Linzerschnitte - tagged with seo http://linzerschnitte.at/feed en-us http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sweetcron michael.kamleitner@gmail.com Blogistan Panoptikum KW50 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/4676/blogistan-panoptikum-kw50-2009

Für den Web-Strategen Jeremy Oywang aus Silicon Valley ist das Realtime-Web nicht schnell genug: deshalb sprach er auf der LeWeb Konferenz über das "Intention-based web", quasi zukunftsgerichtete Services: denn solche Einrichtungen wie der öffentliche Facebook-Kalender erlauben es, eine potentielle Zukunft mit kontextuellen, personalisierten mixed-reality Erfahrungen anzureichern. Ein Punschfabrikant könnte beispielsweise bereits wissen, dass morgen beim Youtube-Kinoabend im MuQa durstige Blogger anwesend sein werden und spontan für Catering sorgen - schöne neue Social Media Welt! Doch trotz dieser großartigen Zukunftsaussichten präsentieren Linzerschnitte und datenschmutz wie gewohnt den Rückblick auf die letzten sieben Tage. Keine Kristallkugeln, stattdessen neueste Geschichten aus neuester Geschichte!

Hype der Woche: Formspring Big Brother Stipendium für 2010, net.artist Residencies im Edith-Russ-Haus Realtime-Websearch als neues Google-Feature Maria Fekter, schick doch Werner weg! Gutes tun für die... Electronic Frontier Foundation Kommt das providerlose Google-Phone? George Lucas und die Canon-SLR-Kameras 18x Chrome erweitern Video der Woche Lesetipps der Woche

Hype der Woche: Formspring Der 2-wöchige Hype um Foursquare wird nun offensichtlich von Formspring.me abgelöst. Formspring.me ist ein Ableger vom Formularservice Formsping.com und erlaubt anonymen oder benamsten Usern, anderen Usern auf deren Profil beliebige Fragen zu stellen oder Usern zu folgen. Einbindung der Question Boxes auf Blogs, via Twitter, Facebook und TumblR sind möglich (siehe blog.datenschmutz.net) und erinnern etwas an die Yahoo Answers Application für Facebook. Customizen der eigenen Profilseite ist übrigens auch möglich. Alles Weitere sollen die Herrschaften selbst erklären: Click here to view the embedded video. Was die mögliche Anonymität der Fragesteller anbelangt, bin ich persönlich noch unschlüssig, was ich davon halten soll. Ich denke, es war Robert Scobble, der meinte: "Wer in mein Wohnzimmer kommt, der kann sich auch vorstellen"... Übrigens hier die Formspring-Profile der Panoptikum-Autoren für Fragen jeder Art: http://www.formspring.me/linzerschnitte http://www.formspring.me/datadirt Big Brother Stipendium für 2010, net.artist Residencies im Edith-Russ-Haus Nein, hier soll keinem jungen Menschen geholfen werden, ein kuscheliges Plätzchen im Reality-TV zu ergattern, vielmehr will die UBIT Projekte und Aktivitäten unterstützen, welche "die Zivilgesellschaft im Bereich Datenschutz und Menschenrechte" stärken und vergibt zu diesem Behufe ein Stipendium von 12 x €400 für das Jahr 2010: Das Stipendium wird von der UBIT Wien (Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie in der Wirtschaftskammer Wien) in Form einer monatlichen Überweisung von Eur 400,- für die Dauer von 12 Monaten (in Summe EUR 4.800,-) auf das Konto des/der StipendiatIn ausbezahlt. Bedingung sind ein Hauptwohnsitz in Wien und ein Geburtsdatum nach dem 1. Jänner 1975 sowie nachweisbare aktive Tätigkeit für Bürgerreche und/oder Datenschutz, die Bewerbung erfolgt formlos (max. 2 Seiten) bis zum 10. Jänner 2010 unter Angabe aller projektrelevanten Daten an stipendium@bigbrotherawards.at. Folgende Aktivitäten kommen Frage: * aufbereiten von Grundlagen und Basiswissen * verfassen von Positionspapieren und Stellungnahmen * gestalten von Illustrationen und Graphiken * vorbereiten von Aktionen und Veranstaltungen * organisieren öffentlichkeitswirksamer Kampagnen * entwickeln relevanter Applikationen und Tools Der Stipendiat wird von der Jury bestimmt, nach Abschluss des Projekts präsentiert der glückliche Gewinner die Ergebnisse im Rahmen eines q/Talks. Und weil wir gerade beim Thema Stipendien sind: für net.artists, die schon immer mal einige Wochen in Niedersachsen verbringen wollten, ist der richtige Augenblick gekommen, denn: Die Stiftung Niedersachsen vergibt für die Monate Juli bis Dezember 2010 drei sechsmonatige Arbeitsstipendien am Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Oldenburg. Die Ausschreibung richtet sich an internationale Künstler, die sich mit Neuen Medien beschäftigen. Es gibt keine Altersbeschränkung. Die Stipendien sind jeweils mit 10.000 Euro dotiert. Eine internationale Jury sichtet die Projektvorschläge und entscheidet über die Stipendienvergabe. Für die Stipendiaten besteht eine zeitweilige Residenzpflicht. Sie werden in die Aktivitäten des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst integriert. Die Bewerbung erfolgt online - eingereicht werden kann bis zum 28. Februar. Realtime-Websearch als neues Google-Feature Seit es die Twittersearch und Twitter-Trending Topics gibt, wissen wir die Realtimesearch und Realtime-Relevanz-Rankings mehr und mehr zu schätzen. Nun hat Google angekündigt, neben der personalisierten Suche auch die Realtime-Search auszuweiten. Als Quelle für die Suche sollen Dokumente aus Facebook, Twitter, Myspace und anderen Quellen herhalten: The importance of relevance has gone through the roof as the amount of information out there is growing. Relevance has become the critical factor. Heißt es von Seiten der Google Entwickler. Und aussehen wird dies in etwa so:

Wenn das nun mal keiner Adelung von Social News und den maßgeblichen Social Media Plattformen durch Google gleichkommt.... Maria Fekter, schick doch Werner weg! Für einiges Aufsehen sorgte Ende November ein öffentlich Brief an die österreichische Innenministerin, in dem Werner "Werquer" Reiter die in letzter Zeit immer häufiger als Schotter-Mitzi titulierte Hardlinerin bittet, doch ihn anstelle von Arigona Zogaj abzuschieben: Jetzt hätte ich aber eine Idee, die zwar meine berufliche Karriere beendet, aber vielleicht die von Arigona Zogaj absichert. Das Mädchen ist jung, mittlerweile gut gebildet und sie hat Potenzial, hier in Österreich ordentlich Steuern zu zahlen. Die zahle ich zwar auch, aber ich glaube, dass ich auch im Kosovo irgendwie durchkommen würde. - Jedenfalls aber besser als Arigona Zogaj. Sehr geehrte Frau Bundesminister, was halten Sie von dem Vorschlag? Sie schieben mich in den Kosovo ab und Arigona bleibt hier. Die "Einwanderungsquote" gliche sich jedenfalls aus - und Österreich müsste der Welt an diesem für das Land hochpeinlichen Beispiel nicht demonstrieren, dass hierzulande wohl "Sippenhaftung" gilt - denn auf welche Art auch immer Arigonas Eltern ins Land gelangt sind - dass die damals minderjährige nun brutal aus ihrem Lebensumfeld gerissen werden muss, ist einfach unfassbar: Was halten Sie von dem Deal? Die Einwandererquote bleibt unbeeinflusst. Recht bleibt Recht und irgendwie ist es viel menschlicher, wenn ein glatzköpfiger Mann um die 40 statt einem jungen sympathischen Mädchen in den Kosovo gehen muss. Gutes tun für die... Electronic Frontier Foundation Weihnachtsgeschenke, Geeks, Gutes tun - wie kriegt man all das bloß unter einen Hut? Unsere Superhero-Freunde von der EFF (Eletronic Frontier Foundation) eilen mit neuen, unentbehrlichen Goodies zu Hilfe:

Die EFF setzt sich für digitale Bürgerrechte ein - ihr gehören zahlreiche Internet-Legenden wie Cattlefarmer John Perry Barlow, John Gilmore, Ed Felten und viele andere an. Gute Sache als Gegengewicht zur "Corporate Dictatorship" im Bereich Urheberrecht und finanziert durch Spenden: EFF is a donor-funded nonprofit and depends on your support to continue successfully defending your digital rights. Litigation is particularly expensive; because two-thirds of our budget comes from individual donors, every contribution is critical to helping EFF fight — and win — more cases. Und genau darum geht's - mit einer Unterstützer-Mitgliedschaft ab $25 (entweder für sich selbst oder als Geschenk) gibt's dieses hübsche T-Shirt, das ein für allemal klarstellt: der Träger ist einer von den guten Piraten! Kommt das providerlose Google-Phone? Die Gerüchte, dass Google ein Android-Phone im Eigenvertrieb auf den Markt bringen möchte, verdichten sich. Das "Nexus One" wird von HTC gebaut und ohne SIM-Lock angeboten. Mindestens so spannend wie die Nachricht selbst (gähn!) ist die Berichterstattung im Spiegel Online - die ist nämlich bestens als Lehrstück in Sachen Primär-Content und Zirkularität geeignet: Das "Wall Street Journal" und Blogs berichten, der Suchmaschinenkonzern werde ein eigenes Telefon auf den Markt bringen. Spon erwähnt der Vollständigkeit halber aber auch gleich, dass Google selber bloggte und Twitter darüber berichteten, dass andere Blogger über Googles Blogbeitrag getwittert haben oder so. Auch die FuZo "requotet" fleissig, und dabei heißt's doch sonst immer, Blogger täten voneinander abschreiben... Da lesen wir doch lieber gleich TechCrunch und erfahren dort: It will be called the Google Phone (update the official name is "Nexus One") and will launch in early January, 2010. It won’t be sold by any one carrier, but instead will be an unlocked GSM phone. Laufen wird das Werkl unter Android 2.1 (vielleicht kann man bis dahin ja auch schon IMAP E-Mails zwischen verschiedenen Ordner verschieben), wie jedes neu angekündigte, noch nicht verfügbare Gerät ist das Gadget voll super, unvorstellbar schnell und bringt Wunderfeatures aus der Zukunft wie Text-to-Speech für E-Mails. Wir warten mit unserem Urteil auf den Reality Check. George Lucas und die Canon-SLR-Kameras Was als "Neben-Feature" begann, verändert gerade nachhaltig die Welt der Filmproduktion: die Canon EOS5d sowie die brandneu EOS 7D erlauben jedem Laien, bestechende HD-Filme zu drehen. Die Qualität ist dank der Optiken besser als die vieler vergleichbarer professioneller Kameras - und zwar so gut, dass mittlerweile sogar Kapazunder wie George Lucas sich für die Feinheiten der SLR-Filmerei interessieren. Der Star Wars Regisseur lud kürzlich David Bloom auf seine Ranch ein, um sich in die Feinheiten der Canon-Modelle einführen zu lassen: Head of post production Mike Blanchard phoned me up 3 weeks later to see if I could come over and consult about the potential of using video DSLRs for their productions. [...] Of course I phoned Mike back said yes please! 5 days staying at Skywalker Ranch as their guest and showing them how to get the best out of the Canon 5DmkII and the Canon 7D. They also wanted to be shown how to use the EX3, Letus Ultimate and Nanoflash. Spannend für alle Hobby-Filmer - interessant finde ich vor allem die Zacuto-Zusätze: Viewfinder und dem Schulterstativ scheinen recht komfortables Arbeiten auch bei längeren Sessions zu erlauben. 18x Chrome erweitern Firefox ist nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Extensions so populär - langsam gibt's auch die ersten Erweiterungen für Chrome, darunter ein Passwort-Synchronisierungs-Service analog zum beliebten XMarks für FF. Lifehacker hat 18 Extensions gelistet, die den Download angeblich wert sind - und anders als beim Füchslein soll durch Erweiterungen die Performance angeblich kaum einbrechen: Actually, rating these extensions by "worth the slowdown," as is often the case with Firefox, doesn't seem applicable here. Chrome renders pages just as snappily on a Linux install with eight extensions loaded, and the memory use seems not all that different. Your mileage may certainly vary. Video der Woche Achtung, höchst meditatives Multimedia-Produkt: diese Kollaboration zwischen finnisch-japanische Kollaboration zwischen Jopsu Ramu und Shun Kawakami nennt sich "Urban Abstract" und besteht aus 40 fünfsekündigen Clips, die eine augenschmeichlerische Melange ergeben - 'njoy: Click here to view the embedded video. Lesetipps der Woche

Das Auto als Fetisch: Harald Welzer war lange genug anonym, jetzt ist er offiziell Autoholiker: denn Klimawandelpanik, Grünbewusstsein und Ottomotoren lassen sich wunderbar vereinbaren: es ist sogar okay, fünf Autos zu besitzen, solange man nicht damit fährt. Frankreich, die Politik und Social Media. In Frankreich geht man mit Wählern/Usern seitens der Politik ein bisschen anders um. Ein bisschen rauer nämlich. Da wurden die launige Poster im derstandard.at wohl in Grund und Boden geklagt werden. Möglicherweise beginnt sich das aber langsam zu ändern. (Artikel empfohlen von @karli ) SEO wird nutzlos. Wiedermal. Tatsächlich? Denn Totgesagte leben bekanntlich länger. Wer sich über die naiven Hoffnungen der SEO-Gegner amüsieren möchte, die auf einem lustigen kleinen Google Video beruhen - bitte hier entlang. Hannes Treichl erklärt diese Woche, warum Bloggen nicht mehr für jeden Hotelier eine Option ist.... WordPress.com verzahnt sich enger mit Twitter: Ab sofort kann man auch via Twitter Updates posten.

Und das war's auch schon wieder für diese Woche - mal sehen, ob das formspring-Ding in sieben Tagen immer noch heiß ist oder vom nächsten 5-Minutes-of-Fame Twitter-Klon abgelöst wird. Wir wünschen in jedem Fall einen entspannten Restsonntag, danke für Ihre Aufmerksamkeit und lesen uns morgen im Social Web. Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular. Copyright © 2008 This feed is for personal, non-commercial use only. The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint: )

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Mon, 14 Dec 2009 00:37:00 +0100 http://linzerschnitte.at/items/view/4676/blogistan-panoptikum-kw50-2009
Blogistan Panoptikum KW49 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/4595/blogistan-panoptikum-kw49-2009

Jedes Jahr eine erneute Enttäuschung: kein Krampustreiben in Wien! Dafür bloß "überteuerter Glühwein auf überfüllten Weihnachtsmärkten" (=Klischeesatz der vorjährigen Wintersaison), ausbleibendes Schneetreiben und erbitterte Jagd auf originelle Geschenke. Möchten Sie dem ganzen Wahn entfliehen, dann lehnen Sie sich entspannt zurück: datenschmutz und Linzerschnitte blicken garantiert nicht auf den 24, sondern sieben Tage zurück - denn trotz der fallenden Außentemperaturen brodelt die Blogosphäre wie eh und je.

