und er prophezeit gar, dass der Fleischverzehr in Zukunft gesellschaftlich so geächtet sein wird, wie es heute das Autofahren in betrunkenem Zustand ist. “Ich bin jetzt 61 und die Einstellung gegenüber Alkohol am Steuer hat sich seit meiner Studentenzeit radikal verändert”, so Lord Stern. Der Ökonom rät den Teilnehmern der Weltklimakonferenz Ende Dezember in Kopenhagen, darauf hinzuwirken, dass die Preise für Fleisch erhöht werden. Das Methan der Kühe (CH4) sei als Treibhausgas 21mal effektiver als jenes furchtbar schädliche CO2, das beispielsweise Menschen beim Ausatmen produzieren. Wollen wir bis Ende des Monats eine unmittelbar bevorstehende Klimakatastrophe verhindern, gibt’s also nur zwei Varianten: entweder werden alle bis Ende der Woche Vegetarier. Vorher gibt’s aber noch eine große Schlachtplatte samt Café Latte, die ganzen Kühe müssen ja weg. Oder die Franzosen hören auf, soviel alten Käse zu essen – das könnte der Menschheit eine Verschnaufpause von mehreren Jahrzehnten verschaffen. Keine Alternative zur Schweinegrippe in Sicht Was als relativ harmloser Twitter-Virus begann, entwickelte sich zu einem medialen Flächenbrand, an dem selbst Telepolis nicht mehr vorbei kommt: In Deutschland zieht das Zwei-Klassen-System nun ganz offiziell als Regierungspolitik ein. Während die Regierung für das gemeine Volk 50 Millionen Pandemrix-Impfdosen mit Wirkverstärker vom Pharmakonzern Glaxosmithkline bestellte, orderte man für das Kabinett, die Bundesbehörden und die Bundeswehr 200.000 Celvapan-Impfdosen von Baxter. Sie sind ohne Wirkverstärker und sollen verträglicher sein. Ein einziges PR-Desaster, diese Schweinegrippe – nach der jahrhundertelangen Ächtung des Schweinefleisch durch Moslems nun das: kein Wunder, das Verschwörungstheoretiker komplexe Pläne vermuten. Die Welt Online hat umfassend recherchiert: So schnell wie die Schweingrippe verbreiten sich wilde Theorien dazu: Tote Schweine in China, fiese Industriefarmen in Mexiko sowie eine Verschwörung von al-Qaida und mexikanischen Drogenkartellen – all dies sind nur einige der Erklärungsversuche, die sich um den Ausbruch der Krankheit ranken. Eines steht jedenfalls fest – exotische Tiere sind wenig gefährdet, ein mm>Schneckenschnupfen oder Hummer Hirnsausen eigenen sich nicht für die Massenhysterisierung. Doch ich zittere mit Alinaluna um die armen Lämmchen: Mal gibt’s die Vogelgrippe-Heute kräht kein Hahn mehr danach…. Vormals war es BSE …..Die Kuh macht auch kein Muh mehr….. Ich warte bis das mit den Schweinen vorbei ist denn dann kommt die Schafseuche….Mäh. Foto der Woche Halloween ist nicht jedermanns Sache. Ich verweigere mich dem jährlichen Kürbis-Zirkus aus Prinzip. Aber dieses Foto fand ich dann echt genial. (Copyright by Burt Zinsler / Facebook):

Ritchies Video der Woche: Found Footage: San Francisco 1958 Das folgende Material hat Jeff Altman im Nachlass seines Großvaters gefunden – die 50er-Jahre Aufnahmen der Fahrt durch San Fran versprühen einen ganz besonderen Retro-Charme: Click here to view the embedded video. Judiths Video der Woche Sonnenuntergänge am mehr hat jeder schon mal gesehen – aber wohl kaum jemand hat sich daran jemals sattgesehen. Schon gar keine käsigen, sonnenunverwöhnten Ösi-Touristen am Strand von El Palmar an der Costa de la Luz, Spanien. Click here to view the embedded video. Lesetipps der Woche

“Pumpkin-Carving” ist eine Kunst, die geübt sein will: Mashable hat unter anderem einen WordPress- und einen RSS-Kürbis zu bieten. Scobble mag den Google Reader nicht mehr, denn der sei langsam und mühsam in punkto Freundesverwaltung, sagt Robert. Digg kauft WeFollow und will die Echtzeit-Fähigkeiten mit dem Twitter-Portal steigern (TechCrunch). Das neue Social Network, für jene, denen Social Networks schon beim Halse raushängen… alleinr! Nicht ganz so prominent gelegen, wie der neue Helmut-Zilk-Platz mitten in Wien, aber immerhin: Nach Twitter wurde bereits eine Straße benannt. Nein, nicht nur den öffentlich-rechtlichen Sendern und dem armen Professor Hademar Bankhofer soll die gute alte Schleichwerbung verboten werden – auch Blogger sollen in Zukunft Ethik vor SCHGGG (Schleichwerbung für Geile Gratis Gadgets) verboten sein… Anm. von dd: fda!!! (full disclosure always )

Und das war’s auch schon wieder mit dem Zurückschauen auf 7 Tage mal 24 Stunden mal 60 Minute mal 60 Sekunden, also 604.800 Blogosphärenwochen-Momente. Danke für Ihre hochgeschätzte Aufmerksamkeit, bleiben Sie uns und unserem RSS-Feed treu! Linzerschnitte und datenschmutz wünschen immens erkleckliche Restsonntagsminuten und einen grandiosen Start in die kommende Woche – wir treffen uns morgen im Social Web. Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular. GHTime Code(s): nc fe995 

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Mon, 02 Nov 2009 01:16:00 +0100 http://linzerschnitte.at/items/view/3953/blogistan-panoptikum-kw44-2009
Neue Features: Newsfeed & Statusupdates extended http://linzerschnitte.at/items/view/3779/neue-features-newsfeed-amp-statusupdates-extended

Einiges hat sich in den letzten Monaten auf ATV.at getan: Wir haben die Navigation überarbeitet, die Registrierung abgespeckt, den gesamten Videoupload neu gemacht und wesentlich verbessert, Videokommentare implementiert und noch einige Kleinigkeiten mehr. Das war das Pflichtprogramm – aber jetzt kommt die Kür!

Der Aktivity Feed Ab sofort kannst du auf deinem Profil sehen, was deine Freunde so treiben! Im Aktivity Feed werden dir folgende Handlungen angezeigt:

neuer Freund hinzugefügt Pinnwandkommentar bzw. Antwort auf Pinnwandkommentar Neues Foto oder neues Video neues Status Update (auch als “Mood Message” bekannt!) Videokommentar Likes (wenn jemand ein Video oder ein Profil “geherzt” bzw. gefaved hat)

Privacy! Und auch deine Privatsphäre kommt nicht zu kurz. Links neben deinem Profilbild findest du den Menüpunkt “Daten”. Wähle bitte dort den Reiter “Privatsphäre” und stelle ein, wer deine Updates, Videos, Pinnwand etc. sehen darf – und wer nicht. Status Updates 40 Zeichen waren die ATV.at Statusupdates bisher lang. Doch schnell ist uns klar geworden, dass es nur eine angemessene Zeichenzahl für Status Updates gibt – nämlich 140 Zeichen (Twitter Integration steht auf dem Plan, wird aber noch etwas dauern! Also, einfach unter dem Profilbild reinklicken, reinschreiben, Enter drücken - fertig! Also, dann legt mal los! Für Anregungen und selbstverständlich auch Beschwerden stehen euch wie immer die Blog-Kommentare offen! Viel Spaß!

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Sun, 04 Oct 2009 16:45:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/3779/neue-features-newsfeed-amp-statusupdates-extended
Blogistan Panoptikum KW38 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/3631/blogistan-panoptikum-kw38-2009

Soeben noch auf der Futura-Showbühne, und schon wieder mitten im Rückblicken: in den letzten drei Tagen war die Gadget-Dichte bei der größten österreichischen Elektronik-Fachmesse selbst für meine Verhältnisse ungewohnt hoch – eine Reihe von Podcasts folgt in den nächsten Tagen. Aber wir sind ja nicht hier, um nach vorne zu blicken, sondern es geht… nach hinten los: sieben Tage nach hinten, um genau zu sein. Denn in der Blogosphäre geht Unheimliches vor: plötzlich kann man mit Twitter telefonieren, Nintendo Games im Browser spielen und Zeitungen, die aussehen wie Zeitungen, online lesen. Linzerschnitte und datadirt haben sich nicht erschrecken lassen und präsentieren Ihnen den furchtlosesten Wochenrückblick aller Zeiten!

The Internet didn’t steal the audience, we lost it. Dein TwitterFon macht Ring Nintendo Games im Browser spielen Total bimedial: Am Punkt Vertrauen ist keine Erfindung des Social Web Big G News: Google kauft reCAPTCHA und launcht Fastflip Details zum neuen Twitter ReTweet-API Wie werde ich am häufigsten ge-re-tweet-et? Comicempfehlung: Ulli Lusts Autobiographie Foto der Woche: Checking the Hood Ritchies Videos der Woche Judiths Video der Woche Lesetipps der Woche

The Internet didn’t steal the audience, we lost it. Während die Verleger (und auch die Musikindustrie) hierzulande noch denjenigen beschimpft und für ihren Misserfolg verantwortlich macht, den sie eigentlich tätscheln und hätscheln sollte, ist man in the US of Ä wiedermal einen Schritt weiter. Michael Skoler von der Nieman Foundation for Journalism der Harvard University hat sich damit beschäftigt, warum die Leser/Seher den Mainstream Medien abspenstig geworden sind – und wie man sie gleichzeitig via Social Media zu Usern der eigenen Angebote machen kann: Only the savviest of journalists are using the networks for the real value they provide in today’s culture—as ways to establish relationships and listen to others. The bright news organizations and journalists spend as much time listening on Twitter as they do tweeting. Wie weit Journalisten hierzulande davon noch entfernt sind, zeigt ein Blick in die Followerlisten der “twitternden” Reporter: Die meisten folgen fast ausschließlichen ihren Berufsgenossen. “Kollegenorientierheit” heißt der Fachausdruck für diesen journalistischen Zugang, in dem es eher darum geht, die Kollegen mit dem eigenen Fachwissen zu beeindrucken, als sich an der Zielgruppe zu orientieren. Nun denn, liebe twitternde Journalisten in Österreich – lernt mal schnell dazu, sonst finden eure kleinen Plänkeleien bald unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt! Dein TwitterFon macht Ring Jajah launchte eine Telefonlösung für Twitter namens JAJAH@call, wie thenextweb berichtet: You’ll be able to make phone calls via Twitter free of charge to anyone in the world, so long as they follow you back and have JAJAH accounts. @calls are made without revealing your number and without needing to know the number of the person you wish to call – all you need is their Twitter username. Klingt zu gut, um wahr zu sein? In der Tat könnte Jahjah damit ein großer Wurf gelungen sein, zumindest solange es den Providern weiterhin gelingt, die technisch unbegründete Trennung zwischen Sprach- und Datentelefonie weiter aufrecht zu erhalten. Ein Gespräch zu starten ist in etwa so schwierig, wie ein Tweet abzuschicken: To make a call simply send a tweet with “@call @username” where the ‘username’ is the Twitter name of the person you wish to call. If that person follows you on Twitter, a free two-minute call – the verbal equivalent of a Tweet – will be initiated. Klingt spannend, ich werd das sicher demnächst ausprobieren – vor allem praktisch für kostenspielige Auslandstelefonate. Nintendo Games im Browser spielen Stan Schroeder weist auf Mashable auf eine großartige Zeitvertreibs-URL hin: mit Ben Firshmans JSNES Simulator kann man eine Reihe von älteren Nintendo-ROMs im Browser spielen – die Emulation läuft komplett in JavaScript. Interessant nicht nur als Zeitvertreiben, sondern auch als JIT-Compiler Kraftprobe. Und die ergibt erstaunliche Ergebnisse: Yes, it works in Firefox (Firefox) 3.5 and in Safari (Safari) 4, but thanks to its JavaScript optimizations, it runs about 10 times faster in Chrome. Das entspricht eigentlich ganz meinen Erfahrungen mit dem aktuellen 3.5er Feuervogel, der nicht nur im Vergleich zu Chrome, sondern sogar zum 3er-Vorgänger unglaublich lahmt. Ich hoffe, dass die FF-Entwickler die Stabilitäts- und Performanceprobleme in den Griff bekommen, denn aufgrund der Add-On Vielfalt ist Firefox für Webprofis nach wie vor unersetzlich. Total bimedial: Am Punkt Persönliches Highlight der Woche war der Launch des neuen Diskussionsformat “Am Punkt” auf ATV und damit verbunden der erste Einsatz für ein weiteres Datenschmutz-Linzerschnitten-und auch Subnet Gemeinschaftsprojekt. “Am Punkt” ist das erste bimediale Format eines österreichischen Fernsehsenders und dank Subnet/Michi Kamleitner auch das erste Format mit einem Facebook Livestream. Das Prinzip ist einfach: Auf dem Weblog blog.atv.at/ampunkt wird montags ein Thema für die Sendung veröffentlicht. Von diesem Zeitpunkt an können User/Seher Fragen stellen; per Mail (ampunkt@atv.at), via Video, Twitter oder Facebook. Während der Live-Sendung kommt noch der Facebook Livestream hinzu, der ebenfalls am Blog eingebunden ist. Sensationelles Ergebnis der Premiere: Mehr als 800 User-Kommentare über die verschiedenen Feedback-Kanäle – und ein Marktanteil von über 5 Prozent bei der eher fernsehunwilligen Zielgruppe der 12 – 29-Jährigen. “Am Punkt” gibt’s immer mittwochs um 21.50 Uhr auf ATV. Vertrauen ist keine Erfindung des Social Web In Old School vs. New School Marketing beschreibt Lisa Barone eine lehrreiche Konversation mit ihrem Vater, dem sie einige Social Media Marketing Bücher geschickt hatte:: After reading the books, he called me this morning. To yell at me. In Italian. What the hell was wrong with me? Why was I insulting him? Did I think he was an idiot? He’s a successful business man. He knows all about trust and customers and building relationships and running a small business. He had been doing it for years. The information I sent him was nothing new. Why haven’t I learned to cook yet? Fazit des Artikels: Vertrauen war schon immer der wichtigste Erfolgsfaktor, allerdings trägt das Internet den Word-of-Mouth Effekt weit über geographische Grenzen hinaus: The basic principles of business and marketing haven’t changed. However, that doesn’t mean people are any better about implementing them. Today’s empowered consumer means that “the basics” are more important than ever. Because now if someone doesn’t like you, it’s not just them and their three friends that hear about it. We all hear. Big G News: Google kauft reCAPTCHA und launcht Fastflip Die allgegenwärtigen Captchas nerven Internet-User jeden Tagen – und sind doch eines der wenigen probaten Mittel gegen die total Ver-Spam-Bottung des Internet. Das populäre und von vielen Third-Party Webmastern eingesetzte reCAPTCHA System zeichnet sich durch Crowd-Sourcing-Mehrwert aus, die User greifen OCR-Software bei schwierigen Fällen sozusagen unter die Arme: But there’s a twist — the words in many of the CAPTCHAs provided by reCAPTCHA come from scanned archival newspapers and old books. Computers find it hard to recognize these words because the ink and paper have degraded over time, but by typing them in as a CAPTCHA, crowds teach computers to read the scanned text. Das Google sich nun reCAPTCHA einverleibt hat, ist nur konsequent – der Mehrwert für Google Books ist gewaltig. Und wo wir schon beim Thema Papier sind: ebenfalls vergangene Woche launchte Google offiziell den neuen Newsreader Fastflip: Fast Flip is a new reading experience that combines the best elements of print and online articles. Like a print magazine, Fast Flip lets you browse sequentially through bundles of recent news, headlines and popular topics, as well as feeds from individual top publishers. [...] To build Google Fast Flip, we partnered with three dozen top publishers, including the New York Times, the Atlantic, the Washington Post, Salon, Fast Company, ProPublica and Newsweek. These partners will share the revenue earned from contextually relevant ads. This gives publishers an opportunity to introduce new readers to their content. It also tests our theory that being able to read articles faster means people will read more of them, driving more ad revenue to publishers. Auffällig ist, wie stark sich Fast Flip an konventionellem Print-Layout orientiert – und noch bemerkenswerter finde ich, dass traditionelle Verlagshäuser im Taumel des Niedergangs sich wohl langsam mit der Vorstellung abfinden, zukünftig als Content-Generatoren mit Affiliate-Beteiligung zu überleben, bis sie dann endlich von Google gekauft werden
Details zum neuen Twitter ReTweet-API Wir haben bereits darüber berichtet, dass Twitter die bislang “informelle” ReTweet Funktion (also das Kennzeichnen von weitergeleiteten Tweets mit RT, quasi ein Pendant zum E-Mail Forward) in die nächste API-Version als Core-Feature integrieren wird. CNET News kennt einige Details zur Implementation. Besonders spannend: der ReTweet-Faktor könnte sich zu einer Art Pagerank-Äquivalent entwickeln – und bei mehr als 100 ReTweets gibt’s einen Cut-Off: What’s interesting is that the new format, assuming that this is how the timeline ends up looking, can provide a quick, one-glance way to see just how influential a given Twitter user or individual tweet is, adding a new dimension to measuring Twitter influence beyond the follower count. If you see a lot of little retweet icons, for example, you might stop and take a closer look at a tweet (or the user behind that tweet) that you might otherwise have skimmed past. What’s also interesting is that it looks like retweet counts get cut off at 100, with higher ones displayed as simply “100+.” I’m guessing that, say, CNN Breaking News generally gets a lot more than that. Wie werde ich am häufigsten ge-re-tweet-et? Gespannt wartet die Twitteria bereits auf die Implementierung des neuen “Retweet” Features auf Twitter. Erste Einblicke gibt es bereits (siehe vorigen Beitrag) – und auch eine gewisse Retweet-Müdigkeit bei dem einen oder anderen Twitteruser lässt sich nicht von der Hand weisen. Die Karrierebibel hat sich diese Woche mal Retweet-Statistiken genauer angesehen und den besten Zeitpunkt ausfindig gemacht, um einen Retweet-werten Tweet auszusenden: Immer mittwochs, gegen 17 oder 22 Uhr. Und dazu gibt’s noch folgende Tipps:

Schreiben Sie keinen Eintrag, der länger ist als durchschnittlich 120 Zeichen (140 ist das Maximum bei Twitter). Grund: Die anderen brauchen noch Platz für den ReTweet-Kopf: RT @IhrName. ReTweeten Sie selbst. Wer sich an der Mundpropaganda nicht beteiligt, kann auch nicht auf eigenen Tratsch hoffen. Übertreiben sollten Sie es aber auch nicht damit. Wenn Sie retweetet werden möchten, sollte Ihr Eintrag auch einen Nutzen bieten. Ob Humor, Erkenntnisse oder eine interessante Fundstelle im Netz – alles ist erlaubt. Nur keine Selbstpreisungen.

. Comicempfehlung: Ulli Lusts Autobiographie “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” heißt der autobiographische Comic meiner lieben Freundin Ulli Lust. Und im Gegensatz zu uns Normalsterblichen hat Ulli vor allem eines: etwas zu erzählen. Ach ja, und auch das Talent, diese Erzählungen kunstvoll in Worte und Bilder zu fassen. Mit 17 Jahren setzte sich die damalige Punkerin Ulli mit einer Freundin per Autostopp für zwei Monaten nach Sizilien ab und lernte dort das Leben von seinen schönen und auch sehr unschönen Seiten kennen. Mafia, harte Drogen, Vergewaltigung und falsche Freunde inklusive. 25 Jahre später hat sie diese Reise in einer Comic Autobiographie festgehalten, von der die FAZ meint, er sei eine Sensation. Eine Leseprobe gibt’s im PDF-Format, Ullis elektronischer Comicverlag ist unter Electrocomics.com zu finden, bei Amazon kann man bereits vorbestellen Foto der Woche: Checking the Hood Laertes hat Oola auf ihrem Wachtposten geknipst. Dass Hunde aufmerksam ihre Umgebung studieren, ist nicht weiter außergewöhnlich – die Sitzposition dagegen durchaus:

Ritchies Videos der Woche Diese Woche konnte ich mal wieder nicht entscheiden – zuerst mal zum Ernst des Lebens: Das AdWords System ist weder ein Buch noch trägt es sieben Siegel – allerdings fällt es Anfängern nicht gerade leicht, die Entstehung des AdRanks zu verstehen, der einen gravierenden Einfluss auf den Klickpreis hat. Dieses Video beseitigt alle Klarheiten: Googles Chefbuchhalter Hal Varian erklärt, wie die Ad Auctions funktionieren: ein Must-See für jeden AdWords-Nutzer! Click here to view the embedded video. Noch unterhaltsamer: Facebook Manners and you. Großartiges Tutorial über Beziehungs-Dos and Don’ts im Stil von 50er-Jahre Benimmfilmchen: Click here to view the embedded video. Judiths Video der Woche Nachdem Herr Datenschmutz auch diese Woche wieder den einen oder anderen Wuff bemüht, um Sie, werte Leser, auf die Hundeseite zu ziehen, muss auch etwas für die Katzenseite getan werden. Und die lieben Kätzchen machen es mir einfach – denn selbst beim Wassertrinken sind Katzen einfach nur cool,. Verschwenderisch, aber geradezu gottgleich. Click here to view the embedded video. Lesetipps der Woche

Nicht unbedingt zum Lesen, aber dafür zum Angucken und verwenden: Six Revisions hat 22 “Awesome Adobe Air Applications for Designers” zusammengestellt – nicht alle sind Awesome, aber Freeware-Freunden finden durchaus einige Schmankerl. Auf 3rd Party Betreiber angewiesen zu sein, kann sich schnell als Bumerang erweisen – Andy Oram argumentiert am O’Reilly Radar ausführlich für dezentralisierte Social Networks. Gefundenes Fressen für Geeks mit Faible für historische Forschungen: die Geschichte der augmentierten Realität Das Weiße Haus stellt einen Social Media Archivar ein – Mashable kennt die Job Description.

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres Rückblicks angelangt – vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Nächste Woche werden auf datenschmutz die Gewinner der Albertina-Führung und des Herzlos-Krimis bekannt gegeben – bleiben Sie dran! Linzerschnitte und datadirt wünschen einen wunderschönen Restsonntag, wir lesen uns morgen. Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular. GHTime Code(s): 81697 

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Sun, 20 Sep 2009 23:16:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/3631/blogistan-panoptikum-kw38-2009
Stelle deine Fragen an unsere Gäste via Web! http://linzerschnitte.at/items/view/3564/stelle-deine-fragen-an-unsere-gaste-via-web

Heute, am 16. September um 21.50 Uhr startet “Am Punkt“ auf ATV. Die Diskussionssendung mit Sylvia Saringer findet aber nicht nur im Fernsehen statt, sondern auch im Web. Eure Fragen sind gefragt! Die Themen von “Am Punkt” kommen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Chronik (Thema 16. 9. “1 Jahr Krise – Nichts gelernt”) . Sylvia Saringer diskutiert im Studio mit Experten und Betroffenen – und mit euch. Denn wir öffnen alle unsere Kommunikationskanäle im Web für eure Fragen und stellen diese direkt ins Studio durch. Wir können aus sendungsdramaturgischen und zeitlichen Gründen zwar nicht alle Fragen on air bringen, werden uns aber bemühen, möglichst viele unterzubringen. Und so seid ihr dabei: Im Vorfeld zur Sendung könnt ihr Fragen per Mail an ampunkt@atv.at stellen oder als Video uploaden. (Videos aus technischen Gründen bitte bis Mittwoch Mittag). Auch der AmPunkt-Blog steht für Fragen und Kommentare bereits ab Montag und unbegrenzt nach der Sendung offen. Während der Sendung könnt ihr über folgende Kanäle mitdiskuterien: Blogkommentare Einfach unter dem Blog-Beitrag zur jeweiligen Sendung posten. Und zwar hier. Twitter Die Am Punkt-Redaktion twittert unter twitter.com/ampunkt. Stelle deine Fragen als Reply an @ampunkt bzw. verwende bitte den Hashtag #ampunkt. (Beim Verwenden des #Hashtags hat sich während der Proben allerdings gezeigt, dass die Fragen stark verzögert ankommen). Facebook Page & Facebook Livestream Auf facebook ist “AmPunkt“ unter dieser URL vertreten: facebook.com/ampunkt. Aber nicht nur das: Während der Sendung wirst du auf dem AmPunk-Blog einen Facebook-Livestream vorfinden (Dank an Michi Kamleitner, der dies ermöglich hat!). Dieser Livestream funktioniert ähnlich wie ein Chat und du kannst dich ganz einfach mit deinen Facebook-Logindaten einloggen und mitdiskutieren. Der Livestream ist nur während der Sendung auf der Startseite von blog.atv.at/amPunkt zu sehen. Hier noch mal die URLs blog.atv.at/ampunkt twitter.com/AmPunkt facebook.com/AmPunkt die gesamte Sendung zur Nachschau gibt es unter atv.at/ampunkt.

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Wed, 16 Sep 2009 20:56:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/3564/stelle-deine-fragen-an-unsere-gaste-via-web
Blogistan Panoptikum KW33 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/3172/blogistan-panoptikum-kw33-2009

Fast allen großen Religionen dieser Welt gilt der Sonntag als der Tag des Blogistan-Panoptikums. Da machen auch wir atheistischen Laizisten keine Ausnahme und zelebrieren die Tradition mit dem gemeinsamen Rückblick von Linzerschnitte und datadirt auf sieben Tage ganz normalen Social Media Wahnsinn. Von während der Wehen twitternden Twitter-Gründer Ehefrauen bis zur specklastigen Feinkostabteilung reicht das Themenspektrum, kurzum: dieses Panoptikum hat wieder mal alles, also ohne weitere Ausschweifungen direkt in medias res:

Codename: Project Retweet Journalistische Qualitätsmaßstäbe Facebook: Ein Durchlauferhitzer für Eitelkeitsdramen? adjix schaltet Link-Werbung Social Networking verkommt zur Gammelfleischparty! Keine kleine Spende Facebook erhält Twitter-ähnliche Suchfunktion TweetMeme vs. TechMeme Gebärfreuden Baconize it, suckers! Foto der Woche Ritchies Video der Woche Judiths Video der Woche

Codename: Project Retweet Am 13. August brachte Mashable die Breaking News: Project Retweet verhilft der altbekannten Best-Practice zu offiziellem Feature-Status. Beim Retweeten setzt man ein “RT” an den Beginn der weiterzuleitenden Nachricht, in gewisser Weise handelt es sich um ein Äquivalent der E-Mail-Forwarding-Funktion (z.B. RT @linzerschnitte oder RT @datadirt). Retweets könnten sich – analog zu Backlinks bei Google – zu einer Art Twitter-Popularitäts-Währung entwickeln, die Integration die API und in weiterer Folge in 3rd Party Apps ist daher ein logischer Schritt. Noch sind aber nicht alle Details bekannt: 1. You can see if someone retweets a link with a small line that says “Retweeted by ___” under the tweet and the time when the tweet was sent. 2. Hovering over a tweet will soon make two options appear: Reply and Retweet. Reply is already supported by Twitter – it’s that little arrow that appears on the right when you hover over a tweet. 3. Clicking on the “Retweet” button will confirm if you really want to retweet this tweet to all of your followers 4. The retweet is done. It apparently shows the people that have retweeted it in your timeline. We’re unsure as to how many people can be listed in the “Retweeted by” section of any tweet. Journalistische Qualitätsmaßstäbe Früher: Check, Cross-Check, Re-Check, Double-Check Jackson, wie die Zeitungswissenschaftler zu sagen pflegten. Heute dagegen: Retweet, Retweet, Nix-Check. Denn wie digiom richtig stellt: NEIN, Sony hat KEINE Selbsthilfegruppe für Social Media-Abhängige gegründet! Das wäre eine eigene Studie wert: Inwieweit stimmen geretweetete Kurzdarstellungen mit der tatsächlichen Nachricht überein? Recht häufig klafft dazwischen eine gewaltige Lücke – z.B. auch in dem von Nicole Kolisch analysierten Fall ‘Twittensnobelpreis’, in dem Mark Pfeifle, “ein (ehemaliger) Sicherheitsberater der (ehemaligen) US-Regierung” vorgeschlagen hatte, dass Twitter für den Friedensnobelpreis nominiert werden solle. Was wurde re-re-re-tweetet? “Twitter für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.” Klingt natürlich toll – da ehemalige Sicherheitsberater aber noch immer nicht das Vorschlagsrecht bei der Vergabe des Friedensnobelpreises haben, war’s natürlich Blödsinn. Sehr lesenswertes Posting über multiple Social Media Wahrheiten: unbedingt auch die Videos im Beitrag anschauen – Bruno Kammerls Megawoosh ist verdammt gut gemacht. Facebook: Ein Durchlauferhitzer für Eitelkeitsdramen? Das legt zumindest eine aktuelle Studie aus dem CyberPsychology & Behavior Journal nahe: The report concludes that there is a “significant association between time spent on Facebook and jealousy-related feelings and behaviors experienced on Facebook.” Das alte Bon-Mot “Was ich nicht weiß, macht mich heiß” findet also seine Fortsetzung im Social Web der Zwischenmenschlichkeiten. Man könnte natürlich auch sagen: je mehr Kommunikation, desto mehr Missverständnisse
adjix schaltet Link-Werbung Twitter hat Link-Shortener Services zu ungeheurer Popularität verholfen. Je nach Eleaboriertheitsgrad bieten die verschiedenen Services bloß die Basics oder weitergehende Features wie etwa Klick-Tracking Statistiken. adjix geht einen anderen Weg, schaltet via Frameset relativ dezente Werbung über die verkürzten Links und beteiligt den Nutzer an den Einnahmen. Für mich hat sich, seit ich PrettyLinkPro einsetze, das Thema 3rd Party Short-URL Services völlig erledigt. PLP verbindet flexible, frei anpassbare Statistik-Reports mit einer ganzen Reihe von Cloaking-, Word-Replacement und Twitter-Publishing Funktionen und erlaubt über den “PrettyBar” optional auch das Einblenden von (Eigen)Werbung. Ein weiterer relevanter Unterschied zwischen 3rd Party Services und PLP besteht in der Zeit-bezogene Sicherheit (wer weiß, ob TinyURL und Co. ewig bestehen). Grundsätzlich wäre adjix ein interessantes Tool für Power-Tweeter – aber gegen PrettyLinkPro und Short-URLs auf der eigenen Domain kommt der Service nicht an. Social Networking verkommt zur Gammelfleischparty! Vor einigen Wochen erzählte Axel Maireder von einer aktuellen Studie über Social Networks, die an der Uni Wien durchgeführt wurde. Eines der erstaunlichsten Ergebnisse: aus nicht nachvollziehbaren Gründen würden viele Teenager mit ca. 16 Jahren, nach zwei jähriger Social-Networks-Aktivität plötzlich Reißaus nehmen und die diversen Plattformen mehr und mehr zu einer Gammelfleisch-Party mutieren. Über die Gründe wusste man zum damaligen Zeitpunkt noch nichts Genaueres. Ein Artikel im britischen The Guardian lieferte diese Woche allerdings erste Interpretationsansätze zu dieser Massenflucht: Die coolen Kids hauen ab, weil ihre Eltern (und Lehrer) plötzlich in den Social Networks auftauchen! Und das ist ihnen einfach URpeinlich… Although their love of being online shows no sign of abating, the percentage of 15- to 24-year-olds who have a profile on a social networking site has dropped for the first time – from 55% at the start of last year to 50% this year. In contrast, 46% of 25- to 34-year-olds are now regularly checking up on sites such as Facebook compared with 40% last year. Liebe Leser, wir gehören nun wohl alle offiziell zum alten Eisen! Keine kleine Spende Wie die FutureZone berichtet, will Facebook im Allgemeinen “kommerzielle Userprofile” verbieten und im Speziellen das Verkaufen von Statusmeldungen an Anzeigenkunden: Das Soziale Netzwerk Facebook hat am Dienstag erneut Änderungen bei den Nutzungsbestimmungen vorgeschlagen. Diese beinhalten unter anderem ein Statement, dass private Nutzerprofile nicht dazu verwendet werden dürfen, kommerzielle Gewinne zu erwirtschaften. Konkret angeführt wird das Verkaufen von Statusmeldungen an Anzeigenkunden. Werbekunden dürfen freilich weiterhin bezahlte Anzeigen schalten. Facebook geht mit dieser neuen Regelung den gegenteiligen Weg des Microblogging-Diensts Twitter. Mit dem Dienst Sponsored Tweets können Twitter-Nutzer ihre 140-Zeichen-Nachrichten an Werbekunden verkaufen. Dazu wäre noch anzumerken, dass es sich bei SponsoredTweets *nicht um ein offizielles Twitter-, sondern ein 3rd Party Service handelt, genauer gesagt um ein Start-Up von Izea. Ich hab mich dort mal umgeschaut und kann die ganze Sache (noch) nicht ernst nehmen: Beim Launch wurde aufs Affiliate Programm vergessen, Anzeigenkunden gibt’s noch so gut wie keine. Um einiges früher dran war übrigens Magpie, über das man wenigstens sagen kann, dass es so vor sich hindümpelt
Dass Werbekunden auch weiterhin bezahlte Anzeigen schalten dürfen, ist allerdings beruhigend. Und wer seine Statusmeldungen trotzdem verkauft, sollte sie wenigsten mit [bezahlte Quasi-Anzeige] kennzeichnen, damit Facebook die betroffenen Accounts auch zuverlässig sperren kann *rofl* Facebook erhält Twitter-ähnliche Suchfunktion Bisher war Facebook ein riesiger Moloch, der eine Unmenge Daten in sich hineinfraß, hermetisch abschottete und nichts nach außen dringen ließ. Das wird die Plattform auch weiterhin bleiben – vorerst. Aber um mehr Übersichtlichkeit zu gewähren gibt es ab sofort eine bereits teilweise implementierte Suche. Ähnlich der Twittersearch werden die Suchergebnisse laufend aktualisiert, außerdem kann man in der Suche nun filtern: nach Pages, Gruppen usw. Und dann wäre da noch das neue Schlüsselfeature: die Keywordsuche mit dem Filter “Everyone”! The new Everyone filter makes Facebook like Twitter in search, but it will take some time for people to learn to use Facebook the way they do Twitter, and it’s not clear that the two models will mesh well on one social platform. Erstmals lässt Facebook also zu, dass die Schranken des eigenen Freundeskreises durchbrochen werden. Keyword-Search auf Facebook – das bedeutet wohl feuchte Träume für die gefühlten 78 Prozent Marketer und Partyveranstalter auf Facebook… TweetMeme vs. TechMeme In der Schlacht der Aggregationsgiganten 2.0 – Tech-, TweetMeme, SocialMedian und Co. sind die neuen Diggs – scheint Tweetmeme vorerst klar Sieger vorne zu liegen. TechMeme verlässt sich auf multiple, nicht dokumentierte Quellen: At this moment, the must-read stories in technology are scattered across hundreds of news sites and blogs. That’s far too much for any reader to follow. Fortunately, Techmeme arranges all of these links into a single, easy-to-scan page. Story selection is accomplished via computer algorithm extended with direct human editorial input. Our goal is for Techmeme is to become your tech news site of record. TweetMeme setzt ganz auf Twitter-RTs (siehe auch weiter oben) und liegt derzeit in der Gunst der User klar weiter vorne. Die Zahlenbasis ist durchwegs beeindrucken: für einen Platz in den Top-in-7-Days Charts braucht man derzeit rund 5.000 Retweets, für einzelne Kategorien wie Security reichen aber auch schon 5 Stück für einen Platz in der Top-in-24-hourse Liste. Gebärfreuden Letzte Woche hat es auf Twitter wieder mal richtig gemenschelt. Denn es gibt sie noch – die Menschen, die Twitter zur Befriedigung privater Kommunikationsbedürfnisse nutzen – und nicht nur zur beruflichen Selbstdarstellung und als Trafficgenerator für die eigene Website. In diesem besonderen Fall gewährt @Sara, Ehefrau von Twitter CEO Evan Williams sehr private Einblicke:

Nun, auch aus privaten Meldungen kann man einige interessante Schlüsse ziehen – so verrät dieser Tweet wohl, dass man auf die Twitter-Monetarisierung noch länger warten wird müssen…

Anm. li schni: Bei @ev handelt es sich um Twitter-CEO Evan Willams… Mashable kennt weitere intime Details. Baconize it, suckers! Moslems finden Schweine ganz und gar nicht lecker, weite Teile der westlichen Welt tragen dagegen stolz Schildkappen mit der Aufschrift “Baconize it”. Naja, eigentlich habe ich eine solche Schildkappe nur bei Frank in 30 Rock gesehen – aber wie auch immer: geräucherte Sau-Teile, in dünne Streifen geschnitten und liebevoll als “Speck” betitelt (Nachfrage unnötig: ja, die Osttiroler sind die Weltmeister in der Herstellung dieser Delikatesse), umhüllen gegrillten Schafkäse, finden ihren Weg zwischen Burgerhälften, auf morgendliche Eierteller… falls Sie Vegetarier sind und Ihnen an dieser Stelle bereits schlecht ist, entschuldige ich mich – ich hätte Sie vorwarnen sollen, aber besser später als nie: es wird noch schweinischer! Auf Recipestar.com finden Afficionados ein liebevolles Tutorial mit dem vielsagenden Titel How to use Bacon to make your life incredible & amazing. Mein Favorit: Attach bacon to your hard drive. Every time you download a large file, the smell will be glorious. Auf derselben Seite gibt’s auch ziemlich unterhaltsame Quizzes rund ums Thema Feststoffzufuhr durch den Mund. Ich bin übrigens “extremelely experienced in the foods of the world”, und wenn mich ein Kannibale essen würde, “I would most likely taste like barbequed beef”. Mhmmm, yummy! Foto der Woche Großartiger B/W Shot eines Kicksportkampfes von Latente Le Balene Fossili al Governo. Das Bild heißt übrigens Lo sport di quelli che si tirano i calci in faccia:

Ritchies Video der Woche Joe Simon hat Regie geführt beim neuen Video von Mutiny Bikes, das ab September auf DVD und Blue-Ray erhältlich sein wird. Auf Vimeo gibt’s den Trailer zu “Let’s get mystical” und weitere Videos einer der weltweit besten BMX-Crews. Die Jumps und die Kameraarbeit sind ein Hammer, ich freu mich auf die Vollversion: Click here to view the embedded video. Judiths Video der Woche Die Welt ist wieder sicher! Der Online Reputation Manager ist tot, hoch lebe die absolute Datensicherheit! Google bietet nun das lang erwartete, absolute Datenschutzkonzept: Das Google Opt Out inklusive Google Opt Out Village. Click here to view the embedded video. Über die Mietpreise in Opt-Out Village sind noch keine näheren Details bekannt – Ihre Web-Chronisten Linzerschnitte und datadirt bleiben selbstverständlich Woche für Woche für Sie am laufendenden. Danke für Ihre Aufmerksamkeit, wir lesen uns am Montag. Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 16 Aug 2009 23:36:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/3172/blogistan-panoptikum-kw33-2009
Blogistan Panoptikum KW32 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/3128/blogistan-panoptikum-kw32-2009

Das große Social Media Erdbeben der letzten Woche zeigt seine Nachwirkungen: denn wenn Twitter und Facebook zur gleichen Zeit Schluckauf haben respektive nicht mehr erreichbar sind, dann bleibt Millionen Nerds weltweit nichts anderes übrig, als vor die Tür zu gehen. Die unmittelbar bedrohlichste Auswirkung allerdings spüren unsere hochverehrten Stammleserinnen und Leser am eigenen Monitor: dieses Panoptikum hat sich eiskalt um volle 2 Tage verspätet! Der Absatz von Sonnenschutz-Mitteln und After-Sun Lotions sei ums 33-fache gestiegen an jenen schicksalhaften #Fail-Tagen, ergab eine Untersuchung des abhängigen Instituts für Anti-UV Kosmetik. Sofort tauchen die wildesten Gerüche Gerüchte auf, die auch sofort willig weiter-verbreitet wurden: der KGB wars! Aber bitte, die Herren und Damen Drehbuchautoren mussten aus James Bond ja eine verweichlichte, post-feministische Figur machen – das haben wir nun davon. Siehe dazu auch unsere erste News, also auf zum Blogistan Panoptikum von Linzerschnitte und datadirt.