Die perfekte Facebook-Fanpage Sind wir nicht alle ein bisschen ...krank? Mobile Internetnutzung steigt rasant Bildbearbeitung online - ein Picnik! Obama weiß, was du einkaufst Social Media: No Joy with the ROI? Fickfreie Zone: die Top-Suchworte Noch eine Topliste: RSS-Technologien Ritchies Video der Woche Judiths Video der Woche Lesetipps der Woche

Die perfekte Facebook-Fanpage Social Media Anleitungen für Firmen und Brands kursieren in großer Zahl, in den meisten Fällen ist's schade um die vergeudete Lesezeit. Wer sich theoretische Abhandlungen sparen will und eine leicht verständliche Anleitung sucht, dem sei Jesse Stays Gastbeitrag auf Techipedia ans Herz gelegt: "How to create the perfect Facebook Fan Page" erklärt alle wichtigen Schritte von der Erstellung eines Custom-Tabs über die optimale Logo-Größe bis hin zu SEO-Überlegungen. Lesen und umsetzen, denn wie Jesse völlig richtig schreibt: As you can see, a Facebook Page is a powerful tool that you can use to enhance and strengthen your brand naturally using the tools Facebook provides. Be sure to leverage this tool, customize it, and make it work to get your brand in front of as many people and their friends as possible. Jesse, Gründer und CEO von Socialtoo.com, hat übrigens eine hervorragende Einführung für alle geschrieben, die sich näher mit den Untiefen der Facebook-Programmierung beschäftigen möchten: FBML Essentials Sind wir nicht alle ein bisschen ...krank? Wer zuviel twittert, chattet, mailt etc. kann krank werden. Klingt wie der übliche Kulturpessimismus wohlmeinender Eltern aus Zeiten des Fernsehen-Hypes: "Du kriegst noch ganz eckige Augen".
Götz Mundle, Psychotherapeut und Spezialist im Fachgebiet der Psychosomatik wird in der Jänner-Ausgabe von "Psychologie heute" aber erklären, was genau er damit meint. Manche Menschen, so Mundle, stürzten sich in das "mediale Dauerfeuer, um persönliche Probleme zu verdrängen. Statt auf ihre innere Stimme und Warnsignale ihres Körpers zu hören, betäuben sie sich mit Müll aus dem Internet. Wer es als quälend empfindet, offline zu sein, und wem es nicht gelingt, einen Tag in der Woche komplett ohne diese Medien auszukommen, hat ein handfestes Problem. Besagtes mediales Dauerfeuer erhöhe außerdem die Produktion der Stresshormone Kortisol und Adrenalin, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit leiden." Mundle: "Langfristig kann ein Burn-out-Syndrom die Folge sein." Nun ja, Mediziner und ihre Warnungen sind eine Sache. Bevor aber die gesamte Social Media Branche wegen Digital Burn Out in einer Psychomatik-Spezialklinik landet und die Krankenkassen noch mehr in den Ruin treibt, empfehlen wir (uns) für heute: Auch offline ist es hin und wieder ganz nett & Gute Nacht (nachdem Sie beim Fertiglesen des Panoptikums noch reichlich Kortisol ausgeschüttet haben). Anm. von datenschmutz: Ich kontere mit der Gegenthese: "Wer zu wenig oder gar nicht twittert, chattet, mailt etc. kann krank werden." Widerleg das, Mundle! Oder, wie Mundl gesagt hätte: "Mei Twitta is ned deppat!" Mobile Internetnutzung steigt rasant Online-Umfragen sind immer so eine Sache: selbst wenn es heißt, es nahm "eine repräsentative Stichprobe von über 1.000 Internetnutzern teil" muss man im Zweifelsfall davon ausgehen, dass die Daten über irgendwelche Popup-Layer gesammelt wurden und eher arbiträr als signifikant sind. Dennoch zeigt eine aktuelle Umfrage, die Scout24 gemeinsam mit Innofact durchgeführt hat, dass - oh Überraschung - mobiles Internet längst kein Exotendasein mehr fristet: jeder zweite Nutzer war schon mal mit seinem Handy online, jeder vierte nutzt häufig mobile Services: Mit 60 Prozent Nutzung und 29 Prozent intensiver Nutzung sind Männer die Vorreiter beim mobilen Internet. Die mobilen Surfer interessieren sich zu 71 Prozent stark für Nachrichten, 59 Prozent zählen Navigationstools zu ihren beliebtesten mobilen Services. 51 Prozent erfreuen sich an Mobile Shopping. Knapp 70 Prozent der befragten Online-Nutzer würden für mobile Applications extra zahlen, sofern der angebotene Dienst ihnen einen persönlichen Mehrwert bringt. Bildbearbeitung online - ein Picnik! Vor einigen Tagen war ich gezwungen, auf dem PC meines Vaters zu arbeiten. 13''-Röhrenmonitor, gefühlte 500 MB Arbeitsspeicher, Internet Explorer, keine Flash Updates etc. Und: Ich brauchte ein Bildbearbeitungsprogramm. Nicht einmal Standardsoftware war zu finden, von dem mir vertrauten Photoshop ganz zu schweigen. Da wagte ich den Versuch und googlte nach einem Online-Bildbearbeitungsprogramm. Ich wählte das erstbeste namens Picnik und war begeistert. Fotos skalieren, zuschneiden und grundsätzliche Bildbearbeitungstechniken ohne sich registrieren zu müssen, Bilder in verschiedenen Formaten und Qualitäten abspeichern, großartige Usability (kein Nachlesen erforderlich) und noch zusätzliche Tipps und Erklärungen. Wer sich registriert, kann seine Fotos außerdem automatisch bei FlickR, Facebook usw. uploaden. Das Service wird mittlerweile in Deutsch angeboten, für $24,90 pro Jahr ist auch eine Premiumversion erhältlich, die unter anderem Layers unterstützt. Wem Photoshop immer schon zu viele und zu komplizierte Funktionen hatte und außerdem zu teuer war, der wird in der Cloud glücklicher. Obama weiß, was du einkaufst Weil auf die USA fokussierte Terroristen natürlich die Warenwirtschaft ihres kapitalistischen Erzfeindes nicht auch noch unterstützen wollen, kaufen sie die Bauteile für ihre Bomben vorzugsweise in Europa. Also lassen die netten Politiker ihre Freunde von der Homeland Security natürlich in die Konten blicken - wenn auch seit neuestem nur für 6 Monate: Deutschland, Österreich und Ungarn machten demnach durch ihre Enthaltung den Weg frei. Den Kritikern des Abkommens ist es gelungen, die Laufzeit von ursprünglich zwölf auf neun Monate herunterzuhandeln. Allerdings bleibt das EU-Parlament unberücksichtigt - und zwar nur einen Tag vor Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags, der den Volksvertretern ein Mitspracherecht in Sicherheitsfragen gibt. Die Detailregelungen des Abkommens sind ein Hammer und verdienen es, an dieser Stelle näher beleuchtet zu werden (Swift-Volltext): Das US-Finanzministerium kann, dem neuen Abkommen zufolge, nicht einfach die Daten abholen, sondern muss einen möglichst genau definierten Antrag stellen. Wenn der angesprochene Finanzdienstleister nicht in der Lage ist, den angeforderten Datensatz eindeutig zu identifizieren, muss er eine größere Datenmenge an die für die Kooperation mit den USA verantwortliche nationale Polizeibehörde übermitteln, die sie dann an die USA weitergibt. Die Verwendung der Daten ist explizit auf Terrorfahndung beschränkt. Außerdem dürfen die Daten nicht zum automatisierten Profiling sowie im Rahmen von Data-Mining-Aktionen verwendet werden. Daten, die sich als nutzlos für die Fahnder herausstellen, müssen spätestens acht Monate nach deren Überprüfung gelöscht werden. Ein Richtervorbehalt bei den Anfragen ist nicht vorgesehen. Unglaublicherweise stellt diese Situation allerdings sogar ein "Verbesserung" gegenüber dem Status von vor 2006 dar, als US-Behörden ohne jegliche rechtliche Grundlagen massenhaft Finanzdaten auswerteten. Dass sich .at, .de und .ch ihrer Stimmen enthielten, lieferte der Opposition einiges an Munition, bleibt aber unverständlich - ebenso wie der Kommentar der österreichischen Innenministerin: Maria Fekter (ÖVP) bezeichnete das Interimsabkommen in einer Mitteilung vom Montag als "unbefriedigend". Sie habe sich daher der Stimme enthalten. Wow - wirklich eine beruhigende Haltung der Regierung in Sachen Europapolitik! Wenn uns irgendwas nicht passt, dann sagen wir - nix. Social Media: No Joy with the ROI? Ist Social Media aus wirtschaftlicher Sicht nur eine weitere Blase an überzogenen Erwartungen und Goldgräbertum, wie Community TV in den 90ern, Multitext in den 2000ern und nahezu alles, was mit Interaktion und Medien zu tun hat? Manches weist darauf hin: Firmen, auf deren nichtige Eigenwerbung man sich im Social Web gerne verzichten könnte, ernennen sich plötzlich zur Social Media Agentur und sprechen von Mehrwert - und man fragt sich: Wenn sie selbst im Social Web keinen Mehrwert bieten, wie wollen sie diesen ihren Kunden vermitteln? Social Media Berater, deren Schlüsselqualifikation es ist, einen Twitteraccount mit mehr als 500 Followern und Grundkenntnisse von Wordpress zu haben, vermehren sich wie Schweingrippeviren. Und jeder Round Table oder XY-Tag beinhaltet Social Media Slots, wo mit heißer Luft nicht gegeizt wird. Letztendlich gibt es ihn aber, den ROI von Social Media. Und wer weniger in Kampagnen denkt, sondern daran, Digital Relations aufzubauen, wird ihn früher oder später selbst erleben. Hier einige Beispiele dafür: Click here to view the embedded video. Fickfreie Zone: die Top-Suchworte Das Jahr neigt sich seinem Ende zu, folgerichtig werfen die Suchmaschinenbetreiber ihre Statistikbots an - aus den aktuellen Hitparaden lässt sich so mancher Trend ablesen. Dass kommerzielle Angebote zum Thema Fortpflanzung an Relevanz verloren hätten, möge aber keinesfalls voreilig gefolgert werden: XXX-Suchworte filtern die Betreiber bedauerlicherweise aus. Dass die einen nicht unbeträchtlichen Teil des Gesamtvolumens ausmachen, legt eine aktueller Untersuchung des schwedischen World Internet Institute nahe: Men det är inte bara unga män som sexsurfar, även bland kvinnor är det nu 7% som uppger att de besöker sidor med sexuellt innehåll. Sexsurfar... hehe. 7% wär in der Tat nicht so wenig... die offizielle Hitparade wird indes in Deutschland von Megan Fox angeführt, während die Österreicher am häufigsten nach "Wien", "Youtube" und "Österreich" (wtf?) suchten. Dass URL-Suchbegriffe wie "ebay" oder "gmx" ebenfalls stark in den Top 10 vertreten sind, hat übrigens mit der Direkt-Weiterleitungsfunktion aktueller Browser zu tun, allerdings zählt ein solcher Aufruf eben auch als Suchvorgang. Bei Yahoo dagegen bleibt's weiterhin schwül, windig und orientierungslos: die Top Begriffe lauten Wetter, Routenplaner, Wikipedia (sic!), Telefonbuch, Horoskop und Erotik. Wer die Schweinegrippe überstanden, für seinen Opel die Abwrackprämie kassiert, einen Apfelkuchen verspeist und anschließend mit Monica Lierhaus und Lady Gaga beim Echo 2009 einen "Sturm der Liebe" entfachte, lag komplett im Plansoll. Noch eine Topliste: RSS-Technologien ReadWriteWeb hat mit der Veröffentlichung der "traditionellen" Best-Of Listen begonnen. Dass in den "Top Mobile Web Products" ausschließlich Android- und iPhone-Apps vertreten sind, mag auf einen gewissen redaktionellen Bias schließen lassen (und dass die Top-10-Semantic-Apps Liste überhaupt gefüllt werden konnte, verwundert), aber im Beitrag über die Top 10 RSS & Syndication Technologies of 2009 habe ich ein interessantes Service gefunden: Echo, from JS-Kit is a reverse syndication service for distributed social media conversations. It brings back tweets and other mentions to the page they refer to. The service is growing fast and becoming more sophisticated every week. New features come so fast and furious that it's overwhelming but the end result is an experience that brings the dispersed social web back together again. Grundsätzlich nichts, das nicht andere Plugins auch leisten könnten - die Twitter-Kommentare importiere ich schon längere Zeit via Backtype. Allerdings beherrscht Echo auch noch Unified Login und synchronisiert alle Importe mit dem WP-eigenen Kommentarsystem. Werd ich mir demnächst mal näher ansehen, immerhin bin ich ein großer Fan von Premium Services und Echo kostet $48 pro Jahr. In diese Kategorie fällt auch Fever, der Feedreader für Geeks: es handelt sich nicht um lokale Software, sondern um eine am eigenen Webserver gehostete mobile-taugliche Software. Mit $30 ein günstiges Weihnachtsgeschenk für alle, die keine Steckdosen für neue Hardware-Gadgets mehr frei haben. Ritchies Video der Woche Gerade mal 12 Jahre alt ist dieser äußerst talentierte Schlagzeuger - die Rhythmus- und Tempi-Wechsel in diesem Solo sind unglaublich - muss man gehört und gesehen haben! (Gefunden in Karola Rieglers Facebook Feed): Click here to view the embedded video. Judiths Video der Woche Einmal noch, okay? Dann mach ich wieder mal eine Pause mit Katzencontent. Aber dieses eine Mal muss noch sein....

Lesetipps der Woche

Steve Gillmor hat auf TechCrunchIT einen ausgedehnten Beitrag über die strategische "Aushungerung" Twitters durch Friendfeed veröffentlicht, in dem er auch auf die Problematik der "data ownership" eingeht. Lesetipp/Weihnachtswunschlistentipp: Gmail-User aufgepasst: Das Gboard ist da! Ein USB-Board, mit dem ohne Scrollen auf Gmail navigiert werden kann. Kostenpunkt 19 Dollar - http://www.gboard.com

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende der Rückschau und somit in der Gegenwart angekommen - wir hoffen, Sie hatten einen sanften Flug und freuen uns, Sie bald wieder an Bord des Blogistan Panoptikums begrüßen zu dürfen. Bitte geben Sie aus Sicherheitsgründen einen Kommentar ab, bevor Sie diesen Beitrag verlassen. Linzerschnitte und datenschmutz wünschen einen geruhsamen Restsonntag und einen beachtlichen Start in die kommende Woche; wir lesen uns am Montag! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular. Copyright © 2008 This feed is for personal, non-commercial use only. The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint: )

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Sun, 06 Dec 2009 23:33:00 +0100 http://linzerschnitte.at/items/view/4595/blogistan-panoptikum-kw49-2009
Blogistan Panoptikum KW48 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/4486/blogistan-panoptikum-kw48-2009

Exakt sieben Tage zogen seit dem letzten Panoptikum ins Land - also genau der passende Zeitblick, um Rückschau zu halten auf die blogosphärischen Geschehnisse der vergangenen Woche. Und offensichtlich haben Geeks weltweit bislang auf den Besuch von Weihnachtsmärkten ("Werft die Krämer aus dem Haus meines Vaters!" soll der Sohn von Michael Häupl mal gesagt haben) weitgehend verzichtet: anderweitig wäre kaum erklärbar, wie schon wieder so viel passieren konnte. Google führt (fast unbemerkt) Breadcrumbs ein, die neuen Trends lautet Foursquare und Megablogging. Gleich können Sie mit all diesen neuen Buzzwords was anfangen, denn Linzerschnitte und datenschmutz haben die Chronik soeben fertig gestellt.

Wer wird Wiener Bürgermeister? Commercializing Twitter Die Zukunft hat keinen Log-In Button Crowd Fail Neu in den Google-SERPs: Brotkrumen Von Micro- und Mega-Bloggern Judiths Video der Woche Ritchies Video der Woche Lesetipps der Woche

Wer wird Wiener Bürgermeister? Diese Frage stellen sich derzeit die Nutzer von foursquare.com. Kein anderes Social Network freut sich über derartige Zuwachsraten im Geek-Segment, seit Judith letzte Woche über den neuesten Hype am Sektor "freiwillige Lokalisierung" berichtete. Denn Überwachungskameras waren gestern - heute machen wir unsere "check ins" freiwillig, und wer einen Ort am häufigsten besucht, wird - zumindest solange, bis ihn ein anderer User von der Spitze der Georeferenzierungs-Pyramide verdrängt - zu dessen "Mayor". Im ersten Moment hab ich ja auf eine Viral-Kampagne von Qype getippt, aber denen trau ich nicht genug Originalität zu. Viel mehr als die Eincheck- und Shout-Funktionen bietet die Plattform bisher noch nicht - trotzdem meinen wir: das Ding könnte Zukunft haben, denn Foursquare ist simpel und auf den ersten Blick vollkommen sinnlos: und das sind, wie uns Twitter gezeigt hat, wohl die besten Voraussetzungen für einen lang anhaltenden Hype. Obwohl Michael Arrington da durchaus gewisse Bedenken hat: But all this time I've had a nagging feeling that Foursquare, at least in its current form, is not going to be the next Twitter, as some people have concluded. Because as good as Foursquare is at figuring out where and what your friends are up to, they can’t hope to compete with Facebook. That is, if Facebook does Geo right. Wer sich für das Potential von Foursquare näher interessiert, sollte sich Zeit nehmen für dieses ausgedehnte Posting - Michael vermutet, dass der spielerische Aspekt der Badges nur kurzfristige Anreize bietet und spricht davon, dass sich in 2 Jahren niemand mehr für die Zahl der Logins interessieren wird. Ich denke, in 24 Monaten werden sich die Betreiber noch einiges einfallen lassen. Ob der Vorsprung reicht, muss sich aber tatsächlich erst zeigen: die Gerüchteküche weiß, dass Facebook in Kürze mit eigenen Location-based Services starten will. Commercializing Twitter Manch Realitätsverweigerer im Alpenvorland mag noch immer glauben, dass Twitter ein Tool zur Befriedigung persönlicher Kommunikationsbedürfnisse sei und jeden verfluchen, der nicht nur uneigennützig launige Tweets mit reinem Herzen verschickt. Doch einmal mehr wird klar, wohin es mit Twitter gehen wird - und wohl auch gehen soll, zumindest um Geld zu verdienen: Twitter wird ab Anfang 2010 Commercial Accounts launchen. Hoffen wir, dass das Ganze nicht so ein Feature Desaster wird wie zuletzt bei den Twitter Lists und beim Retweet Feature. Was soll das neue Feature können? Techwatch weiß Näheres: The paid-for commercial accounts would offer extra services. Talking to the BBC, Stone said "You will be able to pay for an additional layer of access to learn more about your Twitter account – get some feedback, some analytics, become a better 'Twitterer'." Was aber ist nun ein "Commercial Tweeper"? Interessiert es mich nicht auch als Casual User, für welche Themen meine Follower sich interessieren und welche Links sie klicken? In Anbetracht der oben erwähnten Feature-Unausgereiftheiten darf man sich ein bisschen Sorgen machen, wer nun als Commercial Tweeper gelten wird und welche Bürden einem auferlegt werden. Die Zukunft hat keinen Log-In Button Ich nutze für automatisierte Log-Ins seit langem das geniale Roboform, das unglaublich viele Copy-Paste spart und noch dazu multiple Identitäten perfekt verwaltet, schließlich sind wir Social Web Pros manchmal alle ein bisschen schizo. Ein solches Helferlein könnte für Firefox-User aber bald überflüssig werden, wie ReadWriteWeb berichtet: Firefox gets distributed social networking and identity management. The good people who work on the revolutionary, open-sourced, and occasionally maligned browser have been hard at work on making cross-site navigation and portable IDs a solvable problem. A discrete button to the left of the URL that can tell users whether or not they are logged in to a particular site and allow them to log in without further navigation Details zur Implementierung und Screenshots gibt's im Weblog von Mozilla-Entwickler azarask. Mehr in theoretische Spekulationen als in die Frage der praktischen Umsetzung vertieft sich ein ausführlicher Beitrag auf Stay'n'Alive: The Future has no Log In Button: For this to happen we need more involvement from all. Maybe I'm crazy, but this future is as clear as day for me. I see a future where I go do what I want to do, when I want to, and I get the exact experience I asked for. This is entirely possible. Why aren't we all focusing on this? Aber tun wir doch ohnehin! Wird wohl bloß noch ein Weilchen dauern
Crowd Fail Wikipedia, die fünfthäufigst geklickte Website der Welt, ist so suprig, dass einem fast die Superlative ausgehen. Man findet beinahe jede nur erdenkliche Info, die Inhalte sind mittlerweile so gut, dass man bedenkenlos fürs Unireferat Copy-Pasten kann, die Enzyklopädia Britannica wurde sowohl in Bezug auf Qualität der Artikel wie auf Aktualität meilenweit abgehängt und am suprigsten: Die Schwarmintelligenz. Wisdom of the Crowds. Ein Märchen, das wahr geworden scheint. Leider ist nicht alles so rosig im Reich von Wikipedia und seiner Schwarmintelligenz. Denn wie wir alle aus der Schule, von der Uni oder aus dem Berufsleben wissen: So schön es sein kann, wenn man in Gruppen arbeitet - meist gibt es nichts schlimmeres, als in Gruppen arbeiten zu müssen. Und dies scheint zuletzt auch die Motivation der freiwilligen Wikipedia Mitarbeiter zu sein: "Wikipedia is becoming a more hostile environment," contends Mr. Ortega, a project manager at Libresoft, a research group at the Universidad Rey Juan Carlos in Madrid. "Many people are getting burnt out when they have to debate about the contents of certain articles again and again." [...] Wikipedia's struggles raise questions about the evolution of "crowdsourcing", one of the Internet era's most cherished principles. Crowdsourcing posits that there is wisdom in aggregating independent contributions from multitudes of Web users. It has been promoted as a new and better way for large numbers of individuals to collaborate on tasks, without the rules and hierarchies of traditional organizations." Klingt nach Crowd Ebbing.... Ein interessantes Beispiel von Crowd Fail, dem Versagen der Schwarmintelligenz beschreibt übrigens Jaron Larnier auf edge.org. Neu in den Google-SERPs: Brotkrumen Für erhitzte SEO-Gemüter (aber andererseits gilt das für jedes Posting am offiziellen Google-Blog) sorgte kürzlich die Ankündigung des neuen Format "Breadcrumbs" in den Suchergebnissen: The new display provides valuable context and new navigation options. The changes are rolling out now and should be available globally in the next few days. Some web addresses help you understand the structure of the site and how the specific page fits into the site hierarchy. For example, consider a search for the biography of Vint Cerf (Google's Internet Evangelist). The URL for one result, "www.google.com/corporate/execs.html," shows that the page is located in a page about "execs," under "corporate," which is on the "google.com" site. This can provide valuable context when deciding whether to click on the result. Klingt unverständlich? Am Screenshot wird das ganze Ausmaß des Dramas sofort klar:

Klingt auf den ersten Blick gut, hat aber viel weniger mit Usability als mit Markt-Protektionismus zu tun, wie John On völlig zutreffend anmerkt: In the example Aaron provided, Google has replaced a very helpful, meaningful and rich URL with a much less relevant breadcrumb. But Google wants everyone to watch how those breadcrumbs help average web sites, because Google doesn't want you to look behind the curtain. [...] This URL removal is an anti-competitive practice that seeks to hinder the efforts of companies that re-sell Google's data, whether they be SEO research services or re-purposers (scrapers). It is the unique URL (and unique domain name) that enables everyone else to make money on the web. As long as every consumer has to go through Google to find a web page, Google has a chance to take a piece of the profits. Und warum macht das überhaupt einen Unterschied, wo die Seiten doch auf den SERPs verlinkt sind? Nun, dazu muss man sich vor Augen halten, dass Google in den letzten Monaten immer mehr Links durch Redirects ersetzt hat - in der Tat deutet die ganze Entwicklung stark drauf hin, dass in absehbarer Zeit keine Third Party Applikation mehr umfassende Einsicht in Googles Spielweise haben wird. Von Micro- und Mega-Bloggern

I don't think "mega-blogging" is actually a thing, I just made it up to make the title sound more dramatic. But if mega-blogging were a thing, you would do it with WordPress. Micro-blogging is a thing, ash a lot of people do it with Twitter. Von wem könnte dieses Zitat wohl stammen? (Es folgt eine Nachdenk-Leerzeile.) Genau - Matt Mullenweg hat sich Gedanken über Twitter vs. WordPress, oder genauer gesagt über Twitter neben WordPress gemacht. Auslöser war ein Statistik-Posting auf TechCrunch mit dem inhalts-erklärenden Titel Blogging Vs. Microblogging: Twitter's Global Growth Flattens, While WordPress' Picks Up. Vor einigen Monaten war ja mal die Rede davon, dass Micro-Blogging "normale" Weblogs mittelfristig verdrängen würden. Dabei handelte es sich aber, was schon damals klar ersichtlich war, um eine grobe Fehleinschätzung: die beiden Formaten leisten Unterschiedliches, ergänzen sich aber hervorragend. Und ohne "Mothership" lässt sich's im Social Web nun mal schwer navigieren. Matt spricht aber auch ein Thema an, das mir auch schon einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat: How tweets get imported into a blog is still an open question for me. I've seen lots of ways people have attempted it but when a blog becomes an activity stream it becomes a weak version of all the things it aggregates, less than the sum of its parts, because of the loss of context. Judiths Video der Woche Nach einer harten Woche in Social Media Land kann nur eines helfen - Katzencontent. Dieser ist so süß, dass Diabetikern vom Genuss abgeraten werden muss! Click here to view the embedded video. PS: Keine Sorge, der Katzencontent wird mir nieeeee ausgehen! Ritchies Video der Woche "This week in Startups" heißt der Video-Podcast von Jason Calacanis - letzte Woche waren Programmier-Guru Joel Spolsky und WordPress-Mastermind Matt Mullenweg zu Gast: absolut sehenswertes Interview für alle, die sich schon mal gefragt haben, wie das populärste CMS der Welt eigentlich entstanden ist.

Lesetipps der Woche

Über gutes, schönes und richtiges (=Conversion-freundliches) Copywriting ward schon viel berichtet - Justin Goffs Guestposting bei Shoemoney enthält wenig Bla-Bla und viel praktisch umsetzbares. Was sind die "wahren Gründe" für Googles Entscheidung, Chrome OS auf den Markt zu bringen? Verschwörungstheorien blühen, aber Vijay Pandurangans Spekulationen haben durchwegs Hand und Fuß, immerhin hat der sechs Jahre lang für Big G an einflussreicher Position gearbeitet. Twitter leidet an Besucherschwund, vermeldet Nielsen. Wie wir gelernt haben, sollte man Nielsen niemals glauben und immer noch ein zweites Mal hinsehen bzw. reinlesen. Schlechte Zeiten für Raucher. Zum Siebenhundertfantastillionstenmal. Wer raucht, altert schneller, stirb früher, stinkt und tötet seine Mitmenschen. Das hält die wenigsten vom Rauchen ab. Aber jetzt wird's wirklich ernst: Wer seinen Apple zum Passivrauchen zwingt, kann die Garantie auf sein Lieblingsfetischismusobjekt verlieren! Die Holzmedien lassen in ihrem Überlebenskampf nichts unversucht und kopieren jetzt die iTunes-Philosophie, um Zeitungsinhalte für Kohle an den User zu bringen . Das war's auch schon wieder für diese Woche - wir danken artig für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen uns - alle sieben Tage wieder - dass Sie unserer allwöchentlichen Rückblickerei auch weiterhin gewogen bleiben. Auf datenschmutz tut sich nächste Woche wieder einiges: zwei neue Gewinnspiele scharren in den Startlöchern, morgen gibt's ein Interview mit Loic le Meur zu Twitter. In diesem Sinne: schönen Restsonntag, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular. Copyright © 2008 This feed is for personal, non-commercial use only. The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint: )

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Sun, 29 Nov 2009 23:55:00 +0100 http://linzerschnitte.at/items/view/4486/blogistan-panoptikum-kw48-2009
Blogistan Panoptikum KW23 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2728/blogistan-panoptikum-kw23-2009

In Österreich beherrschte ein Thema die Blogwoche wie kein zweites: denn die Gründen des ÖIR schlug höchste Wellen bis zur FuZo-Titelstory und ist zugleich auch der Grund, weshalb dieses Panoptikum mit einem Tag Verspätung erscheint. Denn aus dem geplanten Softlaunch wurde nix – das überaus vitale Interesse der Community zwang den Vorstand zu raschem Handeln, welches unverzüglich fortgesetzt wird: am kommenden Woche lädt die Modul-Uni Wien zum Barcamp am Kahlenberg, wo wir eine Session über unsere bisherigen Erkenntnisse in punkto Selbst-Ethik halten werden. Aber nun – without much further ado – mit einem Kopfsprung mitten hinein in die Ereignisse der Woche!

Ignoriere jeden! Twitter auswerten und analysieren Mit Pip-Boy unterwegs in den Wastelands… Seesmic Desktop braucht keine Luft Jeremys Affiliate-Network Erfahrungen Twitter wird zur Infrastruktur Bing schlägt Yahoo König Content entthront Foto der Woche Video der Woche

Ignoriere jeden! Ruhe sein! Hugh Macleod von Gapingvoid hat sein erstes Buch veröffentlicht, es trägt den Titel Ignore Everybody: And 39 Other Keys to Creativity. Ich hab mir meines gerade vorbestellt – und bin gespannt auf die enthaltenen Cartoons: The first rule of business, is never sell something you love. Otherwise you may as well be selling your children. Twitter auswerten und analysieren Max hat beim Expertenforum (generische Namen mag ich!) gemeinsam mit Meral einen Vortrag über Twitter-Monitoring gehalten – die zugehörige Prezi sollte Brand-Strategen brennend interessieren: Mein Vortrag beschäftigte sich damit was man alles mit den Unmengen an Tweets, die sekündlich geschrieben werden, anfangen kann, bzw. wie man sie auswerten und analysieren kann und warum dass für Unternehmen wichtig ist. Mit Pip-Boy unterwegs in den Wastelands… Sind künftig nicht bloß Fallout-Spieler in postatomaren Nuklearwüsten. Engadget berichtet über ein flexibles OLED-Display, bezweifelt aber dessen Smoking-Tauglichkeit: The 4-inch organic electroluminescent display sports up to 1.67 million colors, QVGA (320 x 240) 100ppi resolution, and can be bent to a curvature radius of about 2 inches. Hopefully, this doesn’t become a must-have fashion accessory any time soon: while it’s perfectly appropriate attire for post-apocalyptic wastelands, we don’t know how well it’ll fly at the sorts of high society social events we normally frequent. Seesmic Desktop braucht keine Luft TechCrunch interviewte Seesmic-Gründer Loic LeMeur – und der charmante Leena Rao gelang es, Loic einige hochspannende News zu entlocken: According to Le Meur, Seesmic will soon be offering a browser based client. This offering is actually appealing, considering that Adobe’s AIR platform has some strange UI bugs and quirks and tends to use a good amount of resources on computers. And Seesmic will also launch an iPhone app, which is currently under wraps along with the web-based product. Jeremys Affiliate-Network Erfahrungen Jeremy Shoemaker schreibt schon lange über Affiliate Marketing – doch seit einem Monat betreibt er ein eigenes Affiliate-Network, und das erste Zwischen-Resümee ist absolut lesenswert; gelauncht wurde das ganze wegen des aktuellen Gratis-Kurses; bin schon neugierig, was sich der Meister da wieder hat einfallen lassen: Sure I hear you… your thinking “Why the hell would you pay people to sign up for a free course?” It’s a great question and I think when the dust settles around the shoemoneyx.com program I will write all about it, why I did what, and what exact effect it had. I do have a method to my madness but it’s not as many have guessed. We will see if it works but that is for another post Twitter wird zur Infrastruktur Der Regular Geek beleuchtet einen wichtigen Aspekt von Twitter – was als Online-Service begann, ist gerade dabei, sich zur fixen Netz-Infrastruktur zu wandeln: So, why is marketing and economy so important to Twitter becoming infrastructure? Without an economy building on top of Twitter data and functionality, Twitter would just be a toy. With people researching the data that is generated from Twitter, it becomes much more important. In order to monetize the system, they can sell the data, but monetization becomes much easier when you become ubiquitous. Da hat er recht – und mit dem steigenden Interesse an Echtzeit-Suchmöglichkeiten und den vielen Mash-Ups wird uns das Vögelchen wohl noch eine Weile erhalten bleiben! Bing schlägt Yahoo Schaut so aus, als hätte Bing in den USA einen überaus erfolgreichen Start hingelegt: TechCrunch berichtet, dass Microsofts neue Suchmaschine die bisherige Nummer zwei bereits überflügelt hat – jetzt stellt sich die Frage: Anfangsinteresse oder Dauertrend? The company’s analysis for Thursday finds that in the U.S. Bing overtook Yahoo to take second place on 16.28%, with Yahoo Search currently at 10.22%. For the sake of comparison: Google’s U.S. market share is pegged at 71.47%, and its worldwide share at a whopping 87.62% (vs. 5.62% for Bing and 5.13% for Yahoo). König Content entthront Inhalte seine ganz und gar nicht das wichtigste, sagt Viral Garden. Wer nicht aktiv an der Social Media Sphäre teilnimmt und auf seinen virtuellen Output aufmerksam mache, der ziehe mit guten Inhalten allein noch keine Besucher und vor allem keine diskutierenden Leser an: Every day I read hundreds of blog posts. And every day, I see dozens of truly GREAT posts that get no comments. Every day I see dozens of pretty good posts that get dozens of comments and have vibrant conversations. The difference? Most of the bloggers that write those pretty good posts are also pretty good about leaving their blog and interacting with people on OTHER sites. They comment on their reader’s blogs. They tweet their links on Twitter. They are ACTIVELY social with social media. Interessante These… ich würd mal ganz diplomatisch behaupten: beide Seiten der Medaille sind relevant. Nur, dass es gar keine Medaille ist, sondern ein mindestens 99seitiger Würfel
Foto der Woche Ich geb’s zu: die Entscheidung war unmöglich… sowohl der freifliegende Vogel (freihändig aufgenommen!), A direct path von eyesplash Mikul, als auch die liegende Wölfin im Züricher Zoo von Tambako the Jaguar finde ich sensationell:

Video der Woche Boote sind auch nur Menschen – und zwar ganz schön hinterhältige! Wer schon mal an einer rutschigen Reling gescheitert ist, wird den Schmerz der Protagonisten dieses Clips vollauf teilen können: Love Boat auf ATV.at Und das war’s auch schon mit dem dieswöchigen Panoptikum – danke für Ihre Aufmerksamkeit, bleiben Sie datenschmutz und dem ÖIR gewogen, vergessen Sie nicht darauf, sich selbst zu kontrollieren: dann wird alles gut und wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Mon, 08 Jun 2009 23:23:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2728/blogistan-panoptikum-kw23-2009
Blogistan Panoptikum KW20 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2731/blogistan-panoptikum-kw20-2009

An diesem Wochenende durfte ich meinen 10.000sten Twitterfollower (respektive mein 10kste Followeress) begrüßen – allerdings hat mir die Vorstellung von Simon Leungs neuem Follower-Kettenscript gleich mal 700 neue Tweeping Friends auf einen Schlag gebracht – ich war zuerst äußerst skeptisch, aber die Idee ist in der Tat schwer genial: Einfach zum Ende der Seite scrollen, das Formular ausfüllen und auf “Tweet Now” klicken. Account-Daten werden keine gespeichert, aber jeder User erhält eine persönliche Landingpage, und selbige ein wenig zu promoten, kann nicht schaden. Mehr muss man nicht machen, außer natürlich gegebenenfalls vorher Auto-Follow auf Tweetlater auf “Vet Followers” umstellen… denn wer schnell auf den Zug aufspringt, kann ordentlich profitieren, aber in einem Monat funktioniert dieses “Twitter Ponzi Scheme” nicht mehr… die ersten, die’s benutzt habe, nennt man dann später Twittergurus und fragt sich, warum sie so viele Followers bekommen haben. Und weil ich zum Thema Follower-Aufbau auf Twitter derzeit mehrere Anfraqen pro Tag bekomme, gibt’s Anfang nächster Woche ein kleines Special zum Thema Re-Follow Services und Co. Und nun zu meinen übrigen Highlights aus den vergangenen sieben Tag:

Nicht nur tweeten, auch bloggen What goes around comes around Wer verdient wie viel an einer Milliarde verkaufter iPhone-Applikationen? Twitter um etwa 1935 herum Der Personensuchmaschine Herr werden Der Push-Up BH mit Auto-Follow SEO-News der Woche

Die Beschreibung der Description

Video der Woche

Nicht nur tweeten, auch bloggen Es gibt vermutlich noch mehr gute Gründe, warum man sich keinesfalls ganz auf Twitter stürzen sollte – Future Buzz hat 19 besonders stichhaltige zusammengetragen. Denn wer ernsthaft eine längerfristige Netz-Präsenz plant, kommt nun mal an einem eigenen Hub (und nur über den hat man die volle Kontrolle) nicht herum. Tag: Volle Zustimmung! These are all just tools to share content and ideas, no more, no less. You need a cohesive strategy for all of them to drive conversions in one spot. A blog is the perfect place for that if you want focused attention and to build an interested community. What if any one network you don’t control falls out of favor or changes the rules? At the end of the day, self-hosted blog owners control the vertical and the horizontal, whereas on Twitter or any external network you’re at the whim of someone else. Wann ist ein Desktop sozial? Keine Panik, ich fange jetzt nicht mit Nachhaltigkeit und CO2-Fußabdrücken an – Anlass für diese Überschrift ist vielmehr eine äußerst lesenswerte Review verschiedener Social Desktop Clients auf Guruvan – denn wie überdurchschnittlich gut informierte Nerds längst wissen, sind/waren Twitter-Clients bloß die Spitze des Eisbergs, und die kurze Ära der Widgets scheint vorbei, denn das Web 2.0 erobert immer mehr Platz am Desktop: kein Wunder, denn schließlich unterstützen die neuen Client-Generationen nicht nur mehrere Networks, sondern sogar multiple User auf ebendiesen. Besonders avanciert und flexibel wahlweise als Browser- oder lokale Adobe-Air-Applikation nutzbar scheint PeopleBrowsr: The number of networks I can access is unparalleled. Not only does it have access to all that Sobees does, but Digg, LinkedIn, Myspace, identi.ca, Photobucket, and Plaxo too! And Peoplebrowsr has its own network, that allows you to share groups and view someone’s entire known social graph. You can publicly tag people. PeopleBrowsr supports multiple user accounts (simultaneously) on several networks, and has search and geo-location features I’ve only just begun to explore. And if this is all too complicated for you get wrap your brain around at first you can use PeopleBrowsr in “Lite” mode, and just have one of the top Twitter clients. The search functionality and groups make PeopleBrowsr Lite even more powerful than Tweetdeck. What goes around comes around “Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus,” lautet das deutschsprachige Äquivalent dieses Spruchs, oder in der christlichen Negationsform: “Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.” Simpel eigentlich, aber erzählen Sie das mal einem General, der gerade mit seinen neuen Waffen spielen darf. Ich finde, dass Big Ant International den “Gold Pencil for Design” für ihre aktuelle Anti-Kriegs-Kampagne in der Kategorie “Public Service Poster” gewonnen haben. Auf The Inspiration Room sind alle Sujets online: die Plakate im extremen Breitformat entfalten ihre Botschaft erst, wenn sie um eine runde Säule geschlungen werden und sich die Katze sozusagen in den Schwanz beißt – schauen Sie sich das an! Wer verdient wie viel an einer Milliarde verkaufter iPhone-Applikationen? Der Applikationsmarkt für Handys gilt immer noch als Hoffnungsträger einer ganzen Branche – und vor wenigen Tagen gab Apple die Installation der einmilliardsten iPhone Applikation bekannt. Klingt beeindruckend, oder? Aber Stan Schroeder hat für TechCrunch den Entmystifizierungs-Rechenstift ausgepackt und kommt zu einem vergleichsweise ernüchternden Ergebnis in punkto Gewinn für Apple Anywhere between $20 and $45 million; when you count in LSVP’s approximation that the ratio of free to paid apps, is somewhere between 1:15 and 1:40, and O’Reilly’s estimate that the mean price for paid apps is $2.65. Multiply these numbers and you get revenue of $70-$160 million; Apple’s 30%, which is how much they get from each sold application puts their chunk of the cake at $20-45 million. Der Autor kommt zu den Schluss, dass Apple eben doch immer noch primär eine Hardware-Company sei, der Applikationsmarkt aber einen wichtiger Treiber für den Absatz der Geräte darstelle. Also wieder mal das alte Spiel der der Umwegrentabilität… irgendwie will die Aufmerksamkeitsökonomie auf breiter Basis nicht so richtig in die Gänge kommen, zumindest wenn man genauer hinschaut… Twitter um etwa 1935 herum Charlie Grover hat einen Beitrag aus “Modern Mechanix” eingescannt, der im August 1935 erschien. Leider sind alle Rechte am Bild reserviert – ich find’s ja mehr als skurril, dass man sich traut, ein Copyright-Zeichen unter einen Scan aus einer Zeitschrift zu setzen, aber wie auch immer: Twitter robot from 1935 muss man gesehen haben! [via @dudeman718] Der Personensuchmaschine Herr werden Über Aim.at bin ich auf einen interessanten Artikel der ARGEn Datenschützer gestoßen. Wer sich von 123people, Yassni und Co. aufs reputations-technische Glatteis geführt sieht, findet hier eine Standard-Unterlassungserklärung, die bei weiter Verbreitung das Business-Modell der Personensucher gefährden könnte. Die klingt ungefähr so: Ich habe festgestellt, dass Sie meinen Namen ….. dazu verwenden, auf ihrer Webseite zu meiner Person zutreffende und nicht zutreffende Informationen zusammen zu stellen. Diese Zusammenstellung teilweise richtiger, teilweise fehlerhafter Informationen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Ich sehe meine Persönlichkeitsrechte und meine Kreditwürdigkeit dadurch beeinträchtigt. Sie werden daher aufgefordert, ab sofort keine derartigen Zusammenstellungen mehr durchzuführen, zu verbreiten, zu veröffentlichen und eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben. Der Push-Up BH mit Auto-Follow Oder besser gesagt Autopilot. Große Dankbarkeit gegenüber Gizmodo: Wann hat man als Tech- und Marketing-Blogger denn sonst schon Gelegenheit, über Brüste und deren Idealzustand vor dem Geschlechtsverkehr zu schreiben? Ein Traum wird war, glauben die Macher: denn die Frau zum geilen, hemmungslosen Tier wird in Stimmung kommt – festzumachen an der Körpertemperatur – dann beginnt der integrierte Memory-Foam seine schmutzige Täuschungsarbeit zu verrichten und täuscht ad hoc Pamela Anderson Dimensionen vor. Nein, ich hab mir das echt nicht ausgedacht: The integrated memory foam bra reshapes under the influence of heat to enhance cleavage, making a woman more desirable when she’d like to be desirable. Or, you know, when she’s just a little sweaty. Tja, damit taugt der BH mit Eigenleben wohl höchstens für Golferinnen… besonders lustig stelle ich mir diese Unterwäsche aber in Situationen vor, in denen sich die Körperwärme nicht direkt aus Geilheit, sondern eher aus anderen Gründen erhöht: irgendwie kommt das ganze Konzept einfach nicht so richtig durchdacht vor. SEO-News der Woche Sehr sympathisch finde ich die neue gelaunchte Video-Metasuche von Adrian Meyer und Marcel Wengel, und das liegt – ich will hier gar nicht unnötig verkomplizieren – am Namen: der ViFrog klappert alle Plattformen abn, bis zum Beta-Launch Ende Mai gibt’s eine Preview auf SEO-Handbuch.de. Two thumbs up fürs Logo! Die Beschreibung der Description Der SEO-Evangelist leuchtet alle dunklen Winkel des Description-Tags aus: Als vor Jahren meta-tags unter Insidern noch als Geheimwaffe bei der Suchmaschinenoptimierung galten und dem daraus resultierenden Missbrauch, wurde es plötzlich ruhig um sie, nachdem die Suchmaschinen sie nun auch nicht mehr mit ins Ranking einbeziehen. Sicherlich spielen meta-tags heutzutage keine Rolle mehr bei der Platzierung einer Website in den Suchergebnissen, dennoch sind einige von ihnen nachwievor noch ein sinnvoller Bestandteil der OnSO (OnSite Optimization), die auch dabei helfen können mehr Besucher auf eine Internetpräsenz zu bekommen. Guter Punkt – und wer immer schon mal wissen wollte, warum eigentlich noodp in seinem WP-Header steht, sollte das Posting unbedingt lesen
Und sonst? Nix interessantes die Woche… war irgendwie recht ruhig im SEO-Haifischbecken, was wohl nur daran liegen könnte, dass alle üblichen Verdächtigen momentan mit Twitter beschäftigt sind und die Keywords sozusagen nackt und ungeschützt rumliegen! Video der Woche Shane Dawson hat das Gewicht der Welt auf seine Schultern genommen und getan, was noch keinem vor ihm gelungen ist: der populäre Video-Podcast hat das beste Sexvideo auf Youtube ever aufgenommen. Ich hab’s gerade von Linzerschnitte geschickt bekommen und verstehe jetzt endlich, wie die Sache mit den Donuts und den Bananen und den Bienen und den Blumen und dem vorehelichen Fickverbot wirklich funktioniert! Shane’s Aufruf zum Einsenden von Video-Antworten blieb ebenfalls alles andere als unbeantwortet: 252 Youtuber legen für ein weltweites Publikum ihre ersten Quests zur Erlangung des geheimen Wissens über die wahre Funktion von Penis und Vagina offen dar und ersparen zukünftig allen Eltern dieser Welt peinliche Aufklärungsgespräche: Click here to view the embedded video. Und das war’s auch schon wieder mit dem aktuellen Wochenrückblick – nächste Woche gibt’s die angekündigten Twitter-Tipps, außerdem stehen zwei Interview-Videos von der Identitat09 am Redaktionsplan. Danke für Ihre Whuffies, wir lesen uns am Montag! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 17 May 2009 22:35:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2731/blogistan-panoptikum-kw20-2009
Blogistan Panoptikum KW19 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2732/blogistan-panoptikum-kw19-2009

Am Freitag war ich mit Judith in der ATV-Küche mixend und filmend tätig – die ersten Rohaufnahmen für unsere Cocktail-Serie, eine Koproduktion von ATV, datenschmutz und cocktail-blog.com, sind Kasten. Oder besser gesagt auf Solid State… watch out for Daiquiri Madness, demnächst mehr dazu. Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche wieder mal, wie Pete zu sagen pflegt, “viel gelacht, viel geweint, viel gelernt”. Trotz aller Social Media Schnickschnackerein können auch Diskussionen auf den guten alten Mailingliste ganz schön hitzig werden. Und wie auf Twitter kann man Personen unfollowen, allerdings nur allen auf einmal (”Bitte nehmt mich von der Liste! Diese Spamflut! Mami, ich muss Bäuerchen machen.”) oder sie sogar blocken (if sender = datenschmutz -> move to trash). Tja, “new media contains old media” – da hätte Mac schon recht.