DoS-Attacke auf FB, Youtube & Twitter Lehrbeispiel: Lernen vom Big Fail Friendfeed von Facebook gekauft Neue Spam-Welle auf Twitter 30 Dollar fürs Time-Coverfoto Google kauft Video-Softwarefirma Avancierter Export für WordPress 20mal WordPress pimpen Ketzerisches Gespräch der Woche: Niko Alm versus Andreas Khol Foto der Woche Judiths Video der Woche – Flieg, Fernsehturm Berlin! Ritchies Video der Woche

DoS-Attacke auf FB, Youtube & Twitter Die Russen kommen! Und wenn sie schon nicht kommen, dann sind sie zumindest schuld. An der zeitgleichen DOS (Denial of Service)-Attacke auf Facebook, Youtube und Twitter in der vergangenen Woche nämlich. Das meint zumindest der georgische Blogger Cyxymy. Der hat nämlich Konten auf Facebook, Youtube und Twitter, welche anscheinend das Ziel der Hackerattacke des FSB, des russischen Geheimdienstes und KGB-Nachfolgers waren. Vielleicht wurde der Angriff nur von gewöhnlichen Hackern ausgeführt, aber ich bin mir sicher, dass der Auftrag dazu von der russischen Regierung kam. Grund für die Attacke sollen die kritischen Äußerungen des Bloggers über die Kaukasus-Politik der Russen sein. Gut, damit wäre also alles geklärt – und nein, wir haben das nicht erfunden, siehe ZDNet. Lehrbeispiel: Lernen vom Big Fail Wenn Real Estate Companys ihre Mieter wegen Twitter-Rufschädigung verklagen, dann der Bumerang ganz plötzlich zurückkommen: die betroffene Mieterin hat zwar nur 20 Followers, was die Forderung von $50.000 nur umso absurder erscheinen lässt. Copyblogger kennt die ganze Story: If you haven’t heard the story yet, a Chicago real estate company called Horizon Realty Group filed a lawsuit against one of its tenants on Monday. She apparently made a snarky remark on Twitter, claiming that the company “didn’t care” about mold in her apartment. Horizon is suing her for libel, looking for $50,000 in damages to their reputation. She only had about 20 followers, so this looked like a pretty harsh David and Goliath story. Unfortunately, Horizon’s legal and PR teams forgot what happened to Goliath. By Tuesday afternoon, the story of Horizon’s lawsuit had hit trending topics on Twitter. Which means that a peevish remark made in front of 20 people has now found its way to hundreds of thousands. Tja… mit einer simplen Rückmeldung hätte diese PR-Katastrophe einfach abgewendet werden können. Mit dieser Story hat sich Horizon jedenfalls einen Platz im Olymp der Twitter-Marketing-Fails redlich verdient. Friendfeed von Facebook gekauft Diese Meldung hat wieder mal ein wahres Twitter-Gewitter losgelassen: Facebook kauft Friendfeed. Friendfeed, der Social Media Aggregator, gilt als Vorbild für Google großangekündigte Kommunikationsrevolution Google Wave. Mit Facebook im Rücken kann Friendfeed, das alles kann, aber niemand kennt oder primär nutzt, wahrscheinlich seinen Untergang in die Bedeutungslosigkeit verhindern. Google ist damit in zweierlei Hinsicht eins ausgewischt: 1. Friendfeed existiert und funktioniert bereits jetzt. 2. Friendfeed wurde von einer Gruppe ehemaliger Google-Mitarbeiter gegründet. Im offiziellen Presse-Release auf Facebook heißt es dazu: “Facebook and FriendFeed share a common vision of giving people tools to share and connect with their friends,” said Bret Taylor, a FriendFeed co-founder and, previously, the group product manager who launched Google Maps. “We can’t wait to join the team and bring many of the innovations we’ve developed at FriendFeed to Facebook’s 250 million users around the world. TechCrunch hat das erste Interview mit Bret Taylor (Friendfeed-Mitgründer) und Chris Cox, Vize-Präsident von Facebook. Was weiter passiert, scheint aber noch unklar zu sein, wie dieser Beitrag am FriendFeed-Blog nahelegt: FriendFeed.com will continue to operate normally for the time being. We’re still figuring out our longer-term plans for the product with the Facebook team. Neue Spam-Welle auf Twitter Twitter-Account Phishing scheint nach wie vor äußerst lukrativ zu sein. Mashable berichtet über eine neue Spam-Welle, deren Auslöser noch unbekannt ist: Yesterday we noticed a strange occurrence on Twitter (Twitter): hundreds, if not thousands of Twitter accounts were sending out spam links, all at once. Most of these accounts weren’t your usual spam accounts, but regular Twitter users with real accounts, followers, and tweets. Then, the flood suddenly stopped. We wondered if it was just a strange group of accounts or a one-time attack. Now we’re fairly certain that isn’t the case. Wie immer gilt: wer auf Nummer sicher gehen will, ändert am besten wöchentlich sein und bei Verdacht auf Hi-Jacking sein Passwort. Und nicht vergessen: die Änderung muss auf allen Clients und Services nachgezogen werden, denn permanente Log-In Versuche mit einem veralteten Passwort können ebenfalls zur (temporären) Account-Sperre führen. 30 Dollar fürs Time-Coverfoto Die Journalismus-Honorare sind nicht nur im deutschsprachigen Raum im Keller. Georg Holzer berichtet über ein besonders drastisches Beispiel: Robert Lam ist Fotograf in den USA. Als er vor eineinhalb Wochen das Time Magazine sah, freute er sich ganz besonders: Die ehrwürdige Publikation wählte eines seiner Fotos, die er bei iStockPhoto anbot, für das Cover aus. [...] Das Time Magazin bezahlte für das Foto übrigens 150 Dollar (Extended License), nach Abzug der Spesen bekam Lam für sein Bild 30 Dollar. Gar nichts, wenn man bedenkt, dass Fotografen für ein Foto am Time-Cover auch 3000 bis 10.000 Dollar bekommen. In Österreich dagegen sieht die Lage völlig anders aus, wie Georg in dem lesenswerten Beitrag beschreibt, denn der Zugang zum fotographischen Hochamt ist streng geregelt: Fotografen sind Modernisierungs- und Digitalisierungsverlierer par excellence. Einziger Zweck einer solchen – wie gesagt: einzigartigen – Gewerbeordnung ist es, Wettbewerb mit allen Mitteln zu verhindern. Ich hoffe nur, ich darf weiterhin Fotos für mein Blog machen
Google kauft Video-Softwarefirma Nicht nur Facebook, auch Google war in der letzten Woche wieder mal in Kauflaune. Diesmal hat man sich den Video-Spezialisten On2 Technologies einverleibt, um damit der Online-Videoabteilung des Konzerns, manchen als “Youtube” bekannt, ein hübsches Geschenk zu machen. On2 ist übrigens spezialisiert auf Video Codecs. Wikipedia meint dazu: Es (Anm. li schni: On2) ist Hersteller einer Reihe wichtiger Video-Codecs, wie unter anderem VP3, der Grundlage für den freien Codec Theora, dem mit Version 8 von Adobe Flash eingeführten Codec (VP6) für Flash Video und den für die chinesische Enhanced Versatile Disc (EVD) vorgesehenen Video-Codecs (VP5 und VP6). Fassen wir zusammen: Open Source Codec Theora, VP6 für Flash Videos und noch irgendetwas chinesisches (EVD). Vielleicht bald die neuen Standard-Video Codecs. Avancierter Export für WordPress BloggingPro stellte kürzlich ein äußerst interessantes Plugin für Viel-Blogger vor: der Advanced Exporter erspart viel Mühe, wenn man beispielsweise ein Blog in mehrere aufteilen und die Kategorien einzeln exportieren möchte: With it, you can easily export a single category of a blog to import into another. That is something many people have wanted an easy way to do for a long time. You can also use the restrictions to create multiple WXR files in case you can’t import a single large file. Also worthy of note as that this plugin was entered into the WeblogToolsCollection plugin competition for 2009. 20mal WordPress pimpen Out-of-the-Box kann unser Lieblings-CMS mittlerweile schon einiges – doch wer sich von der Masse abheben möchte, muss auf Bells-and-Whistles setzen. Das Designmag stellt zwanzig Add-Ons vor, für deren Umsetzung allerdings grundlegende Web-Programmierkenntnisse erforderlich sind. Der Aufwand zahlt sich aus: One of the reasons WordPress is so popular is because of its flexibility. Designers, developers, and bloggers have plenty of options. In this post we’ll look at a combination of tutorials for improving a WordPress-based site, and plugins that can provide added functionality that will bring new possibilities. Alle Methoden sind ausführlich in einzelnen Tutorials beschrieben – eine gute Gelegenheit, sich näher mit Erweiterungsmöglichkeiten für WordPress zu befassen. Ketzerisches Gespräch der Woche: Niko Alm versus Andreas Khol Ich war mir nicht sicher, ob der intellektuelle und feinsinnige Diskurs zwischen Gerhard Dörfler und HC Strache (Dörfler, Regent der Provinz Kärnten: “Wenn sich der Heinzl benimmt, haben wir kein Problem.” Strache: “Schau, jetzt hat er den Heinzl zum österreichischen Türken erklärt.”) über das Universum an sich und den Sinn des Lebens im Speziellen das Gespräch der Woche werden sollte. Dann hab mich aber aus persönlichen Gründen doch für Niko Alm versus Andreas Khol entschieden. Es wird Zeit, dass die Welt erfährt, dass alle Menschen gleich, aber christlich-konservative Politiker doch wesentlich gleicher sind: Andreas Khol: An sich tun Sie mir ja als Atheist leid. Sie repräsentieren vier Prozent der Bevölkerung. Dass 96 Prozent sich irren, kann ich mir nicht vorstellen. Hier das komplette Interview – und ein paar ergänzende Anmerkungen von Niko. Foto der Woche Achtung – hier kommt ein Vogel, der nix mit Twitter zu tun hat! Jimmy Davao hat den weißen Flieger samt Reflexion perfekt aufs Bild gebannt:

Judiths Video der Woche – Flieg, Fernsehturm Berlin! Kein Stern, der deinen Namen trägt. Aber: Ein Phallus, der mit dir zum Himmel fliegt. Stoff für so manche Flugträume! Click here to view the embedded video. Ritchies Video der Woche “A thousand shades of White” nennt icescapes diese grandiosen Aufnahmen aus dem Ilulissat Eis-Fjord in Grönland: These images were filmed during the 2006 Climate Change College, during which 6 students from the UK and the Netherlands ventured into the arctic wilderness to be trained as climate change ambassadors. Based on the experiences and knowledge gathered on several locations in Greenland, they launched various initiatives raising public awareness around the topic of climate change. Und außerdem kommen Hunde drin vor – was will man mehr?
Click here to view the embedded video. Und damit sind wir auch schon am Ende des dieswöchigen Rückblicks angelangt – besten Dank für Ihre Whuffies, wir halten weiter die Augen und Ohren offen. Bis zum nächsten Panoptikum, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Tue, 11 Aug 2009 14:38:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/3128/blogistan-panoptikum-kw32-2009
Blogistan Panoptikum KW32 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/3138/blogistan-panoptikum-kw32-2009

Das große Social Media Erdbeben der letzten Woche zeigt seine Nachwirkungen: denn wenn Twitter und Facebook zur gleichen Zeit Schluckauf haben respektive nicht mehr erreichbar sind, dann bleibt Millionen Nerds weltweit nichts anderes übrig, als vor die Tür zu gehen. Die unmittelbar bedrohlichste Auswirkung allerdings spüren unsere hochverehrten Stammleserinnen und Leser am eigenen Monitor: dieses Panoptikum hat sich eiskalt um volle 2 Tage verspätet! Der Absatz von Sonnenschutz-Mitteln und After-Sun Lotions sei ums 33-fache gestiegen an jenen schicksalhaften #Fail-Tagen, ergab eine Untersuchung des abhängigen Instituts für Anti-UV Kosmetik. Sofort tauchen die wildesten Gerüche Gerüchte auf, die auch sofort willig weiter-verbreitet wurden: der KGB wars! Aber bitte, die Herren und Damen Drehbuchautoren mussten aus James Bond ja eine verweichlichte, post-feministische Figur machen – das haben wir nun davon. Siehe dazu auch unsere erste News, also auf zum Blogistan Panoptikum von Linzerschnitte und datadirt.