Die Grünen deklarieren sich 3 Worte für König Content Scoopler sucht in Echtzeit 5x Twitterforschung Zeit managen wie ein Profi SEO News der Woche

Nicht nur Käse schimmelt Sei kein Domainer Der Focus rankt

Video der Woche

Die Grünen deklarieren sich Ich bin Vorwählerin, weil ich an Märchen und Heilsversprechungen glaube Ich bin Vorwählerin, weil ich die linken Fundis bei den Grünen loswerden möchte Ich bin Vorwähler, weil ich den ganzen Tag vorm Internet sitze und keine Freunde habe Ich bin Vorwähler, weil ich von der ÖVP dafür bezahlt werde Diese und ähnliche Sprüche wurden innerhalb eines verdächtig kurzen Zeitraums in Max’ Bannergenerator eingetippt. Mit dem kann man personalisierte Banner erstellen, um Support für die Aktion Grüne Vorwahlen kundzutun. Die ganze Sache hat eine längere Vorgeschichte: im Gegensatz zu allen anderen Parteien erlauben die Grünen “Unterstützern” bei der Erstellung der Kandidatenlisten mitzustimmen, ohne aber Parteimitglied zu sein. Helge und einige weitere unzufriedene potentiell-Grün-Wähler nutzten diesen Passus auf smarte Weise aus und riefen besagte Vorwahlen ins Leben, mehr zu diesem Stück partizipative Demokratie gibt’s bei Helge nachzulesen. Und jetzt kommt der Hammer: die obenstehenden Banner haben sich die Grünen, die mittlerweile wohl ebenso viel Angst vorm Internet zu haben scheinen wie der ORF Programmdirektor, selbst gebastelt! Ich sag nur: a) Eisenhintern. b) Don’t mess with Karli’s toys!
3 Worte für König Content Clear – Concise – Compelling. Das empfiehlt zumindest der Copyblogger: Writing for the web is a minimalist affair. Your words, sentences and paragraphs are short. Precise. Lean. Tight. Web writing trades in sheering off useless words. Cutting flabby paragraphs… Even shedding entire pages. Think that’s harsh? Jakob Nielson recommends you cut up to half of the words for every print page you plan to put on the web. Ich bin ja kein großer Nielsen-Fan – aber die grausame Wahrheit ist: man muss den persönlichen Trade-Off finden. Ich zum Beispiel schreib nicht immer nur für meine Leser (pardon), sondern auch für mich, weil ich gerne mit Sprache rumspiele. Das macht manche Sätze komplizierter und missverständlicher als nötig… aber wenn ich keinen Spaß am Schreiben hätte, dann gäb’s dieses Blog überhaupt nicht. Insofern muss man, da Schreiben nun mal eine der Haupttätigkeiten jedes Bloggers ist (wenn auch bei weitem nicht die einzige), einen persönlichen Mittelweg finden. Und ganz ehrlich: wenn sich alle an clear-concise-compelling hielten, dann wären einige meiner Lieblingsblogs mit einem Schlag nur mehr halb so lesenswert. Wie sehen Sie das? Scoopler sucht in Echtzeit Während sich altgediente SEOs über die mittlerweile doch schon recht raschen Index-Update-Zeiten von Google freuen, wächst und gedeiht derweilen anderswo die Echtzeit-Suche – Scoopler etwa verwirft die Idee eines starren Index völlig und präsentiert aktuelle Ergebnisse aus mehreren Quellen als Live-Stream: Scoopler is indexing live streams from Twitter (Twitter reviews), Digg (Digg reviews), Delicious (Delicious reviews), Flickr (Flickr reviews) and Identica in real-time, and not only that; it’s also indexing links, videos and photos from these data sources, which is similar to what Twitter has been planning to do. As a result, Scoopler doesn’t feel so much as a search engine, more like a news site with a constant stream of live updates in the middle (paused when you mouseover, a nice touch), list of hot topics on the left, and most popular results on the right. Details zum neuen Suchservice kennt Mashable – Reviewer Stan Schroeder freut sich einerseits über die elegant aufbereiteten Ergebnisse und die integrierte Relevanzwertung, hält diese jedoch für verbesserungswürdig: im Fall von Twitter etwa berücksichtigt Scoopler nur den nackten retweet-Rank, lässt sich also mit anderen Worten sehr leicht manipulieren. 5x Twitterforschung Mashable hat eine Reihe von Statistik-Tools für Twitter zusammengetragen und spricht relativ hochtrabend von “Research Tools”: Fortunately, there are several tools out there that can help analyze Twitter data, understand user behavior, and graph it for analysis and presenting to others. Today, we’ve picked out five great tools to get you started. Die meisten kennt man als 140-Zeichen-Junkie ohnehin schon, aber zumindest die hübschen Xefer Charts waren neue für mich. Zeit managen wie ein Profi Wir arbeiten an der großen Zerstreuungs- und Ablenkungsmaschine Computer, was so manches Problemchen mit sich bring. Lifehack hat vier Tipps für außergewöhnlich gestresste Mitarbeiter. E-Mails nur zu bestimmten Zeitpunkten checken und so – Prokrastinierer sollten mittlerweile ohnehin wissen, dass sämtliche Alert-Pop-Ups ihre natürlichen Feinde sind, die es zu deaktivieren gilt. Hilariös fand ich allerdings diesen Satz: In times past, when training budgets were somewhat normal the solution was easy. Sign up for a class in New Jersey, make sure that the boss is involved in the planning, offer a one page post-course “summary,” and email a thank-you for the life-changing opportunity. Tja… vom Angestellten 2.0 wird eben erwartet, dass er sich selbst fortbildet. Da kann man sich doch auch gleich selbständig machen! SEO News der Woche Bottom Feeder können sogar bei Xing ein paar Backlinks abgreifen (als ich dort noch ein Profil hatte, war die About-Seite quasi ein vollgestopftes Kontext-Link-Directory). Mehr als PR1-2 wird’s zwar nicht, aber einem Free-Account schaut man bekanntlich nur dann ins Maul, wenn mal das Kind im Brunnen liegt. Oder so. Yannick hat da sicherlich andere Tricks an Lager – er startet gerade mit seiner neugegründeten Agentur

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Mon, 11 May 2009 00:03:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2732/blogistan-panoptikum-kw19-2009
Blogistan Panoptikum KW18 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2733/blogistan-panoptikum-kw18-2009

In der vergangenen Woche habe ich weniger RSS-Meldungen gelesen als üblich, weniger Tweets geschrieben, kaum Status-Updates an Facebook geschickt und meine Nase stattdessen in FTP-Clients, Text-Editoren und dergleichen gesteckt. Ziemlich tief sogar – das Resultat dieser exegetischen ASCII-Tätigkeiten nennt sich noxed 3.3 und fungiert bis zur nächsten Design-Ablöse als mein neues Template für datenschmutz und datadirt. Überaschender- und schockierender weise hat sich allerdings die Erde trotz mehrerer Server-Downtimes weitergedreht und mit ihr auch die Blogosphäre. Mit anderen Worten: rückblickend betrachtet gab es News!

5x Brand-Kontrolle Events mit Social Media Tools planen Mit der ÖBB preiswert in die Zukunft Die verrücktesten Short-Url Services Was tut sich bei Twitter? SEO-News der Woche Video der Woche: Firepit Hunt

5x Brand-Kontrolle Nein, hier geht’s nicht um die Feuerwehr, sondern um den Brääänd. Also die Marke, in diesem konkreter um die Eigenmarke. Dan Schawbel, eine Kapazität auf dem Gebiet des Personal Branding (früher auch als “strategische Eitelkeit” bzw. “Rampensau-Faktor” bekannt), hat auf Mashable einen Gastartikel mit 5 Instant-Tipps zur Fundamentlegung des persönlichen Internet-Königreichs veröffentlicht. Am besten gefällt mir Tipp Nr. 4 in seiner geradlinigen Eindeutigkeit: “Have a reputation management strategy”: Do you have a system in place where you’re reacting to comments in a specific way? For instance, if someone tweets something negative associated with your brand, how are you responding? Depending on what is said, it might be wise or foolish to respond back. If someone says something positive, I think you should at least say “thank you” and if you’re lucky, you might even get an endorsement out of it. Events mit Social Media Tools planen Mashable for Dummies, aber durchaus im positiven Sinn: welche Schritte muss ich beachten, wenn ich einen Veranstaltung mit Social Media Tools und Strategien planen bewerben möchte? Und welche Werkzeuge eigenen sich? Ben Parr hat die Antworten: Events, whether they are a local tweetup, a championship game or the world’s largest conference, can be notoriously difficult to plan, promote, and execute. But the end result can be amazing, and that is why we plan them in the first place. Da stehen vor allem für Newbies ein paar gute Tipps drin – dass Facebook mittlerweile E-Mail und SMS als beliebtestes Event-Promotion-Tool abgelöst hat, seh ich in meinem Umfeld jedenfalls sehr deutlich! Mit der ÖBB preiswert in die Zukunft Max’ Inhaltsanalyse einer aktuellen ÖBB-Anzeige in der Kronenzeitung bringt wohl jeden regelmäßigen Bahnfahrer zum Schmunzeln: Die ÖBB braucht für die Strecke Wien-Salzburg mit ihrem Vorzeigeprodukt “Railjet” 2 Stunden, 38 Minuten. Die Deutsche Bahn braucht für die vergleichbare Strecke Berlin-Hamburg 1 Stunde, 36 Minuten! Die Deutsche Bahn ist auf der gleichen Streckenlänge um eine Stunde schneller! Tja, Max versteht halt nicht, dass visionäre österreichische Politiker in Zeiten einer schwächelnden Auto-Industrie nach immer neuen Wegen suchen, potentielle Kunden vom Bahnfahren abzuhalten!
Die verrücktesten Short-Url Services Genug von bit.ly und Co.? Dann wird’s möglicherweise Zeit für ein wenig Abwechslung: wie wär’s denn mit den kürzest möglichen Short-URLs überhaupt? Uni-Code und tinyarro.ws machen’s möglich, aber ob sich jemand traut, auf eine Adresse zu klicken, die aus einem Pfeil und einem eigenartigen Zeichen besteht, ist eine andere Frage. Dann vielleicht doch lieber eine baconized Adresse? Bacn.me is a public service from the folks at Bacn.com. We love bacon so much we just had to bring you a way to share the love too. Sie sind Veganer und mögen romantische Literatur? Dann auf zu Dickensurl.com! Die resultierenden Links bestehen aus Charles Dickens Zitaten und sind nicht wirklich kurz, aber äußerst abschreckend. Aber auch wer die kurze Version verwendet, kommt am Zitat nicht vorbei… mein aktueller Favorit ist jedenfalls qurl.cc: kein Funfaktor, aber schnell, laufend erweitert und äußerst SEO-freundlich. Was tut sich bei Twitter? Twitseeker tut sich – hervor, und zwar ganz gewaltig. Der äußerst praktische Service vereinfach das Auffinden thematisch verwandter Personen ungemein. Besonders angetan hat’s mir die “Advanced Search”: hier kann man sowohl nach Boole’schon Wortkombis als auch nach geographischer Entfernung forschen. Twitseeker durchstöbert dazu wahlweise Tweets oder Profile, und das beste kommt zum Schluss: bis zu 50 Tweepern kann man bequem mit einem Mausklick nach Passworteingabe folgen. Immer brav das 20%-Limit beachten (man sollte maximal 20% mehr Leuten followen, als einem selber folgen) und die maximal 100 Requests pro Stunde beachten, dann kann eigentlich nix mehr schief gehen:

Aber auch beim Originator selbst gibt’s News: letzte Woche wurde das Interface um zwei neue Features ergänzt: in der rechten Seitenleiste finden sich nun Suchbox sowie die aktuellen “trending topics”, die man auf Wunsch aber auch ausblenden kann. Für eher visuelle Typen hab ich von Max einen guten Tipp bekommen: VisibleTweets.com gehört definitiv zu den stylisheren Vertretern der “Twitterwall”-Zunft: nach Eingabe eines oder mehrere Tags bietet das Script drei verschiedene Visualisierungen, die gerade recht kommen – denn die Live-Twitter-Walls werden als Veranstaltungs-Gadget immer populärer. Ebenfalls zum Einsatz wird das Tool am 5. Mai bei der 2. Digitalks-Auflage zum Thema Twitter und Co. kommen – eine ausgiebige Link-Nachlese der diversen Tools und Mash-Ups, die beim April-Termin vorgestellt wurden, hat Luca zusammengestellt. Ich hab am kommenden Dienstag ebenfalls wieder die Ehre und das Vergnügen, im Wiener Museumsquartier ein bisschen aus dem Twitter-Marketing Nähkästchen zu plaudern. Und wer sich schon mal die Frage gestellt hat, ob man denn auch irl twittern kann, dem sei dieses College Humor Video ans 140-Schläge-Pro-Tweet-Herz gelegt:

Watch Real Life Twitter and more funny videos on CollegeHumor

SEO-News der Woche Keine Woche ohne neue SEO-Domain-Verkaufsnews: diesmal ging seo24.de über den Ladentisch, immerhin für 1.500 Euros. Gratis gibt’s dafür einen anonymen Redirect! Teurer zu stehen kommen manchen Webmaster da schon eingehende links, aber was eingeht, muss irgendwo anders bekanntlich auch ausgehen. “Halb so wild,” meint SEO-United.de, und da kann ich nur zustimmen: Als Fazit bleibt festzuhalten, dass ausgehende Links derzeit keinen ernst zu nehmenden Einfluss auf das Ranking haben. Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass Google bald aktiv gegensteuert. Wenn man in der Lage ist, wirkliche Empfehlungen von gefakten Links zu erkennen, wird Google dieses auch tun. Bis dahin werden Webmaster wohl weiterhin nichts zu verschenken haben bzw. Mitbewerber nicht unterstützen… Das SEO-Handbuch berichtet über einen interessanten Domain-Verkauf: Ma.tt bzw. WordPress hat WP.com vom Vorbesitzer Yahoo übernommen, der Preis ist nicht bekannt. Und dann war da noch die neue Suchmaschine, die Stephen Wolfram von Wolfram Research vor kurzem vorgestellt hat. Natürlich geht’s wieder mal um Semantik, das Konzept erklärt der Meister in einem fast zweistündigen Video. Spannender wird’s allerdings, wenn man WolframAlpha dann auch tatsächlich benutzen kann: derzeit steht da nämlich noch “Launching May 2009.”. Video der Woche: Firepit Hunt Die Ästhetik von Skate-Videos gehorcht bewusster in Abgrenzung zur filmischen Mainstream-Stilistik einem durchwegs stringenten Stilkanon, der gewiss ein taugliches Doktoratsthema für Filmwissenschaftler abgäbe. Dass es auch ziemlich anders geht, zeigen die Fibro Twins in ihrem Musikvideo zu Ian Naismith’ “Fire Pit Hunt”: Ian Naismith is an experimental ethnoambient composer based in Florida. His music is an amalgam of acoustic ethnic, world electric, ambient, progressive rock, and jazz fusion wrapped within a fourth world vibe. You can visit his website and purchase his deliciously unique music at ethnoambient.com/.

Ach ja, noch ein kurzes: technisch nicht ganz so ausgefeilt, aber inhaltlich umso überzeugender: es gibt sie nämlich doch, die Bremer Stadtmusikanten! Behold: “Rat on a cat on a dog, crossing the street”:

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende des Wochenrückblicks angelangt – danke für Ihre Aufmerksamkeit respektive Whuffies! An Feedback zum neuen Blogdesign bin ich natürlich sehr interessiert, nähere Details zu einigen der Tools und Plug-Ins, die ich verwendet habe, folgen nächste Woche – und das angekündigte Video mit Hannes Swoboda ebenfalls. In diesem Sinne: einen wunderschönen Restsonntag, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 03 May 2009 20:31:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2733/blogistan-panoptikum-kw18-2009
Blogistan Panoptikum KW17 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2734/blogistan-panoptikum-kw17-2009

Wenn man nichts zu lachen hat, dann sollte man die Titanic zur Hand nehmen – die aktuelle Ausgabe wartet schon wieder mit ein paar großartigen Highlights auf: etwa Grill-Anzünderpapier mit Knitter-Look (man spart sich so das aufwendige Zerknittern) und die wie immer legendäre Rubrik “Humorkritik” mit einer Rezensionen der turkmenischen Realsatire “Ruhnama”, verfasst von einem ehemaligen und wohl ziemlich korrupten Staatsoberhaupt: “Der Turkmene bringt Turkmenistan Größe, denn erst ist Turkmene.” Bei solch bestechend klaren Worten fühlt man sich schnell mal an den FPÖ-Wahlkampf erinnert… und damit wären wir auch schon wieder mitten im Thema dieses blogistanischen Panoptikums.

Das A-Team ist wieder ein Einsatz Tanz den Unternehmer-Boogie! FlickR erkennt dein Antlitz Wie schreibt man perfekte Twitter-Headlines? Von 60 auf Null

helgevsdatadirt: Der den Papierwolf pflanzt

SEO-News der Woche

So kommt man zu den “bösen” Link Alte Geschichten aufwärmen Im Gespräch mit Heiner

Videos der Woche: keine Glühbirnen mehr Video der Woche: da capo

Das A-Team ist wieder ein Einsatz Nein, leider wird die beste aller cheesy-Actionserien nicht fortgesetzt, Max hat bloß frappierende Ähnlichkeit entdeckt. Denn dieser Tage tauchte das Wahlplakat der SPÖ für die Europawahlen auf, und in der Tat, der Captain und seine Männer sind wieder im Einsatz: Ten years ago / In 1972, a crack commando unit was sent to prison by a military court for a crime they didn’t commit. These men promptly escaped from a maximum security stockade to the Los Angeles underground. Today, still wanted by the government, they survive as soldiers of fortune. If you have a problem, if no one else can help, and if you can find them, maybe you can hire… The A-Team.

Na das ist doch eine Latte sympathischer als der Kampfpathos der Grünen… Tanz den Unternehmer-Boogie! Microsoft lädt zum Entreprenuership Forum 2009 – Jungunternehmer mit Hang zu innovativen Business-Modellen am 7. Mai, welche Organisationen und Institutionen in Österreich Gründer unterstützen: Ein heißes Thema in der europäischen Diskussion sind Zukunftsthemen wie Gesundheit, Transport und Umwelt, deren Problemstellungen gelöst werden sollen. Sie haben es in der Hand! JungunternehmerInnen mit hohem Potential sollen verstärkt gefördert werden, lokale Innovationscluster und Inkubationszonen verbreitet werden. Das Interesse von Investoren wird erhöht. Um 10:45 beginnt der Check-In, bis zur abschließenden Podiumsdiskussion stehen diverse Vorträge und das Finale des MS-Innovation Awards am Programm. Austragungsort dieses freundschaftlichen Unternehmer-Derbys ist das Euro Plaza Conference Center (Am Europlatz 2, 1120 Wien) – die Teilnahme ist nur gratis, so wie ich Microsoft kenne, muss kein Teilnehmer verhungern Registrierten kann man sich auf der offiziellen Homepage. FlickR erkennt dein Antlitz PolarRose hilft ab sofort FlickR’s Gesichtserkennungsleistung auf die Sprünge, wie die Blogpiloten berichten: Bislang ist das Ganze noch etwas umständlich: PolarRose gleicht Facebook- und Flickr-Kontakte ab, findet auf Flickr Fotos der Facebook-Freunde und markiert sie mit dem entsprechenden Namen auf Flickr. (Grund hierfür ist offenbar ein Detail in den Nutzungsbedingungen der Facebook-Schnittstelle.) Wir können aber wohl davon ausgehen, dass die Integration beider Dienste schon sehr bald runder laufen wird. Mit anderen Worten: die Doppelexistenz für die wüsten Partyfotos hat ausgedient. Nicht auszudenken, wie viele scheinbar anständige Finanzkontrolleure in Zukunft ihren Job verlieren werden, wenn sich vollautomatisiert rausstellt, dass Herbert Himmelfreundpointner in seiner Freizeit als Rosanne die Stripperin unterwegs ist! Wie schreibt man perfekte Twitter-Headlines? Der Coypblogger setzt sich mit einer Frage auseinander, die dieser Tage wohl zahlreiche Gemüter beschäftigt: wie formuliert man Tweet-Headlines so, dass möglichst viele Leser auf die Links klicken? Und kann man bei 140 Headlines überhaupt von einer Überschrift sprechen? Diesen Beitrag sollte sich kein Microblogger entgehen lassen: But unlike the anonymous free-for-all that is Digg, Twitter is a bit different. Your followers may retweet based on a headline alone, but only because they trust you. Your past performance and editorial judgment in selecting (and producing) quality content is what leads to that trust. Von 60 auf Null Was macht man in Krisen- und Veränderungssituationen? Unter anderem Seth Godins Blog lesen. Und vor allem seine Ratschläge ernst nehmen: Prediction: The effort required to outsource a task involving the manipulation of data of any kind will continue to decrease until it will be faster and cheaper to outsource just about anything than it will be to use in-house talent. What will you do today to ensure your prosperity when that happens?

helgevsdatadirt: Der den Papierwolf pflanzt

Zur Erklärung: the feud is on! Bis zum ersten Videobeitrag auf 4SAT wird’s noch ein Weilchen dauern, aber via Twitter befetzen dieser selbsternannte Usability-Experte uns schon ein paar Tage. Der Mann hat einfach keine Ahnung vom Social Web, und weil das nicht nur einmal, sondern öfter gesagt werden muss, gibt’s ab sofort (ab und an) diese neue Rubrik im Panoptikum. Herr Helge, ich muss Ihnen entschieden widersprechen: Herr Armin Wolf ist zwar mit Frau Euke Frank verheiratet, und solche Medienprofi-Lebenspartnerschaften bieten zwar zweifellos jede Menge Anlässe, um beim Re-Tweeten das zwischenmenschliche mit dem Nützlichen zu verbinden, denn in der ZIB kann man schlecht eine Frauenzeitschrift in die Kamera halten. Aber mit E-Media haben Sie ja nun endlich das passende Papiermedium zur Verbreitung ihrer kolumnistischen Halbwahrheiten gefunden, daher verstehe ich durchaus ihre Freude. Ich habe übrigens bei dieser Zeitschrift schon gekündigt, als Sie noch nicht mal wussten, was ein Weblog ist. Aber zurück zum “Armin, der mit dem Wolf twittert”, wie sie in zielgruppengerechter Blumensprache so schön formulierten. Der mache alles richtig, weil er auf Augenhöhe twittere – ja wo denn sonst? Schreiben Sie ihre Microblogging-Einträge vielleicht mit den Füßen? (Das war jetzt eine rhetorische Frage.) Sie “alter Twitterer” beobachten ja bekanntlich “denn aktuellen Medienrummel samt Promi-Twitterern natürlich skeptisch”, aber auch nur deshalb, weil Sie selber gern einer wären. Aber nun – grausames Schicksal – erkennen müssen, dass selbst ein exzellentes Geek-Network nicht gegen ein paar Minuten Airtime pro Tag ankomme. Ich empfehle Ihnen: suchen Sie sich eine hübsche junge Dame für Ihr Avatar-Bild, Ihre mickrige Followerschar wär ja sogar meinem RSS-Feed peinlich! SEO-News der Woche Die Internetkapitäne präsentieren ihren ersten (und imho ziemlich gelungenen) SEO-Comic mit dem Titel “Neulich in der Agentur”, Prometeo leidet unter dem schönen Wetter und corp:nu erzählt vom Verkauf der SEO.info Domain – angeblich um 17.000 Euro. Weiß der Geier, warum jemand soviel Kohle ausgibt, um die Seite dann bei Sedo zu listen… So kommt man zu den “bösen” Link Lasset und niemals vergessen: es sind nicht Webmaster, die für Penalties sorgen, sondern böse Links. Satanische Webverweise, beseelt von ungutem Blackhat-Geist. Wer schnell mal eine Google-Bombe zünden will oder sich generell von der dunklen Seite der Ohnmacht angezogen fühlt, findet beim Bösen SEO eine kleine Schritt-für-Schritt Anleitung, die sich vor allem durch Links zu einigen relativ exotischen Spammer-Tools auszeichnet. Da lob ich mir doch den Fast Blogfinder – denn automatisierte Massen-Linkabwürfe bringen schon längst keine Webseite mehr nach vorne. Trotzdem würden mich Praxis-Erfahrungen mit Xrumer interessieren… Meinungen? Ähnlich wie bei den Blogs gibt es auch Software für Foren. Xrumor ist wohl die bekannteste. Diese verdammt intelligente Software hat sogar einen verdammt guten Captcha Breaker integriert und schafft es sich in fast jeder Forum Software automatisiert zu registrieren und Postings abzusetzen. Das Tool stammt aus einer russischen Softwareschmiede und kostet in der aktuellen Version knapp 520 Dollar. Alte Geschichten aufwärmen Mit Blogpostings ist es wie bei den Proponenten von Rattenrennen: manche laufen besser, andere schlechter. Problogger aka Darren Rowse empfiehlt, die Top-Kandidaten aus der Backlist-Hitparade ab und ein wenig abzustauben und aufzupolieren: No matter how hard we work on our blogging there are always things in the posts that we’ve previously written that can be improved upon. There are also posts in most of our archives that have simply under performed for some reason or another. Der Beitrag ist übrigens ein Teil von Darrens Serie “31 Days to build a better blog challenge” – da mal reinzuschauen ist generell eine gute Idee. Im Gespräch mit Heiner Heiner Hemken von SEO-united.de stand im aktuellen SelbständigImNetz-Interview Peer Wandiger Rede und Antwort. Es geht um Google, Datensammelwut und die Zukunft im allgemeinen und speziellen. Sehr lesenswert – und Peers Fazit kann ich nach reichlicher Praxiserfahrung nur zustimmen: Es ist also gar nicht zu verhindern, dass viele Daten über uns zusammen getragen werden. Allerdings hängt auch viel davon ab, wie viele Daten man von sich selber preisgeben möchte. Dieselben Leute, die sich über die Datensammelwut von Google beschweren, geben bereitwillig ihr ganzes Leben auf Facebook und Co. preis. Videos der Woche: keine Glühbirnen mehr Schokolade-Birnenkuchen wird hoffentlich weiterhin erhältlich sein, Glühbirnen dagegen will die EU in den nächsten Jahren restlos aus ihren Sockeln schrauben. Energiesparlampen sind mit ihrer langen Aufheizdauer auch nicht gerade das Gelbe vom Kronleuchter, also sind neue Beleuchtungskonzepte gefragt. Die OLED-Wall von Philips hätte ich gern in meinem Wohnzimmer… und der OLED Chandelier könnte tatsächlich bald im Shop stehen (via Engadget):

Click here to view the embedded video. Video der Woche: da capo Last Minute Addendum: Heute gibt’s noch ein Video der Woche, in letzter Sekunde vorbeigeschickt von Linzerschnitte – Phlow hat der Clip offensichtlich auch gefallen: From the award-winning documentary, “Playing For Change: Peace Through Music”, comes the first of many “songs around the world” being released independently. Featured is a cover of the Ben E. King classic by musicians around the world adding their part to the song as it traveled the globe.

Und das war’s auch schon wieder mit den letzten sieben Tagen im Schnelldurchlauf – nächste Woche steppt der Bär dann rund um den Maibaum und frisst jeden, der sich mit einer Säge nähert. In diesem Sinne: guten Appetit und schönen Restsonntag, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 26 Apr 2009 20:29:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2734/blogistan-panoptikum-kw17-2009
Blogistan Panoptikum KW16 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2735/blogistan-panoptikum-kw16-2009

2009 ist das Jahr der sozialen Medien. Kein Wunder, dass Mashable zu diesem Schluss kommt, denn Twitter, Youtube, Facebook und Co. wuchsen und wachsen nach wie vor ganz gewaltig – ein Ende des Trends ist weit und breit nicht in Sicht, die höchste Facebook-Wachstumsrate wies übrigens Spanien mit 999% auf. Es rappelt also weiterhin ungebremst in der Kiste Internet, und früher oder später muss vielleicht mal jemand die alte Hymne “The Internet is for porn” umdichten. Doch bis es soweit ist, without any further ado direkt zu den News der Woche:

Cult of Done: wider die Prokrastination “Twitter Connect”: ReadWriteWeb analysiert Celebrities und Twitter Sonys erster eBook Reader Die besten BBQ Blogs Webmarketing ohne Suchmaschinen SEO News der Woche

Google erweitert die Referrer Das Backlink-Portfolio richtig einpflegen

Video der Woche

Cult of Done: wider die Prokrastination Prokrastination war noch nie meins. Nicht, dass ich alles sofort angehe und fertigbringe. Auch ich schiebe oft und vieles vor mir her. [...] Aber das zelebrieren bzw. ästhetisieren dieses Zustandes ist mir unsympathisch. Im besten Fall entspricht es einem oberflächlichen, seltsam interpretierten Gestalt Prinzip, im Normalfall ist es eine als Rechtfertigung missverstandene Ausrede für Muqa Smalltalk. Schreibt Pete. Und ich wollte eigentlich schon längst einen Kommentar zu diesem lächerlichen Konzept, aus dem Sascha Lobo ein Business-Modell gemacht hat, schreiben, aber treffender hätt ich’s nicht formulieren können. In seinem Beitrag gibt’s einige lesenswerte Links, unter anderem auch zum Cult of Done Manifesto von Pre Pettis und Kio Stark. Besonders gut gefallen mit die Regeln 3, 5 und 13: 3. There is no editing state. 5. Banish porcrastination. If you wait more than a week to get an idea done, abandon it. 13. Done is the engine of more. Ich möchte dem noch hinzufügen: Prokrastination ist das virtuelle Äquivalent zu Crystal Meth für jeden Online-Unternehmer… außer Sascha Lobo. Aber die Freude der Feuilleton-Medien über ein neues Buzzword reicht bloß für einen. “Twitter Connect”: ReadWriteWeb analysiert Endlich arbeitet Twitter an einer Identifikations-API analog zu Facebook Connect bzw. Google Friend Connect. Damit soll es zukünftig möglich sein, Drittapplikationen ohne Passwort-Weitergabe zu nutzen und Twitter als Alternative zu OpenID zu nutzen. Längst überfällig – doch ReadWriteWeb sieht enormes Potential: All social networking services these days want to be “a platform” – but it’s really true for Twitter. From desktop apps to social connection analysis programs to services that will Twitter through your account when a baby monitoring garment feels a kick in utero – there’s countless technologies being built on top of Twitter. Im Gegensatz zu Facebooks proprietärer Schnittstelle setzt Twitter auf OAuth, wie TechCrunch berichtet. Doch der Autor bezweifelt, dass Einfachheit siegt – letztendlich wird die “Calling Card Battle” wohl tatsächlich ein “Number-Game”: Of course, Twitter is still far, far behind Facebook in terms of users. And at the end of the day it would seem the service that controls the most users will win what ReadWriteWeb’s Marshall Kirkpatrick has named the “calling card” battle. Celebrities und Twitter VentureBeat dankt Oprah: “We can finally stop talking about Twitter.” Und das kommt so: die populärste amerikanische Talkmasterin ging unter die Microblogger und hat nach nur 10 Tweets bereits über 300k Followers – das nennt man wohl crossmedialen Image-Transfer: The next time you see a post breathlessly exclaiming, “Politicians are on Twitter! Celebrities are on Twitter! You can find news on Twitter!” or whatever, please leave the following comment: “Dude, Twitter was on Oprah. ‘Nuff said.” And yes, that includes posts on VentureBeat. Erster Twitterant mit über einer Million Followern war übrigens weder Guy Kawasaki noch Jason Calacanis – nein, Ashton Kutcher führt die Hitparade an. Sonys erster eBook Reader Georg hat sich einen Sony PRS-505 eBook Reader besorgt, Amazon verkauft das Gerät um knapp 300 Euro. Im aufschlussreichen Testbericht finden potentielle Interessenten alle Fürs und Widers – WLAN muss in die nächste Version auf jeden Fall rein: Bücherwürmer, die die Haptik eines Buches oder den Geruch frischen Papiers wird ein E-Reader nie für sich gewinnen können. Muss er auch nicht. Genauso wie heute noch Schallplatten verkauft werden, wird es wohl immer auch gedruckte Bücher geben. Was wird er verändern? So ziemlich alles andere, was heute gedruckt daher kommt. Vielleicht nicht in dieser oder in der nächsten Version. Aber für mich ist absehbar, dass das die Zukunft ist. Ich werde mir demnächst auch einen eBook-Reader zulegen (müssen). Immer mehr spannendes Lesefutter, seien es pdf-eBooks oder Fulltext-Feeds und Zeitungen (dazu mehr in diesem Beitrag), landet digital auf meiner Festplatte. Das Handy ist (derzeit) kein besonders augenfreundliches Lesegerät, und die Zeit der Papierstapel ist vorbei. Wichtigster Punkt ist dabei sicherlich das Kontrast/Auflösungsverhältnis, und beim Screen scheint Sony bereits recht gute Arbeit geleistet zu haben. Die besten BBQ Blogs Es darf wieder gegrillt werden – da kommen Rezepte recht gelegen, und bei der Röstung toter Tierteile über offener Flamme sind sich Europäer und Amerikaner einig: es handelt sich um eine Wissenschaft! Wer immer schon mal in-depth wissen wollte, warum man bloß kein Bier aufs brutzelnde T-Bone kippen sollte, wird bei dieser Topliste der Blogpiloten beängstigend fündig. Aber Vorsicht: es haben sich auch ein paar vegetarische Rezepte eingeschlichen, dabei weiß doch jedes Kind: Soja hat am Grill nix verloren! Mein Favorit ist der Smoky Chipotle – oder hört sich das nicht großartig an? Oatmeal/Macadamia Crusted Pork Tenderloin with a Coconut Chipotle Sauce & Grilled Caramelized Pineapple Relish. Webmarketing ohne Suchmaschinen Ein bemerkenswerter Beitrag auf DoshDosh stellt die berechtigte Frage: wie würden Sie Ihre Seiten ohne Suchmaschinen vermarkten? Der Autor kommt zu dem Schluss, dass es effektiver ist, direkt zu den Kunden zu gehen anstatt drauf zu warten, bis die von selber kommen: Go where people gather. There you will be heard. It sounds like rudimentary marketing but quite honestly, until I’ve tried ignoring search engines and focusing exclusively on gathering points, I didn’t realize how much actual marketing I was NOT doing. Also den Fokus weg von Google, hin zu integrativem Brandmanagement? Im Social Web durchaus ein logischer Schritt, für den der Beitrag ein paar interessante Anregungen liefert. SEO News der Woche Alexa trägt mit den 3 neuen Features Demographics, Clickstream und Search Traffic ein Scherflein zum Datensalat bei. Und Bayando ist aufgefallen, dass die Google-Profile Nice-URLs bekommen haben – hier kann man mit wenig Aufwand einen Backlink abstauben – nun nur noch den richtigen Linktext verwenden, und schon klappt’s mit den SERPs. Google erweitert die Referrer Im Googleblog gibt’s Infos über die neue Referrer-Struktur – da stehen jede Menge Goodies drin, unter anderem die Keyword-Position des Resultats, auf das geklickt wurde – kein verspäteter Aprilscherz: The new referrer URLs will initially only occur in a small percentage of searches. You should expect to see old and new forms of the URLs as this change gradually rolls out. Weitere Details findet man bei WP-optimieren.de – die Universal Search macht die ganze Sache nicht gerade einfacher, aber auf mittelfristige Sicht einige Drittanbieter-Tools obsolet: Leider trifft Google keine Unterscheidung, ob man ein gerade eine Suchergebnisseite mit Blendings (News, Lokal, Produktsuche etc…) erwischt hat. Wenn man z.B. nach “Blumen” sucht, erhält man aus der Universal Search lokale Treffer, News und auch Videos. So finden sich auf der ersten Seite 22 Treffer. Klickt man dann auf die zweite Seite der Suchergebnisse, geht es da mit Position 11 weiter. Das Backlink-Portfolio richtig einpflegen SEO-United verweist auf die Wichtigkeit der richtigen Verlinkung aus Blogartikeln und empfiehlt Änderungen am Originaltext, um einer Abwertung zu entgehen – klingt durchaus leicht paranoid, aber man kann bekanntlich nie vorsichtig genug sein!
Damit Google einen Link nicht abwertet, sollte man unmissverständlich klar machen, dass eine nachträgliche Editierung des Artikels nötig war. Für Google ausschlaggebend dürfte hierbei in erster Linie der Umfang der gemachten Änderung sein. Wenn ein Artikel umfassend verändert oder noch besser ergänzt wurde, werden wahrscheinlich auch neu gesetzte Links voll berücksichtigt. Video der Woche Wenn Fanboys auch nur halb so lustig wird, wie der Trailer vermuten lässt, dann steht der internationalen Nerd-Community ein unglaubliches Highlight bevor. Aber was soll auch schon groß schiefgehen bei einem Film, in dem der Typ aus Tropical Thunder, das heiße Chick aus Sin City und Captain James T. Kirk mitspielen? (Beste Stelle: “I’m Captain James T. Kirk. I can screw anything.” [via Pete] Click here to view the embedded video. Und das war’s auch schon wieder mit dieser Kalenderwoche. Ich wünsche einen wunderschönen Restsonntag und werd mich mal an die Vorbereitungen für Montag und Dienstag machen – das Programm ist recht dicht gepackt: Montag und Dienstag werde ich als Blogger-Gast gemeinsam mit Dieter Rappold live vom Kongress Identitaet09 berichten, am Dienstag Abend werde ich bei digitalks einen kurzen Vortrag über Online-Marketing mit Twitter halten. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Restsonntag, wir lesen uns morgen. Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 19 Apr 2009 20:23:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2735/blogistan-panoptikum-kw16-2009
Blogistan Panoptikum KW15 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2736/blogistan-panoptikum-kw15-2009