DoS-Attacke auf FB, Youtube & Twitter Lehrbeispiel: Lernen vom Big Fail Friendfeed von Facebook gekauft Neue Spam-Welle auf Twitter 30 Dollar fürs Time-Coverfoto Google kauft Video-Softwarefirma Avancierter Export für WordPress 20mal WordPress pimpen Ketzerisches Gespräch der Woche: Niko Alm versus Andreas Khol Foto der Woche Judiths Video der Woche – Flieg, Fernsehturm Berlin! Ritchies Video der Woche

DoS-Attacke auf FB, Youtube & Twitter Die Russen kommen! Und wenn sie schon nicht kommen, dann sind sie zumindest schuld. An der zeitgleichen DOS (Denial of Service)-Attacke auf Facebook, Youtube und Twitter in der vergangenen Woche nämlich. Das meint zumindest der georgische Blogger Cyxymy. Der hat nämlich Konten auf Facebook, Youtube und Twitter, welche anscheinend das Ziel der Hackerattacke des FSB, des russischen Geheimdienstes und KGB-Nachfolgers waren. Vielleicht wurde der Angriff nur von gewöhnlichen Hackern ausgeführt, aber ich bin mir sicher, dass der Auftrag dazu von der russischen Regierung kam. Grund für die Attacke sollen die kritischen Äußerungen des Bloggers über die Kaukasus-Politik der Russen sein. Gut, damit wäre also alles geklärt – und nein, wir haben das nicht erfunden, siehe ZDNet. Lehrbeispiel: Lernen vom Big Fail Wenn Real Estate Companys ihre Mieter wegen Twitter-Rufschädigung verklagen, dann der Bumerang ganz plötzlich zurückkommen: die betroffene Mieterin hat zwar nur 20 Followers, was die Forderung von $50.000 nur umso absurder erscheinen lässt. Copyblogger kennt die ganze Story: If you haven’t heard the story yet, a Chicago real estate company called Horizon Realty Group filed a lawsuit against one of its tenants on Monday. She apparently made a snarky remark on Twitter, claiming that the company “didn’t care” about mold in her apartment. Horizon is suing her for libel, looking for $50,000 in damages to their reputation. She only had about 20 followers, so this looked like a pretty harsh David and Goliath story. Unfortunately, Horizon’s legal and PR teams forgot what happened to Goliath. By Tuesday afternoon, the story of Horizon’s lawsuit had hit trending topics on Twitter. Which means that a peevish remark made in front of 20 people has now found its way to hundreds of thousands. Tja… mit einer simplen Rückmeldung hätte diese PR-Katastrophe einfach abgewendet werden können. Mit dieser Story hat sich Horizon jedenfalls einen Platz im Olymp der Twitter-Marketing-Fails redlich verdient. Friendfeed von Facebook gekauft Diese Meldung hat wieder mal ein wahres Twitter-Gewitter losgelassen: Facebook kauft Friendfeed. Friendfeed, der Social Media Aggregator, gilt als Vorbild für Google großangekündigte Kommunikationsrevolution Google Wave. Mit Facebook im Rücken kann Friendfeed, das alles kann, aber niemand kennt oder primär nutzt, wahrscheinlich seinen Untergang in die Bedeutungslosigkeit verhindern. Google ist damit in zweierlei Hinsicht eins ausgewischt: 1. Friendfeed existiert und funktioniert bereits jetzt. 2. Friendfeed wurde von einer Gruppe ehemaliger Google-Mitarbeiter gegründet. Im offiziellen Presse-Release auf Facebook heißt es dazu: “Facebook and FriendFeed share a common vision of giving people tools to share and connect with their friends,” said Bret Taylor, a FriendFeed co-founder and, previously, the group product manager who launched Google Maps. “We can’t wait to join the team and bring many of the innovations we’ve developed at FriendFeed to Facebook’s 250 million users around the world. TechCrunch hat das erste Interview mit Bret Taylor (Friendfeed-Mitgründer) und Chris Cox, Vize-Präsident von Facebook. Was weiter passiert, scheint aber noch unklar zu sein, wie dieser Beitrag am FriendFeed-Blog nahelegt: FriendFeed.com will continue to operate normally for the time being. We’re still figuring out our longer-term plans for the product with the Facebook team. Neue Spam-Welle auf Twitter Twitter-Account Phishing scheint nach wie vor äußerst lukrativ zu sein. Mashable berichtet über eine neue Spam-Welle, deren Auslöser noch unbekannt ist: Yesterday we noticed a strange occurrence on Twitter (Twitter): hundreds, if not thousands of Twitter accounts were sending out spam links, all at once. Most of these accounts weren’t your usual spam accounts, but regular Twitter users with real accounts, followers, and tweets. Then, the flood suddenly stopped. We wondered if it was just a strange group of accounts or a one-time attack. Now we’re fairly certain that isn’t the case. Wie immer gilt: wer auf Nummer sicher gehen will, ändert am besten wöchentlich sein und bei Verdacht auf Hi-Jacking sein Passwort. Und nicht vergessen: die Änderung muss auf allen Clients und Services nachgezogen werden, denn permanente Log-In Versuche mit einem veralteten Passwort können ebenfalls zur (temporären) Account-Sperre führen. 30 Dollar fürs Time-Coverfoto Die Journalismus-Honorare sind nicht nur im deutschsprachigen Raum im Keller. Georg Holzer berichtet über ein besonders drastisches Beispiel: Robert Lam ist Fotograf in den USA. Als er vor eineinhalb Wochen das Time Magazine sah, freute er sich ganz besonders: Die ehrwürdige Publikation wählte eines seiner Fotos, die er bei iStockPhoto anbot, für das Cover aus. [...] Das Time Magazin bezahlte für das Foto übrigens 150 Dollar (Extended License), nach Abzug der Spesen bekam Lam für sein Bild 30 Dollar. Gar nichts, wenn man bedenkt, dass Fotografen für ein Foto am Time-Cover auch 3000 bis 10.000 Dollar bekommen. In Österreich dagegen sieht die Lage völlig anders aus, wie Georg in dem lesenswerten Beitrag beschreibt, denn der Zugang zum fotographischen Hochamt ist streng geregelt: Fotografen sind Modernisierungs- und Digitalisierungsverlierer par excellence. Einziger Zweck einer solchen – wie gesagt: einzigartigen – Gewerbeordnung ist es, Wettbewerb mit allen Mitteln zu verhindern. Ich hoffe nur, ich darf weiterhin Fotos für mein Blog machen
Google kauft Video-Softwarefirma Nicht nur Facebook, auch Google war in der letzten Woche wieder mal in Kauflaune. Diesmal hat man sich den Video-Spezialisten On2 Technologies einverleibt, um damit der Online-Videoabteilung des Konzerns, manchen als “Youtube” bekannt, ein hübsches Geschenk zu machen. On2 ist übrigens spezialisiert auf Video Codecs. Wikipedia meint dazu: Es (Anm. li schni: On2) ist Hersteller einer Reihe wichtiger Video-Codecs, wie unter anderem VP3, der Grundlage für den freien Codec Theora, dem mit Version 8 von Adobe Flash eingeführten Codec (VP6) für Flash Video und den für die chinesische Enhanced Versatile Disc (EVD) vorgesehenen Video-Codecs (VP5 und VP6). Fassen wir zusammen: Open Source Codec Theora, VP6 für Flash Videos und noch irgendetwas chinesisches (EVD). Vielleicht bald die neuen Standard-Video Codecs. Avancierter Export für WordPress BloggingPro stellte kürzlich ein äußerst interessantes Plugin für Viel-Blogger vor: der Advanced Exporter erspart viel Mühe, wenn man beispielsweise ein Blog in mehrere aufteilen und die Kategorien einzeln exportieren möchte: With it, you can easily export a single category of a blog to import into another. That is something many people have wanted an easy way to do for a long time. You can also use the restrictions to create multiple WXR files in case you can’t import a single large file. Also worthy of note as that this plugin was entered into the WeblogToolsCollection plugin competition for 2009. 20mal WordPress pimpen Out-of-the-Box kann unser Lieblings-CMS mittlerweile schon einiges – doch wer sich von der Masse abheben möchte, muss auf Bells-and-Whistles setzen. Das Designmag stellt zwanzig Add-Ons vor, für deren Umsetzung allerdings grundlegende Web-Programmierkenntnisse erforderlich sind. Der Aufwand zahlt sich aus: One of the reasons WordPress is so popular is because of its flexibility. Designers, developers, and bloggers have plenty of options. In this post we’ll look at a combination of tutorials for improving a WordPress-based site, and plugins that can provide added functionality that will bring new possibilities. Alle Methoden sind ausführlich in einzelnen Tutorials beschrieben – eine gute Gelegenheit, sich näher mit Erweiterungsmöglichkeiten für WordPress zu befassen. Ketzerisches Gespräch der Woche: Niko Alm versus Andreas Khol Ich war mir nicht sicher, ob der intellektuelle und feinsinnige Diskurs zwischen Gerhard Dörfler und HC Strache (Dörfler, Regent der Provinz Kärnten: “Wenn sich der Heinzl benimmt, haben wir kein Problem.” Strache: “Schau, jetzt hat er den Heinzl zum österreichischen Türken erklärt.”) über das Universum an sich und den Sinn des Lebens im Speziellen das Gespräch der Woche werden sollte. Dann hab mich aber aus persönlichen Gründen doch für Niko Alm versus Andreas Khol entschieden. Es wird Zeit, dass die Welt erfährt, dass alle Menschen gleich, aber christlich-konservative Politiker doch wesentlich gleicher sind: Andreas Khol: An sich tun Sie mir ja als Atheist leid. Sie repräsentieren vier Prozent der Bevölkerung. Dass 96 Prozent sich irren, kann ich mir nicht vorstellen. Hier das komplette Interview – und ein paar ergänzende Anmerkungen von Niko. Foto der Woche Achtung – hier kommt ein Vogel, der nix mit Twitter zu tun hat! Jimmy Davao hat den weißen Flieger samt Reflexion perfekt aufs Bild gebannt:

Judiths Video der Woche – Flieg, Fernsehturm Berlin! Kein Stern, der deinen Namen trägt. Aber: Ein Phallus, der mit dir zum Himmel fliegt. Stoff für so manche Flugträume! Click here to view the embedded video. Ritchies Video der Woche “A thousand shades of White” nennt icescapes diese grandiosen Aufnahmen aus dem Ilulissat Eis-Fjord in Grönland: These images were filmed during the 2006 Climate Change College, during which 6 students from the UK and the Netherlands ventured into the arctic wilderness to be trained as climate change ambassadors. Based on the experiences and knowledge gathered on several locations in Greenland, they launched various initiatives raising public awareness around the topic of climate change. Und außerdem kommen Hunde drin vor – was will man mehr?
Click here to view the embedded video. Und damit sind wir auch schon am Ende des dieswöchigen Rückblicks angelangt – besten Dank für Ihre Whuffies, wir halten weiter die Augen und Ohren offen. Bis zum nächsten Panoptikum, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Tue, 11 Aug 2009 14:38:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/3138/blogistan-panoptikum-kw32-2009
Blogistan Panoptikum KW31 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/3022/blogistan-panoptikum-kw31-2009

Schon wieder neigt sich ein Sonntag zur Neige, liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns, ist im Social Web kein Kiesel auf dem anderen geblieben. Aber zum Glück gibt’s ja das Blogistan Panoptikum von Linzerschnitte und datadirt. (Virtuelle) Weltendeutung hat in unserem Kulturkreis eine ehrenvolle Tradition und darf keinesfalls mit gewöhnlichem Hirnwichsen (Aufpolieren der grauen Zellen, vom Ausdruck “die Schuhe wichsen” = auf Hochglanz polieren. Nicht, was Sie dachten.) verwechselt werden. Doch bevor es hier zu theoretisch wird an dieser Stelle nochmal der Hinweis auf die Abschlussparty zur N97 Verlosung: Jedenfalls fröhlich und auf Wunsch auch feucht gefeiert wird ab 19:00 im Werkzeug-H, Details auf Facebook. Aber nun genug der Prognosen, wir richten unseren Blick eine Woche zurück.

Der typische Teutonen-Tweeper Rechtsstreit bedroht Skype Pretty Link Pro gelauncht I quit the iPhone Nach sozialer Relevanz filtern Watercooler-Conversations von, mit und über Twitter Tipps für den Social Media Workflow Foto der Woche Ritchies Video der Woche Linzerschnittes Video der Woche

Der typische Teutonen-Tweeper Gleich vorweg, die Ergebnisse der Twitterumfrage von Thomas Pfeiffer umfasst eigentlich die Tweeper des gesamten deutschsprachigen Raums – aber Alliterationen in Überschriften sollen ja immer besonders gut ziehen. Was man immer schon geahnt hat, wird durch die Twitterumfrage verifiziert – die deutschsprachigen Tweeper sind ein hochgradig homogenes Grüppchen, und das ist der Archetyp: Jung (32 Jahre), männlich (74%) und gebildet (78% haben Abitur). Zwei von drei betreiben einen eigenen Blog und schreiben über Technik, Web 2.0-Themen oder Privates. Jeder zweite stammt aus der Medien- oder Marketingbranche und jeder Vierte ist Führungskraft oder Unternehmer/in. Nicht wirklich überraschend also. Aber immerhin, einen Aspekt gibt es da, der mir bisher nicht explizit bewusst war: Frauen, so könnte man sagen, verstecken sich eher und wählen Fantasienamen. Hmm. True. Rechtsstreit bedroht Skype Skype könnte für eBay zum Kuckucksei werden, wie die Times Online berichtet. 2005 hatte das Auktionshaus die Online-Telefon-Firma für 2,6 Milliarden Dollar gekauft und plante in näherer Zukunft ein Spin-Off samt Börsengang. In der Auseinandersetzung mit der schwedischen Firma Joltid, einem Start-Up der Skype-Mitgründer Niklas Zennstrom und Janus Friis, geht es um Core-Technologien von Skype, bei deren Nutzung angeblich Lizenzbedingungen verletzt wurden. Die Auswirkungen könnten sich als drastisch erweisen: EBay admitted in a regulatory filing that it might have to close down the company. It said it was trying to develop alternative software but if that did not work, or if eBay lost the right to the original software: “Skype would be severely and adversely affected and the continued operation of Skype’s business as currently conducted would likely not be possible.” Zwar sieht man der Verhandlung angeblich gelassen entgegen, arbeitet aber bereits an Alternativen: “Although Skype is confident of its legal position… Skype has begun to develop alternative software to that licensed through Joltid. However, such software development may not be successful, may result in loss of functionality or customers even if successful, and will in any event be expensive,” eBay said. Auch anderswo wird diese Woche mit gerichtlichen Bandagen gekämpft: TweetMeme-Gründer Nick Halstead bezichtigt ReTweet des Plagiarismus: He had to look no further than the code for the retweet button itself. The code below is what he found, which he says is “an exact copy of our own retweet button code with the word ‘tweetmeme’ replaced with ‘retweet’”. Pretty Link Pro gelauncht Blair Williams hat mit Pretty Link eines der für Pro-Blogger genialsten WordPress-Plug-Ins überhaupt geschaffen. Die Software ermöglicht die Nutzung der eigenen Domain als Short-URL-Service: äußerst nützlich für Twitter, aber auch zum Managen von Forward und zum Erstellen leicht zu merkender Adressen. Bereits die Free-Version liefert Statistiken und Cloaking-Funktionen. Aber Blair hat nochmal tief in die Trickkiste gegriffen und vor wenigen Tagen die Pro-Version veröffentlicht, die es wirklich in sich hat: detaillierte Statistiken, integrierte ReTweet-Funktion und ein ausgefeilter Cloaking- und Keyword-Replace Mechanismus (inkl. Split-Testing!) rechtfertigen die 97$ für eine Lifetime-Lizenz auf bis zu fünf Blogs auf jeden Fall. Ab September wird Pretty Links teurer, wer WordPress nutzt und twittert, sollte schnell zuschlagen – eine ausführlichere Review folgt demnächst. I quit the iPhone Apfel-Anbeter sind bekanntlich prädestiniert für große Gefühle, und diese Woche schlug der Drama-Pegel bei einigen iPhone-Besitzer ziemlich heftig aus. Nachdem man bei Apple wieder mal den Möchtegern-Monopolisten raushängen ließ und die Application “Google Voice” aus dem App Store warf, gingen offensichtlich einige Liebesbeziehungen zu Ende. Einer davon wird von Michael Arrington auf Techchrunch im Rosamunde-Pilcher-Style betrauert: I have loved the iPhone, but now I am quitting the iPhone. This is not an easy decision. Was there in January 2007 when it was announced and I bought the first iPhone as soon as it was available. (…) But I’m not going to upgrade to the iPhone 3GS. Instead, I’m abandoning the iPhone and AT&T. Die ganze Seifenoper gibt es auf TechCrunch. Nach sozialer Relevanz filtern Immer mehr Experten bezweifeln die baldige Marktreife semantischer Technologien – der Cuil Fehlstart in die Bedeutungslosigkeit hat dazu gewiss beigetragen. Immer mehr Bedeutung dagegen misst man dem “Social Rank” zu: denn Informationen aus dem eigenen erweiterten Freundeskreis sind vielleicht nicht unbedingt relevanter, aber in der Regel vertrauenswürdiger als “neutrale” Quellen. Dass sich daraus ein selbstverstärkender Effekt ergeben könnte, liegt auf der Hand: die Schlüsselherausforderung bei der Informationssuche liegt meiner Meinung nach nicht zuletzt im richtigen Quäntchen “Entropie” oder Zufall. Außerdem spielt der jeweilige Kontext eine wichtige Rolle – ReadWriteWeb stellt dazu ein paar spannende Überlegungen: But each level more likely indicates degrees of social proximity than relevance per se; although in some cases closer proximity may very well indicate greater relevance. The problem is that relevance is highly contextual. It depends on many factors, such as your profession, your search query, your friends, your friends’ knowledge about those topics, and the information that is publicly recorded in their activity streams. Watercooler-Conversations von, mit und über Twitter So kannten wir sie, und so liebten wir sie – die alte Twitter Homepage. Diese Woche wurde das Microblogging-Web-Portal einem Relaunch unterzogen, der aus technischer Sicht so minimal war, dass es anscheinend nicht mal dem FailWale aufgefallen ist – doch bei näherem Hinsehen verbirgt sich hinter dem kleinen Relaunch ein großer Paradigmenwechsel. Der alte Selbstbeschreibungstext lautete: Twitter, this is a service for friends, family, and co-workers to communicate and stay connected through the exchange of quick, frequent answers to one simple question: What are you doing? Nun sieht die Sache nicht nur anders aus, sie hört sich auch anders an: Share and discover what’s happening right now, anywhere in the world. Einen Interpretationsansatz für diese neue Strategie liefert gleich der Social Media Guide Mashable: The Goal of Twitter’s New Homepage? Be the World’s Water Cooler! Tipps für den Social Media Workflow Zuerst die richtigen Plattformen wählen, eine geeignete Strategie definieren und diese konsequent und effizient verfolgen – so einfach kann es sein. Andererseits kann man sich auch leicht übernehmen (oder “zersprageln”, wie der Wiener sagt) und vor lauter neuen Social Web Services den Sinn und Zweck nicht mehr erkennen. Wichtigste Richtschnur: Wo finde ich meine Community, wo unterhalten sich Kunden, die an meinem Produkt interessiert sind? Predigerliteratur findet man allen Ecken und Enden, vom Longtail hat jeder schon mal gehört – aber gute Tipps zum Workflow sind selten, die Angst vor der Überforderung wächst. P. Morgan Brown hat eine äußerst lesenswerten Beitrag mit dem Titel Identifying a social media workflow verfasst, der einen hervorragenden Einstieg in die Frage “sollte ich mitmachen?” bietet: Change always feels uncomfortable. And unless you’re forced out of that comfort zone it’s difficult to take the steps you need to take to get out and move forward. So what I try to do when talking to people who feel overwhelmed by the prospect of social media is talk to them about email. And cell phones. Because I often speak to and work with people who are older than me I ask them “Do you remember doing your job without email and cell phones?” Invariably they say “yes,” and then they smile knowing where I am going with these questions. Foto der Woche Extranoise hat das Treppenhaus der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg in Berlin – Linienführung und Farbgebung des Bildes finde ich grandios gelungen:

Ritchies Video der Woche Storytelling, Dramaturgie, Framing, Lichtführung, Tiefenschärfe… alles genau geplant. Oder einfach am Heimweg vom Festival die Cam rausgeholt und ein paar spontane Aufnahmen vom Sonnenaufgang gemacht. Zitat von Regisseur Giugesco: “Sunrise is one of the greatest things in life. it’s a pity that i don’t see it very often.” Geht mir auch so – und: Wow!

Linzerschnittes Video der Woche Dass Touristen Versicherungsgebäude abfilmen, kommt sicher nicht besonders oft vor. Der Uniqua Tower in Wien an der Aspernbrücke ist allerdings eines der privilegierten Bauwerk, dank einiger Studenten der Universität für Angewandte Kunst, die sich lustige Dinge mit LED Grids ausdachten. Nicht gar so ausgefallen wie LED Grids, dafür aber optisch noch um einiges beeindruckender ist diese Projektion auf die Hamburger Kunsthalle:

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres gemeinsamen Wochenrückblicks angelangt, und somit bleibt uns nur mehr zu sagen: auf eine neues! Doch bevor wir Ihnen das nächste Panoptikum präsentieren können, müssen die nächsten sieben Tage erst vergehen. In diesem Sinne: danke für Ihre Whuffies, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 02 Aug 2009 23:53:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/3022/blogistan-panoptikum-kw31-2009
Blogistan Panoptikum KW31 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/3034/blogistan-panoptikum-kw31-2009

Schon wieder neigt sich ein Sonntag zur Neige, liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns, ist im Social Web kein Kiesel auf dem anderen geblieben. Aber zum Glück gibt’s ja das Blogistan Panoptikum von Linzerschnitte und datadirt. (Virtuelle) Weltendeutung hat in unserem Kulturkreis eine ehrenvolle Tradition und darf keinesfalls mit gewöhnlichem Hirnwichsen (Aufpolieren der grauen Zellen, vom Ausdruck “die Schuhe wichsen” = auf Hochglanz polieren. Nicht, was Sie dachten.) verwechselt werden. Doch bevor es hier zu theoretisch wird an dieser Stelle nochmal der Hinweis auf die Abschlussparty zur N97 Verlosung: Jedenfalls fröhlich und auf Wunsch auch feucht gefeiert wird ab 19:00 im Werkzeug-H, Details auf Facebook. Aber nun genug der Prognosen, wir richten unseren Blick eine Woche zurück.

Der typische Teutonen-Tweeper Rechtsstreit bedroht Skype Pretty Link Pro gelauncht I quit the iPhone Nach sozialer Relevanz filtern Watercooler-Conversations von, mit und über Twitter Tipps für den Social Media Workflow Foto der Woche Ritchies Video der Woche Linzerschnittes Video der Woche

Der typische Teutonen-Tweeper Gleich vorweg, die Ergebnisse der Twitterumfrage von Thomas Pfeiffer umfasst eigentlich die Tweeper des gesamten deutschsprachigen Raums – aber Alliterationen in Überschriften sollen ja immer besonders gut ziehen. Was man immer schon geahnt hat, wird durch die Twitterumfrage verifiziert – die deutschsprachigen Tweeper sind ein hochgradig homogenes Grüppchen, und das ist der Archetyp: Jung (32 Jahre), männlich (74%) und gebildet (78% haben Abitur). Zwei von drei betreiben einen eigenen Blog und schreiben über Technik, Web 2.0-Themen oder Privates. Jeder zweite stammt aus der Medien- oder Marketingbranche und jeder Vierte ist Führungskraft oder Unternehmer/in. Nicht wirklich überraschend also. Aber immerhin, einen Aspekt gibt es da, der mir bisher nicht explizit bewusst war: Frauen, so könnte man sagen, verstecken sich eher und wählen Fantasienamen. Hmm. True. Rechtsstreit bedroht Skype Skype könnte für eBay zum Kuckucksei werden, wie die Times Online berichtet. 2005 hatte das Auktionshaus die Online-Telefon-Firma für 2,6 Milliarden Dollar gekauft und plante in näherer Zukunft ein Spin-Off samt Börsengang. In der Auseinandersetzung mit der schwedischen Firma Joltid, einem Start-Up der Skype-Mitgründer Niklas Zennstrom und Janus Friis, geht es um Core-Technologien von Skype, bei deren Nutzung angeblich Lizenzbedingungen verletzt wurden. Die Auswirkungen könnten sich als drastisch erweisen: EBay admitted in a regulatory filing that it might have to close down the company. It said it was trying to develop alternative software but if that did not work, or if eBay lost the right to the original software: “Skype would be severely and adversely affected and the continued operation of Skype’s business as currently conducted would likely not be possible.” Zwar sieht man der Verhandlung angeblich gelassen entgegen, arbeitet aber bereits an Alternativen: “Although Skype is confident of its legal position… Skype has begun to develop alternative software to that licensed through Joltid. However, such software development may not be successful, may result in loss of functionality or customers even if successful, and will in any event be expensive,” eBay said. Auch anderswo wird diese Woche mit gerichtlichen Bandagen gekämpft: TweetMeme-Gründer Nick Halstead bezichtigt ReTweet des Plagiarismus: He had to look no further than the code for the retweet button itself. The code below is what he found, which he says is “an exact copy of our own retweet button code with the word ‘tweetmeme’ replaced with ‘retweet’”. Pretty Link Pro gelauncht Blair Williams hat mit Pretty Link eines der für Pro-Blogger genialsten WordPress-Plug-Ins überhaupt geschaffen. Die Software ermöglicht die Nutzung der eigenen Domain als Short-URL-Service: äußerst nützlich für Twitter, aber auch zum Managen von Forward und zum Erstellen leicht zu merkender Adressen. Bereits die Free-Version liefert Statistiken und Cloaking-Funktionen. Aber Blair hat nochmal tief in die Trickkiste gegriffen und vor wenigen Tagen die Pro-Version veröffentlicht, die es wirklich in sich hat: detaillierte Statistiken, integrierte ReTweet-Funktion und ein ausgefeilter Cloaking- und Keyword-Replace Mechanismus (inkl. Split-Testing!) rechtfertigen die 97$ für eine Lifetime-Lizenz auf bis zu fünf Blogs auf jeden Fall. Ab September wird Pretty Links teurer, wer WordPress nutzt und twittert, sollte schnell zuschlagen – eine ausführlichere Review folgt demnächst. I quit the iPhone Apfel-Anbeter sind bekanntlich prädestiniert für große Gefühle, und diese Woche schlug der Drama-Pegel bei einigen iPhone-Besitzer ziemlich heftig aus. Nachdem man bei Apple wieder mal den Möchtegern-Monopolisten raushängen ließ und die Application “Google Voice” aus dem App Store warf, gingen offensichtlich einige Liebesbeziehungen zu Ende. Einer davon wird von Michael Arrington auf Techchrunch im Rosamunde-Pilcher-Style betrauert: I have loved the iPhone, but now I am quitting the iPhone. This is not an easy decision. Was there in January 2007 when it was announced and I bought the first iPhone as soon as it was available. (…) But I’m not going to upgrade to the iPhone 3GS. Instead, I’m abandoning the iPhone and AT&T. Die ganze Seifenoper gibt es auf TechCrunch. Nach sozialer Relevanz filtern Immer mehr Experten bezweifeln die baldige Marktreife semantischer Technologien – der Cuil Fehlstart in die Bedeutungslosigkeit hat dazu gewiss beigetragen. Immer mehr Bedeutung dagegen misst man dem “Social Rank” zu: denn Informationen aus dem eigenen erweiterten Freundeskreis sind vielleicht nicht unbedingt relevanter, aber in der Regel vertrauenswürdiger als “neutrale” Quellen. Dass sich daraus ein selbstverstärkender Effekt ergeben könnte, liegt auf der Hand: die Schlüsselherausforderung bei der Informationssuche liegt meiner Meinung nach nicht zuletzt im richtigen Quäntchen “Entropie” oder Zufall. Außerdem spielt der jeweilige Kontext eine wichtige Rolle – ReadWriteWeb stellt dazu ein paar spannende Überlegungen: But each level more likely indicates degrees of social proximity than relevance per se; although in some cases closer proximity may very well indicate greater relevance. The problem is that relevance is highly contextual. It depends on many factors, such as your profession, your search query, your friends, your friends’ knowledge about those topics, and the information that is publicly recorded in their activity streams. Watercooler-Conversations von, mit und über Twitter So kannten wir sie, und so liebten wir sie – die alte Twitter Homepage. Diese Woche wurde das Microblogging-Web-Portal einem Relaunch unterzogen, der aus technischer Sicht so minimal war, dass es anscheinend nicht mal dem FailWale aufgefallen ist – doch bei näherem Hinsehen verbirgt sich hinter dem kleinen Relaunch ein großer Paradigmenwechsel. Der alte Selbstbeschreibungstext lautete: Twitter, this is a service for friends, family, and co-workers to communicate and stay connected through the exchange of quick, frequent answers to one simple question: What are you doing? Nun sieht die Sache nicht nur anders aus, sie hört sich auch anders an: Share and discover what’s happening right now, anywhere in the world. Einen Interpretationsansatz für diese neue Strategie liefert gleich der Social Media Guide Mashable: The Goal of Twitter’s New Homepage? Be the World’s Water Cooler! Tipps für den Social Media Workflow Zuerst die richtigen Plattformen wählen, eine geeignete Strategie definieren und diese konsequent und effizient verfolgen – so einfach kann es sein. Andererseits kann man sich auch leicht übernehmen (oder “zersprageln”, wie der Wiener sagt) und vor lauter neuen Social Web Services den Sinn und Zweck nicht mehr erkennen. Wichtigste Richtschnur: Wo finde ich meine Community, wo unterhalten sich Kunden, die an meinem Produkt interessiert sind? Predigerliteratur findet man allen Ecken und Enden, vom Longtail hat jeder schon mal gehört – aber gute Tipps zum Workflow sind selten, die Angst vor der Überforderung wächst. P. Morgan Brown hat eine äußerst lesenswerten Beitrag mit dem Titel Identifying a social media workflow verfasst, der einen hervorragenden Einstieg in die Frage “sollte ich mitmachen?” bietet: Change always feels uncomfortable. And unless you’re forced out of that comfort zone it’s difficult to take the steps you need to take to get out and move forward. So what I try to do when talking to people who feel overwhelmed by the prospect of social media is talk to them about email. And cell phones. Because I often speak to and work with people who are older than me I ask them “Do you remember doing your job without email and cell phones?” Invariably they say “yes,” and then they smile knowing where I am going with these questions. Foto der Woche Extranoise hat das Treppenhaus der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg in Berlin – Linienführung und Farbgebung des Bildes finde ich grandios gelungen:

Ritchies Video der Woche Storytelling, Dramaturgie, Framing, Lichtführung, Tiefenschärfe… alles genau geplant. Oder einfach am Heimweg vom Festival die Cam rausgeholt und ein paar spontane Aufnahmen vom Sonnenaufgang gemacht. Zitat von Regisseur Giugesco: “Sunrise is one of the greatest things in life. it’s a pity that i don’t see it very often.” Geht mir auch so – und: Wow!

Linzerschnittes Video der Woche Dass Touristen Versicherungsgebäude abfilmen, kommt sicher nicht besonders oft vor. Der Uniqua Tower in Wien an der Aspernbrücke ist allerdings eines der privilegierten Bauwerk, dank einiger Studenten der Universität für Angewandte Kunst, die sich lustige Dinge mit LED Grids ausdachten. Nicht gar so ausgefallen wie LED Grids, dafür aber optisch noch um einiges beeindruckender ist diese Projektion auf die Hamburger Kunsthalle:

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres gemeinsamen Wochenrückblicks angelangt, und somit bleibt uns nur mehr zu sagen: auf eine neues! Doch bevor wir Ihnen das nächste Panoptikum präsentieren können, müssen die nächsten sieben Tage erst vergehen. In diesem Sinne: danke für Ihre Whuffies, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 02 Aug 2009 23:53:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/3034/blogistan-panoptikum-kw31-2009
Blogistan Panoptikum KW29 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2882/blogistan-panoptikum-kw29-2009

Dieses Panoptikum erscheint mit Verspätung und fasst sich kurz, denn in den letzten sieben Tagen ging’s Schlag auf Schlag: am Donnerstag/Freitag war ich beim Werbeplanung Summit, am Samstag bei Patti Smith in Wels und am Sonntag mit Red Bull Mobile beim XAlps Start in Salzburg. 50km/h Windböen verhinderten leider sehr effektiv unseren geplanten Paragleit-Tandemflug, die Gleitschirm-Profis Vertikal-Loopings direkt überm Mozartplatz drehen zu sehen, war allerdings definitiv beeindruckend. Mobiltechnologie hat mittlerweile auch Einzug in den Extremsport gehalten: alle Athleten, die an der 14tätigen Überquerung der Alpen per pedes und Paragleiter teilnehmen, sind mit GPS-Devices und Handys ausgerüstet, die ein Live-Tracking während des Bewerbs erlauben, das von der “Average Resting Time per Day” bis zur aktuellen Position alle Details verrät. Ich schätze, es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis man den Pulsschlag der Formel1-Fahrer während des Rennens live am Handy abrufen kann Aber nun without much further ado zum gemeinsamen Rückblick von Linzerschnitte und datenschmutz: ab sofort sind die jeweiligen Beiträge mit Autor- bzw. Autorin-Icon gekennzeichnet.

Geekly News auf Atv.at Teenager.lesen.keine.Bezahlzeitungen Blogs vs. Nachrichtenmedien: minus zweieinhalb Stunden Mrs. Palin vs. Blogosphere Erzähl mir keine Conversion-Märchen Twitter Daten & Strategien von Hackern an TechCrunch verkauft Seit wann zählen Blogs nicht als soziale Medien? Digital Sky Technologies stockt Facebook Anteil auf Warum Friendfeed stagniert David Gilmour, Freund der Hacker Foto der Woche Linzerschnittes Video der Woche ritchies Video der Woche

Geekly News auf Atv.at Diese Woche fiel der Startschuß für ein weiteres Datenschmutz-Linzerschnitte-Gemeinschaftsprojekt: Geekly News, das ist ein Videochannel der Platz bietet für seriöse Technologienews, Gadget-Fetischismus bis hin zu geekigen Lifestyle-News. Die ersten Videos sind schon online, wer also noch nicht genug über Poken weiß oder sich für einen Datenschmutz-Videopodcast zum neuen Nokia N97 interessiert, möge gleich mal reinschauen! Und wer nicht weiß, was auf einer Unix-Timestamp-Party eigentlich gefeiert wird, findet auch die passende Antwort. Hier geht’s zum neuen Channel: atv.at/geeklynews Und das wichtigste: wer selbst Video-Podcasts zu den Themen Technologien / Web / Geek-Stuff dreht und veröffentlicht, ist als Gast-Video-Blogger herzlich willkommen! Als Belohnung winkt Coverage auf der ATV-Startseite. Teenager.lesen.keine.Bezahlzeitungen Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Darum wird ein 15jähriger Praktikant bei Morgan Stanley nicht zum Kaffeekochen verdonnert, sondern bekommt den Auftrag, das Mediennutzungsverhalten seiner Freunde zu dokumentieren. Das Ergebnis seiner Recherche wurde von Morgan Stanley und schließlich auch von der Financial Times veröffentlicht und lässt Old Media erzittern. Ein Zitat: No teenager that I know of regularly reads a newspaper, as most do not have the time and cannot be bothered to read pages and pages of text while they could watch the news summarized on the internet or on TV. The only newspapers that are read are tabloids and freesheets (Metro, London Lite…) mainly because of cost (…). Sieht aus, als ginge wieder mal ein Punkt an Chris Anderson mit seiner Theorie der “Freeconomics” und als wären Zeitungsabonnenten tatsächlich vom Aussterben bedroht. Hier der Artikel von Morgan Stanley: How Teenagers Consume Media. Blogs vs. Nachrichtenmedien: minus zweieinhalb Stunden Um zweieinhalb Stunden hinken Blogs professionellen Nachrichtenmedien hinterher, berichtet Telepolis [via Philip Budka]: Traditionelle Medien haben den Ruf langsam zu sein. Das trifft zu bei den Nachrichten, die in Printmedien veröffentlicht werden. Sie sind immer zu spät dran gegenüber dem Internet oder anderen 24-Stunden-Medien wie dem Radio oder dem Fernsehen. Aber wenn es darum geht, wer schneller ist, dann siegen weiterhin wenig erstaunlich die Online-Redaktionen der traditionellen Medien über die Blogger. Normalerweise haben sie, so eine Studie von Jure Leskovec, Lars Backstrom und Jon Kleinberg von der Cornell bzw. Stanford University über die letzten drei Monate der US-Präsidentschaftswahl vom 1. August bis zum 31. Oktober 2008, einen Vorsprung von 2,5 Stunden. Trotzdem gäbe es flinke Ausnahmen, welche die Regel bestätigen. Ich habe mich nicht näher mit der Methodologie der Studie beschäftigt, aber dass Blogger im Durchschnitt so rasch reagieren, wundert mich – ob da wohl eine Content-Scraper Scripts die Statistik beeinflusst haben? Mrs. Palin vs. Blogosphere Die Fast-Vizekandidaten mit Alaska und Schusswaffenerfahrung geht radikal gegen Blogger vor, das mittlerweile als falsch eingestufte Gerücht verbreiten, sie habe Baumaterialien eines Sportgebäudes für ihre Privathütte verwendet. Dabei ist es laut amerikanischem Medienrecht keineswegs verboten, falsche Vermutungen zu publizieren, sofern diese als “Annahme” und nicht als Faktum deutlich gekennzeichnet sind, wie Technewsworld betont: That didn’t stop Palin’s attorney from threatening to bring defamation charges against anyone who had repeated the allegation. Singled out were the The Huffington Post, The Washington Post — and Alaskan blogger and radio host Shannyn Moore. Moore, for her part, was not cowed — and rightly so. She had the law on her side. It is not illegal to publicize rumors as long as statements are couched with appropriate qualifiers such as “alleged,” “reportedly,” etc., or clearly are written as opinions. For instance, you can say “I think so-and-so is a crook.” What you can’t say is “So-and-so is a crook because he is embezzling funds from his company” — unless, of course, it’s true. The law allows even greater latitude when it comes to comments made about public figures such as Palin. Wer nun schon die Koffer packt, sei gewarnt: um einen Freifahrtsschein handelt es sich keineswegs: There are limits to what the law permits, however. Bloggers don’t receive a Get Out of Jail Free card just by strategically modifying any outlandish claim with words such as “maybe” or “I’ve heard.” Der Prozess ist noch im Laufen, Palin wurde aber wieder mal heftig kritisiert – von einer Politikerin erwarte man sich eine dickere Haut, so der Tenor vieler Medien. Die HuffingtonPost meint dazu: By specifically singling out and naming Moore, Palin has done two things; she has shown herself to be a reactionary immature politician, and she has made Shannyn Moore a lot better known. Erwartungsgemäß lässt sich Shannyn keineswegs einschüchtern und schreibt weiter unerschrocken über respektive gegen Sarah Palin – und Lachs: yummy! Erzähl mir keine Conversion-Märchen Wenn ein Online-Marketer unter geändertem Namen über Realitäten und Normen in der Welt des eCommerce schreibt, dann ist höchste Skepsis angebracht: ob “Werner Schoppelhuber” tatsächlich Konversionsraten über 10 Prozent erzielt oder nicht, ist aber im Kontext dieses Artikels völlig irrelevant – denn die hier präsentierten Überlegungen (vor allem jene zu Messbarkeit und Optimierung) sollte sich jeder, der online etwas verkaufen möchte, eingehend durch den Kopf gehen lassen: Den meisten E-Commerce-Anbietern gehen mittlerweile die Ideen für weitere Optimierungen aus. Beinahe hilflos stochern sie im Internet-Fundus und scheuen sich nicht vor den abenteuerlichsten Experimenten. Dabei vergessen sie: Konversion passiert im Kopf des Kunden. Der Blick auf die Kauf- und Entscheidungsprozesse des Konsumenten liefert viele effektive Ideen für Optimierungen. Meist sind es nämlich nicht die kostspieligen Features sondern die kleinen Details, die für eine hohe Konversionsrate sorgen. Twitter Daten & Strategien von Hackern an TechCrunch verkauft Ein Sicherheitsleck machte diese Woche Twitter das Leben schwer: ein “Hacker” hatte das Mail-Passwort einer Mitarbeiterin erraten und daraufhin Zugang zu über 300 “geheimen” Dokumenten erlangt. Inhaltlich ist die Bandbreite groß, vom Pitch für eine Twitter TV Show ist die Rede, Vereinbarungen mit AOL, Dell, Nokia und Ericson, finanzielle Ein- und Ausblicke usw. Aber auch Infos über ein strategisches Meeting waren dabei und wurden schließlich von Techcrunch (nach Rücksprache mit Twitter!) veröffentlicht: One of the audacious goals laid out in the notes of the strategy meeting is for Twitter to become the first Web service to reach one billion users. The notes are laid out in bullet points with each one reading like a Tweet: “If we had a billion users, that will be the pulse of the planet. Mal sehen, wohin die Reise für Twitter geht – und wann die Critical Mass erreichen wird. Diese dazu auch dieses Scribble von Wikipedia zum Pulse of the Planet. Seit wann zählen Blogs nicht als soziale Medien? Eine aktuelle Beobachtung des Copybloggers kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen: immer mehr Leute setzen Social Media mit Networking gleich, während Blogs als etwas “anderes” betrachtet werden: Maybe the fact that “old media” has co-opted those aspects of blogs is the reason that some people no longer see blogging as social media. I think that’s a bit silly. Absolut lesenswerter Beitrag – angesichts der Masse an Diskussionen zum Thema Friendfeeden vs. Twittern vs. Bloggen tendieren viele User dazu, kommerzielle und ideelle Interessen zu verwechseln: When you think like a media producer in this brave new social media world, it’s your content that social networkers are sharing and promoting, and that translates into your cash. If you’re only social networking, you’re only someone’s user-generated content, and even your digital overlord struggles to make money. Digital Sky Technologies stockt Facebook Anteil auf Der “Application-Provider” Facebook (Quote: Andi Klinger am Werbeplanung Summit) wird im fünften Jahr seines Bestehens mit 6,5 Milliarden Dollar bewertet. Der Russische Technologiekonzern Digital Sky Technologies (mail.ru) hat weitere 200 Millionen Dollar in Facebook investiert und nun seine Anteile auf 3,5 Prozent des Unternehmens erhöht. Das hat auch einige Analysten überrascht, dennoch ist auch diese Woche wieder davon die Rede, dass Facebook das neue Google sei bzw. sein werde. Diese Einschätzung wird Mark Zuckerberg viel Freude bereiten, anscheinend ist es ja sein Masterplan, eines Tages Google in die Tasche zu stecken. Warum Friendfeed stagniert Scobble macht sich Gedanken über das langsame Dahinsiechen seines Lieblingspatienten: der einstige Heavy-Tweeper führt seine Konversationen mittlerweile ja primär via FriendFeed. Das einzige Problem: alle finden die technischen Features toll, aber so gut wie niemand nutzt die neuen Real-Time Möglichkeiten. Aber Scobble bleibt standhaft: Will I leave FriendFeed? Stop talking about it so much? No and no. Why? Because it lets me differentiate what I do from other bloggers and it has helped me build an innovative media platform that is paying me and Rackspace dividends. Lots of people at the TechCrunch event in Europe say they like reading me there, which demonstrates to me that I’m reaching the audience I wanted to, even if FriendFeed hasn’t reached its own potential yet. David Gilmour, Freund der Hacker David Gilmour nimmt den Rockklassiker “Chicago” neu auf, um Spenden für einen Hacker zu sammeln – und EMI veröffentlicht auf der eigenen Homepage einen Pressetext über die Aktion. Und da soll nochmal einer sagen, wir lebten nicht in einer postmodernen Wertewelt: Unter der Mitwirkung von Chrissie Hynde, Bob Geldof und Gary McKinnon selbst wird die von Chris Thomas produzierte Coverversion als kostenfreier Download ab dem 20. Juli über die Webseite der britischen Zeitung The Daily Mail angeboten, allerdings verbunden mit der Aufforderung, eine Spende – gleich welcher Höhe – zu leisten, um damit Gary McKinnon zu unterstützen. Mit dem Einverständnis des Songkomponisten Graham Nash hat Janis Sharp, Garys Mutter, für den Song einen neuen Text geschrieben, der sich unmissverständlich an den US-Präsidenten Barack Obama wendet, damit er sich der Sache ihres Sohnes persönlich annimmt. Foto der Woche “aaaaaa……..” nennt mamnaimie diesen äußerst gelungenen Shot einer Ringelspielfahrt… es muss zum Glück eben doch nicht immer HDR sein:

Linzerschnittes Video der Woche Rache ist das Thema einer noch unveröffentlichten Dokumentation – und das sind drei Shots daraus. Mein Conclusio: Rache ist prickelnd und wird am besten kalt serviert.

ritchies Video der Woche Ich konnte mich schon wieder nicht entscheiden – Vimeo liefert jede Woche so viel großartiges Material, dass die Auswahl wirklich schwierig fällt. Da wäre zum einen “Sportberichterstattung mal anders” von Ken Loutit: mein Interesse an Sportberichterstattung hält sich in extrem engen Grenzen, aber dieser Ästhetik-Shift ist mehr als gelungen:

A propos Ästhetik: Makoto Yabuki gelang mit seiner “White Box” eine wunderbare visuelle Metapher zum Thema Kreativität:

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende des Rückblicks angelangt – Linzerschnitte + datadirt bedanken sich artig Ihre Whuffies (ja, so heißt neuerdings die Währung der Aufmerksamkeit), wir lesen uns morgen. Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Mon, 20 Jul 2009 22:56:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2882/blogistan-panoptikum-kw29-2009
Neuer Videochannel auf ATV.at: Geekly News http://linzerschnitte.at/items/view/2778/neuer-videochannel-auf-atvat-geekly-news

Technologie bestimmt unser Leben. Das mag manchen Kulturpessimisten erschrecken; aber wir finden das eigentlich ganz gut so. Denn wir sind Geeks. Und darum gibt es jetzt Geekly News auf ATV.at – den Videochannel für Technologie- und andere Geeknews. Egal ob Hardware (Gadgets), Software, Webapps, Social Media oder Geek Events – hier gibts Empfehlungen von Geeks für Geeks – oder solche, die es noch werden wollen. Link: http://atv.at/GeeklyNews Wer oder was ist eigentlich ein Geek? Sie waren in der Schule die Streber und Außenseiter und wurden von allen ausgelacht. Aber jetzt sind sie dabei, die Welt zu erobern, und das nicht nur virtuell : Die Geeks. Mit dem Internet ist auch jene Gattung Mensch groß geworden, die früher höchstens belächelt wurde. Was ist ein Geek? Ein Mensch, der sich erschöpfend und bis zur absoluten Perfektion mit einem Thema oder Fachgebiet beschäftigt. Seien es Computer, Naturwissenschaften, Science Fiction Serien oder die Kunst des mittelalterlichen Bierbrauens (Bist du ein Geek? Hier geht’s zum Geek Test.) Rund um die Geeks hat sich ein eigener Lifystyle entwickelt. Das reicht von der Türmatte über den Darth Vader USB Hub bis zum 3D-Drucker. Auch Events gibt es mittlerweile schon einige für die einst geradezu lichtscheuen Geeks. Unser Alpha Geek: Richtie Pettauer aka “Datenschmutz” Ritchie Pettauer bloggt, twittert, filmt und betreibt selbst verschiedene Webprojekte. Als Hardware-Fetischist verfügt er unbestritten auch über die notwendige Credibility und das essentielle Trendgespür, um für hohe redaktionelle Standards im “Geekly News”-Channel garantieren zu können. Link: http://blog.datenschmutz.net Wissenswertes zum Geekly News Channel Thematisch ist der Geekly News Channel breit gefächert. Geplant ist alles, von Interviews über Tutorials (z.B. für eine Software) über Videoreviews bis zur Eventberichterstattung. UND: Auch du kannst deine Videos in den Geekly News Channel uploaden. Wenn du möchtest, dass ein Video im Geekly News Channel erscheint, gibt bitte unter “Bereich” im Uploadmenü einfach den Channel “Geekly News” an. Das Video landet allerdings nicht gleich im Channel, da wir vorher einen kurzen Blick drauf werfen, ob es thematisch reinpasst. Dein Video von Omas letztem runden Geburstag würde zum Beispiel eher weniger reinpassen – es sei denn, du hast Oma einen 3D-Drucker geschenkt Und wir haben auch schon ein bisschen vorgearbeitet! Videos über Social Media, Twitter als Marketing Tool, über Poken oder auch das brandneue Nokia N97 warten schon auf euch! Hier ein kleiner Vorgeschmack: Nokia N97 – Unboxing auf ATV.at

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Tue, 14 Jul 2009 17:22:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2778/neuer-videochannel-auf-atvat-geekly-news
Blogistan Panoptikum KW26 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2725/blogistan-panoptikum-kw26-2009

Willkommen zur besinnlichen Rückschau auf sieben Tagen Social Media, Blogging und Twitter-Wahnsinn! Nachdem nun hoffentlich jede/r den gewünschten Facebook-Namen hat (heute begann die Grabbing-Phase für Pages über 100 und unter 2.000 Fans, die bisher keine Short-URL haben durften), können wir beruhigt zum üblichen Programm übergehen. Vorher allerdings noch eine mysteriöse Ankündigung: ab nächster Woche wird’s an dieser Stelle ernst: denn zukünftig entsteht das Panoptikum im Duo – vorstellen werde ich meine Partnerin in Crime in der nächsten Ausgabe, natürlich darf gerne spekuliert werden.

Läuft Facebook wie geschmiert? Vom Blog zum Lifestream? 19 Twitter-Applikationen im Vergleichstest Der Matrix-Krawattenknoten Brüno und die Modewelt Foto der Woche Video der Woche

Läuft Facebook wie geschmiert? Jede Menge Diskussion gab’s in der letzten Woche um die Zukunft von Facebook. Der Regular Geek sieht in der Profilsuche und der neuen Multi-Query-API zwei durchwegs taugliche Strategien gegen den Closed Garden: There is a very strong feeling from developers that a closed system like Facebook cannot succeed. While I tend to agree that a completely closed system will have difficulties, Facebook has slowly opened up little by little to a decently open system. They still have some work to do before they become as open as Twitter, but the foundation has been started. Noch einen Schritt weiter geht der Copyblogger, wenn er schreibt “How Facebook kills SEO”: But the rise of Facebook creates a growing segment of the web that’s completely invisible to search engines – most of which, Facebook blocks – and can be seen only by logged-in Facebook users. So as Facebook becomes ever larger, and keeps more users inside its walled garden, your web site will need to appear in Facebook’s feeds and searches or you will miss out on an important source of web traffic. Und ReadWriteWeb stellt die spannende Frage, ob Facebook in einigen Jahren noch relevant sein wird. Vor allem Szenario 4, “Distributed Social Networking”, erscheint mir als sehr zukunftsträchtig: The next step after Facebook may be no social network in particular at all – it may be social networking as a protocol. A set of standards that let you message, share with and travel to any social network you choose. Suddenly all the social networks have to improve because they are competing on quality of service, over customers that have free will and are able to leave at any time. Vom Blog zum Lifestream? Seit vielen Jahrzehnten ist Bloggen tot (zumindest liest man das immer wieder), aber nun taucht mit Lifestreaming ein Silberstreif am Horizont auf. In der Tat sind Social Feeds gern gesehener Gast in Sidebars (so auch hier), allerdings können 140 Zeichen oder ein Status-Update kein Tutorial ersetzen. Aber die Zeitbudgets verschieben sich, da hat Jeremiah Oywang definitiv recht: It seems as if blogging is becoming old hat, or at least evolving into something smaller, faster, and more portable. I’m with Louis Gray, I’m not going to give up my blog, instead, I think of it as the hub of content, and the rest of the information I aggregate (notice the Twitter bar up top and the Friendfeed integration below). To me, joining the conversation is certainly important, but it doesn’t mean the hub (or corporate website) goes away. 19 Twitter-Applikationen im Vergleichstest Mashable lässt mit einem Softwarevergleich die Herzen von Client-Sammlern höher schlagen – vom 20-spaltigen Info-Overload Setup bis zu minimalistischen Feed-Only Readern: hier sollte jeder fündig werden: Now that Twitter is older than a toddler, you have a variety to choose from. From apps for groups, Mac and PC specific clients, and apps that let you do a whole lot more than tweet, you can use this guide to help you find the desktop client that’s right for you. Und wem das noch nicht reicht, der findet ebenfalls auf Mashable einen Artikel mit äußerst brauchbaren Twitter-strategischen Ratschlägen. Der Matrix-Krawattenknoten Auf Lifehacker habe ich ein Video von Henri gefunden, das alle Matrix-Fans und Krawattenträger freuen dürfte: If you’re a very sharp-eyed fan of Matrix movie trilogy, you’ll recognize the knot captured below as a rare specimen sported by “The Merovingian.” The knot itself didn’t originate with the movie, and isn’t rightfully named “The Merovingian Knot,” but the Ediety Knot. Still, it’s nearly impossible to find any reference to it independent of the movie, so let’s just keep the Wachowski-an etymology for now. Click here to view the embedded video. Ich hab ein paar Versuche gebraucht und er ist noch immer nicht symmetrisch, ich muss aber sagen: cooler Knoten. Brüno und die Modewelt Es ist ein Weilchen her, dass Sacha Baron Cohen als kasachstanischer Reporter Borat s

Foto der Woche Man’s Best Friend nennt zedzap seine Schwarz-Weiß-Aufnahme vom Dogwalking… großartiger Minimalismus und höchste Zeit für einen BW-Shot nach all den HDR-Bildern

Video der Woche Dieser Film hat einfach alles: unglaubliche Action, rasante Verfolgungsjagden, unvorstellbar romantische Liebesszenen… im Gegensatz zum Regisseur des aktuellen Bond-Movies hat Asim Varol ganze Arbeit geleistet!

Und damit, sehr geehrte Damen und Herren, sind wir am Ende der wöchentlichen Nachrichtensendung angelangt. Bleiben Sie uns gewogen, schalten Sie nächstes Woche wieder zu, wenn es heißt: auf zum Original-Fidelen Blogistan Panoptikum! Wir lesen uns morgen. Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Mon, 29 Jun 2009 11:45:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2725/blogistan-panoptikum-kw26-2009
Video Kommentare: Eurer “Senf” ist gefragt! http://linzerschnitte.at/items/view/2244/video-kommentare-eurer-senf-ist-gefragt

Wie gefällt dir eigentlich Dominic Heinzls Outfit? Willst du zu einem Nachrichtenbeitrag von ATV Aktuell diskutieren? Oder ärgerst du dich über das Wetter und willst deinen Frust los werden? Jetzt endlich hast du die Chance auf ATV.at! Denn wir haben jetzt endlich Videokommentare! Unter jedem Video findest du ab sofort das Feature “Video kommentieren”. Zum Kommentieren musst du dich einloggen (bzw. vorher registieren). Und schon gehts los! Du kannst (1)  kommentieren oder auf (2) Kommentare anderer direkt antworten. (3) Deine eigenen Kommentare kannst du auch löschen. Wenn du das Gefühl hast, ein User verstößt mit seinem Kommentar gegen die ATV Nutzungsbedingungen, kannst du den  (4) User bzw. das Kommentar melden Du kannst ATV Sendungen ebenso kommentieren wie User-Videos, außerdem kannst du deine Kommentare auch bei Serien und Filmen abgeben (zu diesen gibt es aus Rechtegründen nur Bilder und Folgeninhalte und teilweise auch Trailer, aber wir dürfen keine Serien und Filme online ausstrahlen. Sorry!) Also, viel Spaß beim Kommentieren! (PS: More to come!)

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Wed, 17 Jun 2009 13:11:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2244/video-kommentare-eurer-senf-ist-gefragt