Nach einem ruhigen, äußerst offlinigen Oster-Wochenende (da scheint sich ein unausgesprochenes Mem namens “gutes Wetter” rasant schnell und subliminal ausgebreitet zu haben), folgt das dieswöchige Panoptikum mit feiertagsbedingter Verspätung. Denn der höchste katholische Feiertag im Jahr eignet sich hervorragend, um der Laizismus-Initiative zu gedenken, die vom himmlischen Gedankengebäude herabgestiegen ist, um die Menschheit von ihrer großen Schuld namens Religion zu erlösen – Amen! Denn ich kann mich Niko nur anschließen und gemeinsam mit ihm in zur Hölle fahren: “Zu Ostern ist Jesus Christus von den Toten auferstanden. Ja genau… und Benco macht stark und schlau.” Im übrigen geht ein phattes 3-faches Dankeschön ans Medienkultur-Blog für die lobend-schmeichelnde Erwähnung jenes Panoptikums, das sie gerade in den Händen hielten, wäre es denn eine Zeitung. Kontrolliert Google die Nachrichten? Erick Schonfeld hat auch TechCrunch eine spannende Kolumne zum Thema “technologische Meinungsfreiheit” veröffentlicht. Sein Fazit: Google News sind gar nicht sooo bedeutend, viel relevanter ist die Frage nach dem Einfluss der Suchfunktion auf die Opinion Leadership: So Google News is not the middleman here. Let’s just put that notion to rest. Yahoo News is three times as large, and Yahoo sends even more traffic to newspaper sites from other parts of Yahoo through its online newspaper consortium. The bigger question is whether Google as a search engine is controlling access to news sites. Der Blogger und die Grammatique In der Tat ist die Grammatik ein fluides Regelsystem und anders als Moe’s 10 Gebote nicht in Stein gemeiselt – daran erinnert uns der Copyblogger in einem lesenswerten Beitrag über Regeln, die gebrochen werden sollen: Unfortunately, more often than not, the new syntax is terribly awkward and painful to read. Take the first sentence of this section, for example. “From where this rule came” sounds like something Yoda would say, not me. A big part of blogging is showing your personality through words. How can you do that when you’re twisting your phrases to suit some archaic rule? Immerhin: je starrer desto Korsett, desto größer der Spielraum fürs Unterlaufen von Regeln – äußerst amüsanter Beitrag! Die neue FriendFeed-Beta FriendFeed bietet nach Meinung von TechCrunch die avancierteren Features als Facebook: If you look at it, FriendFeed is actually a lot closer to Facebook these days. You know, that service that 200 million plus people use. They’re doing a lot of similar things — only FriendFeed is doing them better. Besonders gut gefällt MG Siegler das Live-Update der neuen FriendFeed Beta Version – aber ich nehme mal an, dass Facebook hier bald nachziehen wird. Für mich läuft FriendFeed irgendwo unter der Kategorie “von Scripts für Scripts” (es ist einfach praktisch, einen Gesamtfeed zu haben, den man an beliebiger anderer Stelle einbauen kann), wobei da Recherche-technisch sicherlich noch einiges Potential vorhanden wäre. 20 Must-Read Blogs für Online-Unternehmer Da hat man SnackR endlich frisch installiert, doch die Scrolleiste zeigt immer die gleichen News… wer partout keine Ideen hat, welche RSS-Feeds er neben TechCrunch, Seth Godin und datadirt noch abonnieren sollte, der werfe einen Blick auf ein durchwegs Recherche-Arbeit sparendes Posting im Freelance Folder: One of the most important parts of being an online entrepreneur is maintaining an intellectual edge. Those who work and start businesses on the web are always learning, always watching other businesses, and always looking for new sources of information. The goal of this list is to provide that — 20 useful, thought-provoking, and potentially lucrative sources of news and ideas. Wii “motion plus” startet im Sommer Heute gab Nintendo den Marktstart des Wii “motion plus” im Sommer 2009 bekannt – Europa könnte allerdings wie üblich durchaus etwas später dran sein. Das Controller Add-On soll für mehr Präzision sorgen und damit wesentlich realistischere Sportspiele möglich machen: First out of the gate is the Wii MotionPlus, a long-awaited accessory that attaches to the bottom of a Wii controller to make it more accurate. It will debut at $19.99 on June 8 in the U.S. Slated to drop on July 26, Wii Sports Resort (which, at $49.99, will come with one Wii MotionPlus) is the followup to the signature Wii Sports game that has been included for free in the more than 50 million Wii consoles sold to date. Der PostRank Twitter-Newsroom Über einen Beitrag auf ReadWrite Web bin ich auf ein interessantes neues Feature bei PostRank gestoßen – den Twitter Newsroom: jeder kann eigene Twopics generieren, Source Feeds hinzufügen und somit einen Twitter-Feed generieren, dem andere User folgen können. Das hausinterne Ranking soll Relevanz garantieren: Imagine a system for delivering only high-value information via Twitter. That’s what PostRank has built with its new PostRank Twitter Newsroom. The system finds the most engaging blogs on various topics, then automatically pulls the most talked-about posts from those blogs and now delivers those links to you via Twitter. Ich hab mal testweise das Twopic Twittermarketing angelegt – aber sonderlich responsiv scheint das System nicht zu sein, mal sehen, ob die Gruppe demnächst auftaucht. SEO-News der Woche SEOigg begrüßte in den vergangen Wochen den 4.000sten registrierten User – herzliche Gratulation, die Social-Nischen-News Seite ist definitiv die beste Übersichts-Seite im deutschen Sprachraum. Ein deutliches Indiz, dass das Interesse an diesem Thema nach wie vor sehr groß ist. Und irgendwie werd ich den Eindruck nicht los, dass genau jene Leute, deren SEO-Bemühungen von wenig Erfolg gekrönt sind, regelmäßig der gesamten Branche die Existenzberechtigung absprechen wollen
Die Mitbewerber analysieren Eigenes Monitoring gehört zum Pflichtprogramm, aber neugierige Nasen wollen ja zusätzlich auch noch gerne wissen, was die Konkurrenz denn so (nicht) treibt. thenetsetter beschreibt in einem überaus ausführlichen Posting in beängstigend lesefreundlicher Typo diverse Möglichkeiten der Konkurrenzbeobachtung vom Web Archive bis zu Quantcast. Ich sag nur: Alle Mann antreten zur Feedanalyse! Yahoo setzt auf die Mobilwelt Yahoo wagt sich auf mobiles Terrain und präsentiert mit Yahoo Mobile eine schlanke Version der hauseigenen Services, die mit Social Media Einbindung punkten will, wie das SEO-Handbuch berichtet: Ein besonderer Clou von Yahoo Mobile ist die Möglichkeit sich Status-Updates von Social Networks und anderen Web2.0-Portalen wie z.B. Facebook, MySpace, Twitter, usw. auf der Yahoo Mobile anzeigen zu lassen. Zusätzlich können auch weitere persönliche Interessen und wichtige Informationen wie das lokale Wetter, Aktienkurse, Sportergebnisse, RSS-Feeds, etc. hinzugefügt werden, so dass man mit einem einzigen Besucher der Yahoo Mobile Seite immer auf dem neuesten Stand bleibt. Ich bin ja eher ein Fan von mobile Clients (Twitter und Facebook reichen mir), aber speziell für ältere Smartphones könnte Yahoo Mobile eine interessante Alternative darstellen. Google setzt auf die lokale Welt Abakus fragt, ob bald jede Suche eine mobile Suche wird – denn Big G setzt verstärkt auf Map-Einbindung und die lokale “One-Box”. Der Autor kommt zu einem eindeutigen Fazit: Fazit: Klein und Mittelbetriebe werden von dieser Änderung sofern sie sich durchsetzt vermutlich am meisten profitieren. Werden internationale Brands Suchmaschinentraffic an lokale KMUs verlieren? Das hängt sicherlich von der jeweiligen Sparte ab, SEO-technisch ergeben sich dadurch jedoch auf jeden Fall eine Reihe von Zusatzanforderungen. Videos der Woche Ich geb’s zu, ich konnte mich nicht entscheiden: rasender Junghund oder verlangsamtes New York, was meinen Sie?

Und das war’s auch schon wieder – Grund zum Jubeln gibt’s für alle, denen 7 Tage Wartefrist viel zu lang sind, denn das nächste Panoptikum erscheint wieder ganz regulär am kommenden Sonntag. In diesem Sinne: fröhliche Post-Ostern, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Tue, 14 Apr 2009 23:10:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2736/blogistan-panoptikum-kw15-2009
Blogistan Panoptikum KW14 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2737/blogistan-panoptikum-kw14-2009

Wir nehmen zur Kenntnis, dass aufgrund der durch die Wirtschaftskrisenerzählung notwendig gewordenen Sparmaßnamen der Frühling 2009 aus budgetären Gründen entfällt und im Sinne der Effizienzsteigerung und Lehrergewerkschaft der Sommer sofort beginnt. Mit Badengehen in der Lobau war heute leider noch nix, da meine Motorradwerkstätte nicht ganz so rasant vorgeht wie der für Jahreszeitenwechsel zuständige Beamte im Wetterministerium. Doch trotz des hohen Anreizes, das Netz Netz sein zu lassen, hat sich im virtuellen Raum schon wieder eine Menge getan – aber am Montag war’s ja auch noch saukalt in Wien.

Guy mag Nummernspiele Einen “Grindfiss”? Nein, einen “Frentzy”! Facebook braucht 100 Mille @Garyvee staubt Buchdeal ab SEO-News der Woche

Keyword-Vergleichbarkeiten SEO-Märchenerzähler aus Indien Lässiger Aprilscherz von SEOigg Vergleich dich vergleichsweise arm, äh, reich

Video der Woche

Guy mag Nummernspiele Zum kleinen Skandälchen wurde die Tatsache, dass Guy Kawasaki eine Ghost-Tweeterin beschäftigt und Twitter aus Überzeugung für ein Numbergame hält: But retweeting is also crucial, Mr. Kawasaki said. “Retweeting is the sincerest form of flattery,” he said. “When somebody retweets you, they really have made a conscious decision that they like what you’ve done.” He directed the crowd’s attention to Retweetist, which measures how often you’re echoed, and pointed out that he tops the list. “It’s kind of my scorecard,” he said, admitting that he checks it 5 to 10 times a day. Einen “Grindfiss”? Nein, einen “Frentzy”! Reinialois hat recht: Da hat man einen riesigen Durst und muss im Restaurant, im Cafe oder wo auch immer stets die selbe lange Leier aufsagen: ‘Einen Apfelsaft mit Leitungswasser auf Null-Fünf g’spritzt. Das ist eindeutig zu lang. Die Bezeichnung ‘Apfelschorle’ ist auch nicht gerade optimal, klingt eindeutig zu hochdeutsch und wird in Österreich wohl nie Freunde finden. Ganz nebenbei bemerkt will man mit einer Schorle sein Getränk mit Mineralwasser gespritzt. Möchte man jedoch Leitungswasser, dann muss man das auch angeben… das Ganze würde dann wieder auf ‘Eine große Apfelschorle mit Leitungswasser gespritzt’ kommen… wieder zu lang! Die Lösung: der Frentzy. Kein neues Getränk, sondern ein neuer Name für eine beliebte Mixtur, zu verbreiten durch sozialen Crowdsourcing-Druck auf die Kellnerschaft: Statt ‘Apfelsaft mit Leitungswasser usw…’ nur noch einen Frentzy bestellen. Wenn der Kellner blöd aus der Wäsche guckt, blöd zurückgucken und klar machen, dass das Wort inzwischen doch schon jeder kennt! Ich bin dabei, allerdings wär ich dringend für eine Unterscheidung zwischen üblem gefiltertem Industrie-Apfel-Chemie-Abfall und einem naturtrüben steirischen Fruchtelixier der Leiwandheit. Letzteres sollte Frentzy heißen, ersteres vielleicht Grindfiss oder so. Facebook braucht 100 Mille Schon im November wurden erste Gerüchte rund um Finanzierungsengpässe laut – nun berichtet die BusinessWeek unter Berufung auf zwei interne Quellen, dass Facebook bereits am 1. Mai zusperren müssen, wenn kein Investor gefunden werden können. Speziell das rasante Wachstum in Asien treibe die Infrastruktur-Kosten in schwindelnde Höhen, während die Werbeeinahmen bei weiten nicht zur Deckung der laufenden Kosten reichen: Over the past few weeks, Facebook has been trying to secure as much as $100 million in debt financing, according to two sources with knowledge of the proposed transaction. Specifically, the company is looking for a handful of credit lines that would help it finance leases for the growing number of computers it needs to run its popular Web site. Such leases are used by well-known companies, including Google’s (GOOG) YouTube video service, and are a common way to finance equipment purchases in Silicon Valley. Banken sind momentan bekanntlich nicht gerade freizügig bei Kreditvergaben – und trotz des unglaublichen Wachstums hat Facebook mittlerweile einen heftigen Schuldenberg angehäuft. Eine Verstaatlichung kommt in diesem Fall wohl nicht in Frage Dennoch ist es schwer vorstellbar, dass das größte Social Network der Welt in Kürze vor dem Aus stehen könnte. Eine recht aufschlussreichen Kostenaufschlüsselung gibt’s am f8blog. @Garyvee staubt Buchdeal ab Twitter-Promi Gary Vaynerchuk hat einen lukrativen 10-jährigen Autorenvertrag mit HarperStudio abgeschlossen, wie das Wall Street Journal berichtet: But in the world of the Internet, he is a Twitter phenom, with 145,000 followers hanging on his every tweet. What began as a daily video blog about wine has become a self-help, business-advice juggernaut, with “Garyvee” as chief engineer. As he describes himself online, “I love people, and the hustle.” The first book in his series, “Crush It! Turn Your Passion into Profits in a Digital World,” lands in stores in September. Da ist es also erfreulicherweise wieder mal jemandem gelungen, die relativ undurchdringliche Membran zwischen Old- und New-Media Prominenz zu durchstoßen – Gratulation! SEO-News der Woche Beherrschendes Thema dieser Woche war wie zu dieser Jahreszeit üblich das aktuelle Pagerank-Update: Generell wurde die Luft in den oberen Sphären mal wieder dünner – zwei meiner Linkpartner wurden von 7 auf 6 abgewertet, datenschmutz damit von 6 auf 5 und datadirt von 5 auf 4. Allerdings habe ich in den letzten drei Monaten für dieses Blog überhaupt keinen Linkaufbau betrieben – und für private Projekte sind Sechser mittlerweile ziemlich teuer geworden Interessant zu beobachten ist, dass sich die Schere zwischen SERPs und PR wieder mal ein Stückchen weiter öffnet. Außerdem würde ich vorsichtig drauf tippen, dass der Trend zur immer stärkeren Berücksichtigung des Aktualisierungsfaktor ebenfalls weiter anhält. Auch diese Woche wieder unbedingt hörenswert ist Radio4SEO. Die aktuelle Sendung wirft unter anderem Licht auf den TrustRank und promotet die Shoemoney Tools – ich hab mir bisher noch keinen Zugang gekauft, wär an Erfahrungsberichten sehr interessiert. Keyword-Vergleichbarkeiten isa-media beleuchtet die Google-Sitelinks und kommt zu einem interessanten Schluss: Natürlich können solche Einblendungen andere Suchergebnisse weiter nach unten schieben und der Kampf um die vorderen Plätze wird noch etwas weiter verstärkt. Ich bin auch schon auf die ersten Eye-Tracking- und Klick-Studien zu diesen Einblendungen gespannt, wie die User dies wahrnehmen und mit Klicks belohnen werden. Generell werden sich die SERPs auch künftig immer bunter und dynamischer gestalten, dass es kaum noch möglich sein wird einen Platz 3 bei einem Keyword mit einem Platz 3 bei einem anderen Keyword zu vergleichen. SEO-Märchenerzähler aus Indien In Österreicher erzählen sie uns dauernd, dass wir den im Fernsehen tanzende Inder Fragen sollen – in der Schweiz gehen die Uhren allerdings anders, und von Uhrwerken haben die Eidgenossen bekanntlich eine Menge Ahnung: Heute führte mich mein Weg mit ein paar Kollegen auf die swiss-online-marketing in Zürich, zu der ich auch vorab für die Messezeitung einen kleinen Artikel verfasst habe. [...] Ein Auftritt in traditionellem indischen Kostüm, und eine provokante Redeführung – der Herr Sauldie weiß wie er Leute um ihr Geld bringt. In Rhetorik fehlerfrei, inhaltlich intelligenzbeleidigend. Wirklich lesenswert und sehr unterhaltsam! Da bin ich ja direkt froh, dass ich bei meinen Vorträgen nicht in der Tiroler Krachledernen auftreten muss
Lässiger Aprilscherz von SEOigg Ein kleiner Nachtrag zum Thema April: meine Lieblings-Social-News-Maschine sorgte für breit gefächerte Reaktionen zwischen “Sauerei” und mildem Entsetzen. Was war der Grund? Man hatte angekündigt, Alls Links auf “nofollow” zu setzen und dies auch kurzfristig getan. So richtig gut werden Online-Jokes eben erst durch die User-Kommentare… grandios übrigens auch die Falschmeldung von SEO-News.de über den neuen Google-Webmaster Ansprechpartner für Deutschland. Und auf Google Groups bin ich heute auf eine Diskussion zu meiner eigenen Ente gestoßen. Vergleich dich vergleichsweise arm, äh, reich Wenn der Investor aus Dubai zuschlägt, klingelt der Beutel – im Fall der Domain preisvergleich.de satte 15 Millionen Mal: Eine der meistgeklickten Preissuchmaschinen Deutschlands ist zu einem Rekordpreis verkauft worden: Ein Investor aus Dubai hat für 15 Millionen US-Dollar die Rechte am Namen der Internetplattform “preisvergleich.de” erworben. Umgerechnet zahlt er damit 11,3 Millionen Euro. Die teuerste Domain der Welt war bisher sex.com. Im Jahr 2006 wurden die Rechte daran für 12 Millionen US-Dollar verkauft, wie mehrere Medien damals berichteten. Vorbesitzer Unister (dem Unternehmen gehört auch news.de) sträubte sich zuerst gegen den Verkauf, aber wie schon mal erwähnt: der richtige Preis beseitigt alle wirtschaftlichen Vorbehalte. Video der Woche 2 Jedi Knights. 2 Lichtschwerter. Hunderte Stunden Nachbearbeitung:

Und damit bleibt mir nur mehr zu sagen: Packen Sie Ihre Bikinis, Badeanzüge, Badehosen und Bermuda-Shorts oder auch nur ein Handtuch ein: die Badesaison ist quasi eröffnet, und ich freu mich schon aufs Frogwatching in der Lobau. Einen wunderschönen Restsonntag, wir lesen uns morgen! Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 05 Apr 2009 21:21:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2737/blogistan-panoptikum-kw14-2009
Blogistan Panoptikum KW13 2009 http://linzerschnitte.at/items/view/2738/blogistan-panoptikum-kw13-2009

Tim Berners-Lee beginnt zu forschen, Play.fm beginnt Geld zu verdienen, Webmaster beginnen damit, Personensuchmaschinen auszusperren. Oh Hebdomada, oh mores! Tja, der Frühlingsbeginn stiehlt uns allen eben nicht nur auf grausame Weise jene Woche Schlaf, die uns der Herbstbeginn so großzügig überließ – es wird auch auf magische Weise plötzlich früher hell und alle beginnen sofort damit, anzufangen. Nur ich fühle mich ein momentan eher entspannt als in Start-Up Laune – das könnte aber natürlich auch am ausklingenden Sonntag liegen. Also lassen Sie uns nicht länger zögern, kopfüber ins kalte Wasser des Blogistan-Panoptikums zu springen!

Personensuchmaschinen aussperren Tim bemerkt Forschungsnotwendigkeit Play.fm wird wirtschaftlich Attac kopiert die Zeit Ruhig mal wen empfehlen Zeit für den Frühjahrs-Blogputz! SEO-News der Woche

Baynado ruft an Link Tracking in E-Mail Newslettern

Video der Woche

Personensuchmaschinen aussperren Die gute alte htaccess-Datei hält im Fall der Fälle nicht bloß den braven Google-Bot von Verzeichnissen fern, die er nicht indexieren soll, sondern wehrt auch ungeliebte Personensuchmaschinen ab. Korsti beschreibt, wie’s geht: Klar, wer nicht will, dass die und die Daten im Internet zu finden sind, sollte sie auch nicht veröffentlichen. Trotzdem sind 123people, yasni & Co. lästig. Wenigstens über die eigene Website kann man ein wenig Kontrolle bekommen, und von personenbezogenen Suchmaschinen kommende Besucher aussperren oder umleiten. Korsti schickt die Bots übrigens auf diese Seite – ich teile seine großen Ressentiments gegenüber Personensuchmaschinen nicht. Die mögen zwar lästig wirken, sind aber im Endeffekt nur ein weiterer Spam-Katalog mit so vielen Fehl-Zuordnungen, dass eh kein Mensch ernst nimmt, was da drin steht: sozusagen eine Art Google-Personensuche für Arme. Tim bemerkt Forschungsnotwendigkeit Tim Berners-Lee ist draufgekommen, dass man das Web ganz schön komplex geworden ist und man endlich damit beginnen sollte, es im Rahmen einer dedizierten Disziplin erforschen sollte – die hat er gemeinsam mit Kollegen gegründet und Web Science genannt. Das ist der Futurezone einen großartigen Beitrag mit unglaublich fundierten Background-Infos wert: Das Web ist ein unglaublich komplexes Gebilde und im Prinzip sehr robust. Wenn die wichtigsten Websites, auf die viele andere Sites verlinken, jedoch plötzlich abgeschnitten würden, könnte es zusammenbrechen oder zumindest nicht mehr richtig funktionieren. Es könnte aber auch von gesetzlichen Regulierungen, von wirtschaftlichen Interessen oder anderen Entwicklungen fragmentiert und bedroht werden. Wow – man stelle sich nur vor, China würde plötzlich Datenverkehr filtern. Oder Deutschland DSL-Nutzer bespitzeln. Gut, dass Berners-Lee rechtzeitig das Superhelden-Team zur Rettung gerufen hat! Play.fm wird wirtschaftlich Barbara Wimmer aka Shroombab hat Play.fm Geschäftsführer Georg Hitzenberger zu den weiteren Plänen nach dem Relaunch befragt und ein paar interessante Antworten zu Monetarisierungsideen nach Departure erhalten: Mit neuen Ideen, einem starken Fokus auf Web-2.0-Anwendungen und einer strategischen Umsetzung der gesetzten Ziele will das Projekt den Sprung von einem nichtkommerziellen Verein zu einem gewinnbringenden Unternehmen schaffen. Die Ende 2007 erlangte, rund 178.000 Euro umfassende Fördersumme der städtischen Wiener Kreativagentur departure ist für das fünfköpfige Kernteam von Play.fm wichtig. Das Geld macht rund 57 Prozent des auf zwei Jahre geplanten Gesamtbudgets aus. Spätestens mit Jahresende wird es aufgebraucht sein. Play.fm will jedenfalls vom Wiener Nischen-Angebot zum Global Player werden – und ich sehe da recht realistische Chancen für den Metashop, den (Hobby)DJs geben im Gegensatz zum Mainstream-Publikum durchaus Geld für einzelne Tracks aus: Das neu eingeführte Metashop-System bringt Nutzer, sofern sie sich für ein in einer Tracklist aufscheinendes Musikstück interessieren, direkt zu einer Auswahl an Shops, die dieses Stück in ihrem Online-Store als MP3 oder WAV-Audiofile anbieten – ohne Kopierschutz. Derzeit sind Kooperationen mit vier Shops und Dienstleistern abgeschlossen: Discogs, SoulSeduction, DJTunes und Finetunes. Attac kopiert die Zeit Die-Zeit.net ist natürlich gar nicht die echte Zeit, wie die echte Zeit einem echten Zeit-Blog berichtet. Aber was ist im Zeitalter der Bits und Bytes schon noch täuschen echt? Die globalisierungskritische Organisation Attac hat eine täuschend ähnliche Kopie von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT erstellt, um auf sich aufmerksam zu machen. An diesem Wochenende will Attac 150.000 Exemplare der gefälschten Wochenzeitung in deutschen Städten verteilen. Am Montag wird das Plagiat auch der Zeitung “taz” beiliegen. Die echte Zeit bleibt dagegen echt cool und lässt keine juristischen Schritte folgen. Was für journalistische Grandezza, also echt! Ruhig mal wen empfehlen Mit Twibes geht ein recht neuer Twitter-Durchlauferhitzer an den Start, der User ermuntert, Empfehlungen rauszuschicken. Mindesten zehn Fellow Tweepers gilt es auszuwählen, aus den Gesamtdaten erstellt Twibes ein (nicht gecachtes) Ranking. Mir persönlich gefällt Mr. Tweet zwar besser, aber ein wenig Follow-Love kann bekanntlich nie schaden. Zeit für den Frühjahrs-Blogputz! Der ist zum Glück kürzer und schmerzloser als das Real-World Äquivalent, aber wer sein Blog nicht ohnehin regelmäßig sicher und updatet, sollte sich diese Tipps auf WordPreneur zu Herzen nehmen. If you publish a blog, it’s a good time to do some basic blog spring cleaning. Good thing is that it should be a lot easier (and a whole lot less filthier) than that annual top-to-bottom house cleaning thing that many of us winter climate survivors have ritualized. Ach ja: das Checking der Broken Links kann bei umfangreichen Blogs ganz schön mühsam werden… SEO-News der Woche Der SEO-Evangelist hat die nofollow-Sache ein für allemal geklärt (oder war da doch was mit der Wikipedia? ), SEO-United verlost 1 Karte für die SMX und im SEO-Handbuch wird über die Nützlichkeit von Tel-Domains spekuliert. Baynado ruft an Die aktuelle Ausgabe von der SM.Show (es handelt sich um die numinöse #13) finde ich inhaltlich und musikalisch sehr gelungen – Moderator Baynado spricht in Webwelt – Dies und Das unter anderem über StudiVZ, die unbeliebteste Web-Community, das SEO-Meter, Automagic und einige Themen mehr. Hat alles toll geklappt, nur mit den vormittäglichen Anrufen bei SEOs war’s uhrzeittechnisch etwas schwierig Unbedingt anhören! Link Tracking in E-Mail Newslettern Julia von G-Lock Software hat einen interessanten Split-Test durchgeführt um herauszufinden, ob die Form eines Links in Newslettern (Tracking Link, verlinktes Keyword, komplette Domain) eine Auswirkung auf die Klickrate hat. Ihr Fazit fällt sehr eindeutig aus: The way you show the URLs in the email does matter and has impact on the click-through rate. People are more willing to click on clear and trustworthy links. A generic domain and a combination of generic characters are not the things that instill trust. They may be confusing for many people so they do not dare to click. Video der Woche Warum kommen die Terminator-Killermaschinen aus der Zukunft eigentlich immer nackt bei uns an? College Humor ging dieser alles entscheidenden Frage nach und stieß auf verblüffende Antworten [via LaugingSquid]:

Und damit geht diese Woche auch schon wieder zu Ende – die Hoffnung, dass sich der Frühling von der Zeitumstellung doch noch erweichen lässt, bleibt uns. Und falls nicht, dann sind zumindest die Karibik-Webcams nur ein paar Klicks entfernt! Angenehmen Restsonntag, wir lesen uns morgen. Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick – für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink! Hier geht’s zum Einreich-Formular.

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Sun, 29 Mar 2009 21:45:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/2738/blogistan-panoptikum-kw13-2009
bounce rate seo http://linzerschnitte.at/items/view/23/bounce-rate-seo ]]> Sat, 22 Nov 2008 01:37:00 +0100 http://linzerschnitte.at/items/view/23/bounce-rate-seo 101 Seo Tools - Tools zur Suchmaschinenoptimierung http://linzerschnitte.at/items/view/28/101-seo-tools-tools-zur-suchmaschinenoptimierung ]]> Sun, 07 Sep 2008 13:13:00 +0200 http://linzerschnitte.at/items/view/28/101-seo-tools-tools-zur-suchmaschinenoptimierung